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	<title>green.social blog &#187; Zukunft</title>
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		<title>green.social blog &#187; Zukunft</title>
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		<title>Verkehr morgen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 15:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weltbevölkerung steigt, und mit ihr das Verkehrsaufkommen. Der Individualverkehr setzt gewaltige Emissionen frei, verstopft Innenstädte, macht krank, verursacht Unfälle, und trägt massiv bei zum Klimawandel. Ein Verkehrskollaps droht, gerade in den Schwellenländern, die sich schnell motorisieren.
Doch gleichzeitig brauchen wir Mobilität; sie ist ein Schlüssel zum selbstbestimmten, modernen und urbanen Leben.
"Verkehr morgen" ist keine Staumeldung, sondern ein engagierter Artikel über die Verkehrspolitik der Zukunft - und die ist grün und gehört keineswegs dem Auto!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=236&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltbevölkerung steigt, und mit ihr steigt das Verkehrsaufkommen. Immer mehr Menschen leben in riesigen Großstädten, in den Industriestaaten geht der Trend zum Drittauto für den Zwei-Personen-Haushalt und in Ländern wie Indien oder China kommt die Massenmotorisierung gerade erst auf Touren.</p>
<p>Schon vor gut einem Jahr haben wir uns hier mit dem Thema<a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/08/25/nachhaltige-mobilitat-zukunft/" target="_blank"> &#8222;nachhaltige Mobilität&#8220;</a> beschäftigt. Optimistisch konnten wir damals in die Zukunft blicken, in der sicheren Gewissheit, dass sich etwas tun müsse &#8211; die steigenden Ölpreise würden dem automobilen Wahnsinn irgendwann schon ein Ende bereiten.<br />
Doch ein Ende ist, realistisch betrachtet, nicht abzusehen. Wirtschaftlicher Abschwung bedeutet für die großen Schwellenländer nicht notwendigerweise einen Wachstumsrückgang, sondern nur ein langsameres Wachstum. Und mit mehr Wohlstand erfüllen sich viele ihren Traum von der unabhängigen Mobilität. <strong>Motorisierung versprach uns vor hundert Jahren die Zukunft &#8211; den Entwicklungsländern geht es heute ebenso. Eine fatale Entwicklung</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8222;Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Anforderungen von Menschen an Wohlstand – hat aber gerade deswegen einen großen Einfluss auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Entwicklungsländer streben nach Wohlstand – und innerhalb dieses Strebens nimmt die Unabhängigkeit und Macht, die z.B. ein Auto dem Besitzer verleiht, ein wichtiges Ziel ein. &#8222;</p></blockquote>
<p>In Neu-Delhi, dem einstigen Mekka Fahrrad-gefüllter Straßen, in Mexico City, Sao Paulo oder Mumbai tauschen Menschen ihr umweltfreundliches Zweirad gegen billige Motorroller, Autos, Kleinlaster &#8211; also alles, was einen Motor hat, Benzin verbrennt, und etwas schneller ist als das Fahrrad. <strong>Das Umweltschädliche wird zum Prestigeobjekt, und das Verkehrschaos nimmt zu.</strong><br />
Wo in Europa ein grünes Gewissen Einzug hält, versucht man, den umgekehrten Weg zu gehen: Paris, Berlin und Hamburg haben Fahrradleihsysteme eingeführt, die dem potentiellen Stau-Steher geradezu zurufen: Nimm das Fahrrad, lass das Auto stehen.</p>
<p>Klar ist: &#8222;die Zukunft gehört nicht der autogerechten Stadt &#8211; die Konzepte von morgen sind grün&#8220;, wie die Deutsche Bahn zuletzt in ihrem Magazin schrieb. Denn: Wirft man einen ökonomischen Blick auf den Autoverkehr, so kann die Bilanz unmöglich positiv ausfallen. 1,2 Mio. Verkehrstote <a href="http://www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0404/07_verkehr.php" target="_blank">jedes Jahr</a>, bis zu 50 Mio. Verletzte. Ruß, Abgase und Lärm machen die Städte unschön und die Menschen krank. Die Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur steigen sprunghaft &#8211; doch nur, um den Bestand zu erhalten, und jedem Bürger zuzusichern, dass er mit dem eigenen Auto jederzeit überall hinfahren kann.</p>
<blockquote><p>&#8222;Unsere Art der Mobilität ist global nicht nachhaltig&#8220;,</p></blockquote>
<p>sagt der Stuttgarter Oberbürgermeister dazu. Recht hat er &#8211; und noch mehr: Unsere Art der Mobilität ist global unmöglich. Die deutsche Bevölkerungszahl stagniert &#8211; trotzdem wird, <a title="Mobilität der Zukunft [pdf!]" href="http://www.ifmo.de/basif/pdf/publikationen/2002/Zukunft_der_Mobilitaet_Szenarien_2020.pdf" target="_blank">laut einer Studie</a>, der PKW-Verkehr um 20% zunehmen. Die Autobauer halten sich nicht an ihre Selbstverpflichtung, die Autos sauberer und effizienter zu machen, und Vorreiter auf diesem Gebiet ist so ausgerechnet Toyota: Mit ihren Hybrid-Autos leisten die Japaner effektiv den größten Beiträg aller Autokonzerne.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des Klimawandels besteht die Notwendigkeit, den Treibhausgas-Ausstoß des Mobilitätssektors zu senken &#8211; denn nach wie vor trägt der Bereich mit einem guten Viertel der globalen Emissionen zu Buche. Und das könnte weniger sein: Stadtplaner und Staatskasse ebenso wie Privatpersonen und Umwelt würden sich freuen.</p>
<p>Projekte gibt es genug: Die Bahn berichtet stolz von einem System in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotà, in dem eine Sonderspur für Busse eingerichtet ist. Die Nutzung des öffentlichen Busverkehrs wird so attraktiv, weil der einfach am Stau vorbeifährt &#8211; und so viel schneller unterwegs ist.<br />
Der <strong>Radverkehr</strong> <a href="http://greensocial.wordpress.com/2009/05/13/fahrradplaedoyer/" target="_blank">muss ausgebaut werden</a> &#8211; gerade in Großstädten sind die Vorraussetzungen eigentlich ideal: Eine Viertel einer Autofahrbahn, durch Markierungen oder Grünstreifen abgetrennt, genügt, um Radfahrern eine sichere Piste zu gewähren, und den Radverkehrsanteil in Metropolen langfristig auf bis zu 25% anzuheben. Auch zu Fuß ist man überraschend gut unterwegs, stellen wir heute fest &#8211; auch wenn jahrzehntelang dem Auto bei der Straßenplanung der Vorrang gegeben wurde.<br />
Wer dem Regen entgehen will, muss <strong>ein eng verzahntes, kostengünstiges und komfortables System aus Bahnen und Bussen</strong> nutzen können. Dabei gibt es viele Variationsmöglichkeiten: So können die Busse, wie in Indien, mit Naturgas fahren, wie in Brasilien mit Pflanzenöl, oder wie in Deutschland mit Wasserstoff. Sie können eine eigene Spur haben, um schneller voranzukommen. Bahnen können die trägen Regionalverkehrszüge sein, die flitzenden Magnetschwebebahnen, U-Bahnen, Straßen- oder Stadtbahnen. Damit hat Straßbourg gute Erfahrungen gemacht: Per Schnellzug weit ins Hinterland angebunden, fährt man in der Stadt gut&amp;schnell mit der Stadtbahn &#8211; einer niederflurigen und geräumigen Bahn, die wieder `94 eingeführt wurde, nachdem die Straßenbahn 30 Jahre zuvor stillgelegt wurde.</p>
<p><strong>Wo die gesteigerte Annehmlichkeit des Öffentlichen Personennahverkers (ÖPNV) nicht reicht, um die Verkehrsteilnehmer zum Umstieg zu bewegen, darf auch mal eine rabiate Maßnahme her</strong>: schon heute müssten Autos 1. nach Verbrauch und 2. nach CO2-Ausstoß besteuert werden. In Deutschland ist man damit noch vorsichtig &#8211; in London müssen CO2-Schleudern, die in die Innenstadt fahren, pro Tag 8 Pfund berappen.</p>
<p>Niemand will den Autoverkehr ganz ausrotten &#8211; gerade die Wirtschaft ist auf individuellen Transport angewiesen -, aber doch eindämmen. Autoverkehr muss auf ein vernünftiges Maß zurückgeschraubt werden &#8211; um damit auch den Schwellenländern Vorbild zu sein. Das ist&#8230;</p>
<ul>
<li>gut für die Umwelt<em> </em><em>- geringerer Schadstoffausstoß und weniger Treibhausgase -</em>,</li>
<li>gut für die Menschen <em>- weniger Unfälle, weniger Krankheiten, weniger Stress -</em>,</li>
<li>gut für die Städte <em>- mehr grün, weniger Asphalt, lebendigere Cities -</em>,</li>
<li>gut für unsere Geldbeutel <em>- weniger Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur und Individualverkehr, geringere Spritkosten -</em>,</li>
<li>gut für die Zeit <em>- wir sind schneller, flexibler, bequemer unterwegs und können die Zeit im Verkehr nutzen -</em></li>
</ul>
<p>Doch ob wir Verkehrskollaps und Klimawandel durch Mobilität entgehen, weiß heute niemand. Letzten Endes ist es auch eine Frage von unserer Entscheidungsfreudigkeit: <strong>Bereiten wir uns heute auf die Notwendigkeiten einer grünen Zukunft vor, oder lassen wir uns kalt erwischen?</strong></p>
<p>Ich steige um &#8211; und fahre jetzt mit dem Rad zur S-Bahn.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/236/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=236&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Europa. Wählen!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 18:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Juni wird das Europaparlament gewählt. Welche Themen stehen auf der Agenda, und wer wird sie umsetzen? Kurz vor der Wahl werfen wir einen Blick auf die politische Lage.
Fazit: Hauptsache, wählen gehen - denn Europa ist zu wichtig, um es in Frust untergehen zu lassen. Und was Europa braucht, ist soziale, ökologische Politik.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=205&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Juni 2009 finden die Wahlen zum europäischen Parlament statt. Und das in einer Zeit wo etliche dringende Probleme nach einer Lösung verlangen:</p>
<ul>
<li>Wirtschafts- und Finanzkrise,</li>
<li>Umweltprobleme und Klimawandel und</li>
<li>Demokratiedefizit</li>
</ul>
<p>sind, neben anderen, die zentralen Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts &#8211; und auch aktuell. Viele dieser Themen lassen sich nicht mehr auf nationalstaatlicher Ebene lösen &#8211; und umso mehr gewinnt Europa an Bedeutung.</p>
<p>Denn was ist bisher? Europa ist in Sachen Finanzmarktregulierung weitaus konzept- und handlungsloser, als es sein müsste. Den Klimawandel bekämpft man nicht gemeinsam und setzt nur eine unzureichende Marke von maximal 2°C Erwärmung, während man gleichzeitig immer wieder vor Lobbyisten einknickt &#8211; obwohl gerade  hier wäre Standfestigkeit und vernetztes Handeln gefragt wäre. Und das Thema Demokratiedefizit wird überhaupt gar nicht erst als Problem erkannt.</p>
<p>Klar ist also: Bei europäischen Themen bleibt konservative Politik bislang hinter den Erwartungen zurück. <strong>Kompetenzen, die ein Europa von morgen braucht, werden in der politischen Landschaft Deutschlands eher von sozial-ökologischen Parteien vertreten</strong>.<br />
Während in der rechten Ecke des demokratischen Politsprektrums in Deutschland die Ansicht vorherrscht, dass Europa hauptsächlich ein neoliberales Modell der integrierten Märkte ist, wird &#8222;Europa&#8220; in der ganz linken Ecke konzeptionell abgelehnt: Die Linke macht sogar Werbung damit, gegen die künftige &#8222;EU-Verfassung&#8220; zu klagen. Schön &#8211; Destruktives Kopfschütteln hilft aber im Sinne handlungsorientierter, pragmatischer Politik auch nicht.</p>
<p>Vor allem aber bleibt die Ermahnung: Das wichtigste überhaupt ist die Wahlbeteiligung &#8211; sacken wir auf 30% Wahlbeteiligung ab für ein Gremium, das 90% der deutschen Gesetze beeinflusst, so ist das höchst nachteilhaft, und wird unschöne politische Konsequenzen nach sich ziehen: Erstarken der Extreme, Stillstand, Demokratiemangel, Bürgerferne, Frust. Ein Teufelskreis.</p>
<p>In diesem Sinne: Wählen gehen &#8211; und vor dem Kreuz machen nachdenken, was wirklich gut ist im Sinne der Nachhaltigkeit und Zukunft. Wollen wir ein Europa, das einer marktradikalen, menschenfeindlichen Wüste gleicht &#8211; was der konservativen Politik momentan am nächsten kommt? Oder ein Europa, das ökologisch und sozial ist, für alle Menschen und zukunftsgewandt denkt?</p>
<p>Die Wahllokale sind von 8 &#8211; 18 Uhr geöffnet. Attacke.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/205/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/205/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/205/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/205/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/205/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/205/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/205/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/205/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/205/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/205/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/205/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/205/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/205/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/205/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=205&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wäre die Welt eine Bank&#8230;</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/05/30/ware-die-welt-eine-bank/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 15:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
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		<description><![CDATA[...hättet ihr sie längst gerettet! Eigentlich wäre es das Gebot der Stunde, intelligente Lösungen zur Überwindung zweier Krisen zu finden - der ökologischen Klimakrise auf der einen, und der ökonomischen Wirtschaftskrise auf der anderen Seite. Ideen gibt es genug: erneuerbare Energien, Effizienz, Innovationen.

Und mangelnder Aktionismus ist nicht das Problem: Der Staat wirft mit Geld um sich, und die Schuldenuhr tickt weiter.
Doch was man tut, ist oftmals falsch, beklagen unsere Autoren, und stellen einmal mehr fest: Wirtschaft und Soziales geht nur mit Umwelt - und umgekehrt. Doch diese Erkenntnis fehlt in der Politik bisher, und von selbst bewegt sich nichts.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=195&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So mancher schüttelt in diesen Tagen seinen Kopf. die Bundesregierung <a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE54Q01720090527" target="_blank">verabschiedete soeben einen Nachtragshaushalt</a>, der nicht etwa regelt, wie die zur Verfügung stehenden Gelder verteilt werden. Nein &#8211; der zweite Nachtragshaushalt 2009 regelt, in welchen Bereichen die Neuverschuldung angesiedelt wird.</p>
<p>Während die Sorgen von Otto Normalverbraucher eher in Richtung des übelasteten Dispokredits gehen, wirft der Staat mit vollen Händen Geld durch die Gegend &#8211; <a title="green social blog: Plädoyer für`s Fahrrad" href="http://greensocial.wordpress.com/2009/05/13/fahrradplaedoyer/" target="_blank">wie etwa bei der Abwrackprämie</a>, über deren (etwas zweifelhaften) Sinn wir schon <a title="green social blog: Plädoyer für`s Fahrrad" href="http://greensocial.wordpress.com/2009/05/13/fahrradplaedoyer/" target="_blank">geschrieben</a> hatten.</p>
<p>Dabei tickt die Schuldenuhr &#8211; <a title="BdSt: Schuldenuhr" href="http://www.steuerzahler.de/webcom/show_softlink.php/_c-33/i.html" target="_blank">4.439€ beträgt der sekündliche Schuldenzuwachs der BRD laut Angaben des Bundes der Steuerzahler (BdSt)</a>. Die Verschuldung pro Kopf liegt damit bei über 19.000€ (Stand Ende 5/2009) &#8211; egal, ob bei Kleinkindern, Erwachsenen, Alten, Frauen oder Männern: Der Durchschnitt ist gemein, und er kennt keine Gnade.</p>
<p>Eine<a title="Wikipedia: Schuldenbremse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schuldenbremse_(Deutschland)" target="_blank"> &#8222;Schuldenbremse&#8220; in die Verfassung</a> aufzunehmen, ist deswegen absolut richtig &#8211; gerade in der sogenannten Finanzkrise sollte uns klar sein: Immer mehr Schulden abzuwälzen auf zukünftige Generationen ist nicht nur unfair, sondern führt irgendwann &#8211; ganz automatisch &#8211; zum Crash.</p>
<p>Doch  das komplette Ausmaß der krisenhaften globalen Situation ist damit noch gar nicht erfasst. Denn <strong>die Finanzkrise kommt vom Zeitpunkt her sehr unpassend</strong>: Für Umweltschutz ist meistens nur dann Geld da, wenn die Wirtschaft &#8222;brummt&#8220;.<a href="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/05/d030515.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-201" style="margin:10px;" title="Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!" src="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/05/d030515.jpg?w=240&#038;h=158" alt="Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!" width="240" height="158" /></a></p>
<p>Fatal &#8211; gerade, wo wir jetzt die entscheidenden Schritte tun müssten, um über unsere Zukunft zu entscheiden. Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung, schon der kommenden Jahre, erst recht der kommenden Generationen. Diese Entwicklung zu verschlafen und nicht zu handeln, nur weil gerade eine Wirtschaftskrise zu bewältigen ist, wird in einem viel größeren Crash münden, als Finanzmarktvolatilitäten ihn je verursachen könnten.</p>
<blockquote><p>Soziale Erungenschaften lassen sich nur verteidigen, wenn die Grundlagen unserer Existenz &#8211; die Umwelt &#8211; intakt sind. Und umgekehrt.</p></blockquote>
<p>Doch das will heute niemand wahrhaben:</p>
<p><strong>Wäre die Welt eine Bank, hättet ihr sie längst gerettet! </strong>- ein  Banner mit diesem Aufdruck haben Greenpeace-Aktivisten kürzlich an einem Bankentower in der Frankfurter Innenstadt befestigt.</p>
<p>Genau den staatlichen und privatwirtschaftlichen Aktionismus, der im Hinblick auf &#8222;die Krise&#8220; um sich greift, brauchen wir zu Bewältigung der (viel gefährlicheren) Klimakrise. In den letzten Tagen befasste sich eine <a title="FAZ: Entwaffnet die Industrie!" href="http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~EDA41E475128646DCBBB7C72DF1606712~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Konferenz von Nobelpreisträgern mit genau diesem Thema und hat dazu eindringliche Zeilen vorgelegt (unbedingt lesenswert!)</a>.</p>
<p>Doch <strong>obwohl die Problematik des Klimawandels empirisch fassbar und wissenschaftlich unumstritten ist, verharren wir</strong> in unseren Verhältnissen. Wieso? Ist es eine Schrecksekunde, sind wir zu bequem, oder begreifen wir nur nicht, was uns bevorsteht?</p>
<p>&#8222;Rationalität überfordert den Menschen&#8220;, sagt Prof. Dr. Erich Weede, Soziologe, Psychologe und Politikwissenschaftler an der Uni Bonn und befindet trocken:</p>
<blockquote><p>&#8222;Während die Rationalitätsprämisse den Menschen kognitiv überfordert, wird die Eigennutzprämisse unseren kognitiven Möglichkeiten eher gerecht. (&#8230;) Nur wer für die Folgen seines Handelns (und Unterlassenes) verantwortlich gemacht wird, hat den Anreiz, sich um Rationalität zu bemühen (&#8230;)&#8220;. (FAZ, 25.5.09, S.12)</p></blockquote>
<p>Oder, einfacher formuliert:  <strong>Wir handeln nur, wenn wir dazu gezwungen werden, und nicht aus eigenem Antrieb</strong> &#8211; schon gar nicht, wenn es unbequem wird. Und da die Politik nicht handelt, bleibt alles beim alten.</p>
<p>Düstere Aussichten. Die Hoffnung dürfen wir deswegen trotzdem nicht aufgeben. Denn in zehn Jahren nagt der gestiegende Meeresspiegel schon an Amsterdam. Und dabei wird es nicht bleiben. Handeln: Jetzt!</p>
<blockquote><p><span style="color:#888888;">Foto: (c) Bert Bostelmann/Greenpeace</span></p></blockquote>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/195/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/195/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/195/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/195/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/195/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/195/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/195/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/195/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/195/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/195/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/195/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/195/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/195/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/195/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=195&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!</media:title>
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	</item>
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		<title>ein Plädoyer fürs Fahrrad</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/05/13/fahrradplaedoyer/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2009/05/13/fahrradplaedoyer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 12:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
		<category><![CDATA[Bike+Ride]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fahrrad ist eine echte Zukunftstechnologie. Denn es trägt zur Lösung etlicher Probleme bei: ein überlastetes Gesundheitssystem, riesige erforderte Investitionen in Straßen, die Gefährdung durch CO2-Emissionen und Klimawandel, Feinstaub und Abgase, verstopfte Verkehrsinfrastruktur, teure Benzinpreise - all solche Probleme hilft das Fahrrad, zu umgehen.

Wir halten deswegen ein ausdrückliches Plädoyer für das Fahrrad - und stellen Forderungen auf, wie wir umweltfreundliche Mobilität schnell befördern können.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=189&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="   alignright" style="margin:15px;" title="Mehr Fahrräder auf Deutschlands Straßen!" src="http://roiderjackl.files.wordpress.com/2007/12/fahrrad-pflaster0610.jpg?w=202&#038;h=152" alt="" width="202" height="152" /></p>
<p>Seit Ausbruch der Wirtschaftskrise gibt es in Deutschland ein neues Förderungsmodell. Die Bundesregierung hat die Umweltprämie erdacht &#8211; die soll dazu gut sein, dass alte durch neue Autos ersetzt werden. Und das hilft dann der Umwelt &#8211; sagt die Bundesregierung. Hilft tatsächlich aber nur ein bisschen: verschwenderische Autos werden ersetzt durch ein bisschen weniger verschwenderische Autos. Also ein so kleiner Schritt im Klimaschutz, dass er die Geduld von Klimaschützern durchaus strapazieren könnte. Und das unter enormer Verwendung von Staatsmitteln!</p>
<blockquote><p>&#8222;Wenn die Bundesregierung Steuermilliarden ausgeben will, um die Wirtschaft anzukurbeln, dann muss sie dies für umweltfreundliche Verkehrsmittel tun&#8220;,</p></blockquote>
<p>schreibt der <a title="VCD: Umweltprämie" href="http://www.vcd.org/785.html" target="_blank">Verkehrsclub Deutschland (VCD)</a> dazu &#8211; und fordert &#8222;eine wirkliche Umweltprämie&#8220; für das Fahrrad!</p>
<p>Bei aller Radikalität &#8211; die Idee des VCD ist gut. Denn<strong> das Fahrrad ist eine echte Zukunftstechnologie.</strong> Denn es trägt zur Lösung etlicher Probleme bei: ein überlastetes Gesundheitssystem, riesige erforderte Investitionen in Straßen, die Gefährdung durch CO2-Emissionen und Klimawandel, Feinstaub und Abgase, verstopfte Verkehrsinfrastruktur, teure Benzinpreise &#8211; all solche Probleme hilft das Fahrrad, zu umgehen.</p>
<p>Wer viel Fahrrad fährt, ist gesünder &#8211; denn Fahrrad fahren ist Sport und Bewegung, man ist aktiv und an der frischen Luft. Fahrradfahrer verstopfen keine Straßen, und für Fahrradfahrer müssen auch keine teuren Mega-Autobahnen gebaut werden &#8211; es reicht eine ebene Strecke, die sogar unversiegelt sein kann, also nicht asphaltiert sein muss. Auch das ist gut für die Umwelt. Fahrrad fahren ist ressourcenschonend &#8211; es werden keine fossilen Brennstoffe verbraucht, kein CO2 wird frei, keine umwelt- und gesundheitsschädlichen Abgase entweichen. Für ein Fahrrad muss niemand Benzin kaufen &#8211; so kommt ein Umstieg auf das Fahrrad auch im Geldbeutel an.</p>
<p>Dennoch ist das Fahrrad enorm praktisch. In der Stadt ist man mit ihm oft schneller unterwegs als mit Auto oder sogar mit Bahnen. In der Londoner Innenstadt lohnt sich die Fahrt mit der U-Bahn erst ab vier bis fünf Stationen &#8211; dazwischen ist man per Rad oder zu Fuß schneller. Die Parkplatzsuche entfällt, und man ist auch auf Auto-unzugänglichem Gelände gut unterwegs.</p>
<blockquote><p><strong>Es könnte so schön sein. Doch die Politik schafft nur unzureichende Grundlagen.</strong></p></blockquote>
<p>Nur zu häufig ist das Radwegenetz in einem miserablen Zustand. Leihfahradsysteme sind kaum verbreitet. Im Straßenverkehr muss man als Radfahrer mitunter um sein Leben bangen. Die Vernetzungsmöglichkeiten z.B. mit dem ÖPNV sind ungenügend &#8211; aber auch in ICEs sind Fahrräder bis heute unerwünscht. Es wird nichts unternommen, um Radfahren attraktiv zu machen.<br />
Der Anteil des Fahrradverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen ist dementsprechend gering, in ganz Deutschland im einstelligen Prozentbereich, während z.B. in fahrradfreundlicheren Nachbarländern der Radanteil am Verkehrsaufkommen z.T. bis zu 27% beträgt!</p>
<blockquote><p><strong>Doch es gibt auch gute Nachrichten: Schon wenige, günstige Maßnahmen können da viel helfen!</strong></p></blockquote>
<p>Auf den Straßen brauchen wir eine andere Ordnung: Nicht die stärksten Verkehrsteilnehmer &#8211; die Autos &#8211; sollen das Geschehen dominieren, sondern die &#8222;schwächsten&#8220; &#8211; Fußgänger und Radfahrer.<br />
Es sind umfassende Investitionen ins Radwegenetz vonnöten, überall ist es das gleiche Bild: Radwege sind zugeparkt oder geradezu unbefahrbar. Doch eine günstige und schnelle, aber sehr wirksame Maßnahme ist es, auf den Straßen in beide Richtungen mit Fahrbahnmarkierungen breite Radfahrstreifen abzutrennen. So können auch Radfahrer schnell und sicher vorankommen.</p>
<p>Radleihsysteme müssen ausgebaut, und die Vernetzung mit dem ÖPNV gestärkt werden. Ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder müssen installiert werden.</p>
<p>Denn wo Fahrräder an ihre Grenzen stoßen &#8211; bei benachteiligten, spricht behinderten Menschen, wenn es große Dinge zu transportieren gilt, oder aber auch bei schlechtem Wetter &#8211; ist der ÖPNV bzw. andere Massentransportmittel ein probates Mittel zum Ersatz und zur Ergänzung des Fahrrads.</p>
<p>Paris ist da weiter, als wir es in Deutschland sind, wie Jörg Haas (&#8222;Klima der Gerechtigkeit&#8220;) <a title="Klima der Gerechtigkeit - Blog" href="http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/velotraum-in-paris/" target="_blank">berichtet</a>.  Und Anlass zur Zuversicht geben etliche Fahrrad-Vorkämpfer, <a title="torben-f Verkehrspolitik-Blog" href="http://meine-sicht.torben-f.de/category/politik/verkehr/" target="_blank">wie Torben Frank</a>, die sich engagiert für eine bessere Verkehrspolitik einsetzen.<br />
Hoffen wir auf die Vernunft der Politik, damit es bei uns vorangeht. Und etwas kann jeder tun: Umsteigen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/189/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=189&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>02 can do? Wasser für alle!</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/03/25/02-can-do-wasser-fur-alle/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2009/03/25/02-can-do-wasser-fur-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 17:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelles Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserforum]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserknappheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Weltwasserforum ist zu Ende gegangen - als "Schlag ins Wasser", ergebnislos, wie viele kritisieren. Dabei ist das Wasser doch eine Ressource der Zukunft? Gelegenheit für uns, einmal einen differenzierten Blick darauf zu werfen.
Wir versuchen, was das Weltwasserforum nicht geschafft hat: vernünftige Antworten zu geben auf die Frage nach unserer zukünftigen Wasserversorgung und der Gerechtigkeits-Dimension von Wasser.

02 can do? Nicht bei allen, zeigt sich - denn schon heute leiden 40% der Menschen an Wasserknappheit. Und die Zukunft sieht auch nicht besser aus. Deswegen: Ein Menschenrecht auf Wasser!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=171&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuletzt fand in Istanbul das <a title="tagesschau.de - Bericht" href="http://www.tagesschau.de/ausland/weltwasserforum108.html" target="_blank">5. Weltwasserforum</a> statt. Gesprochen wurde über alles, was mit Wasser und globaler Wasserversorgung zusammenhängt &#8211; herausgekommen ist wenig, <a title="greenpeace magazin ad Weltwasserforum" href="http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=47343&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&amp;cHash=be27a565ae" target="_blank">wie Umweltschützer finden</a>. Ein &#8222;Treffen der Plattitüden&#8220; sei es gewesen, hieß es.</p>
<p>Schade &#8211; denn Wasser ist wirklich ein Thema der Zukunft. Um bei den Plattitüden anzusetzen, lässt sich formulieren, dass schon bald Kriege darum geführt werden könnten. Oder dass wir es in verschwenderischem Überfluss haben, während es in den ariden (=trockenen) Gebieten Afrikas, Asiens und Amerikas dringend gebraucht wird.<br />
Das Sahnehäubchen auf dem Kritiksturm ist noch, dass das weitgehend ergebnislose Weltwasserforum vergangene Woche selbst über 17 Millionen Euro gekostet hat.</p>
<p>Doch unsere Diskussion über Wasser ist im wahrsten Sinne des Wortes Trockenschwimmen. <strong>Rund 20% aller Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, und 40% leiden an Wasserknappheit</strong> &#8211; heute schon!<br />
Und im Jahre 2050 werden, Schätzungen zufolge, 2 Milliarden Menschen an Wasserknappheit leiden, im schlimmsten Fall sogar 7 Milliarden.</p>
<p>Wasser ist von essentieller Bedeutung für den Menschen als Individuum, aber auch für die Gemeinschaft. Nur der Konsum sauberen Trinkwassers ist hygienisch und medizinisch unbedenklich. Doch Wasser wird nicht nur von jedem der gegenwärtig knapp 7 Milliarden Menschen täglich konsumiert &#8211; viel wichtiger ist die industrielle, gewerbliche und vor allem landwirtschaftliche Verwendung. Doch dazu später.</p>
<p>Heute ist Wasser noch kein Gut, das in einem Ausmaß wie Öl über Pipelines und Tanker verschifft wird &#8211; auch wenn das schon zunehmend der Fall ist. Dies spielt im Umgang mit der globalen Ressource Wasser bisher jedoch eine untergeordnete Rolle.<br />
Ein wesentlicher Wassertransfer findet jedoch indirekt statt: Zum Beispiel durch den Export von Gütern, zu deren Erzeugung ein immenser Einsatz von Wasser notwendig ist. Unlängst wurde dafür ein Begriff geprägt: <strong>&#8222;virtuelles Wasser&#8220;</strong> <strong>nennt man den &#8222;Rucksack&#8220; an Wasserverbrauch, den ein Produkt mit sich herumschleppt</strong>. Der Autor Fred Pearce behandelt dieses Thema in seinem Buch sehr anschaulich und gibt Beispiele:</p>
<blockquote><p>Die Produktion eines 2g schweren 32-MB-Computerchips erfordert den Einsatz von 32 Litern Wasser; für die Fertigung eines Autos gehen bis zu 400.000 Liter drauf. In einem Kilo Getreide stecken 1000 bis 2000 Liter Wasser, in einem Kilo Rindfleisch die riesige Menge von bis zu 16.000 Litern.</p></blockquote>
<p>Der Export dieser Güter &#8211; die häufig ohnehin in wasserarmen Regionen gefertigt werden &#8211; bringt ein besonderes Konfliktpotential mit sich: Das Wasser steht den Menschen vor Ort nicht zur Verfügung, wird aber auch nicht einfach konsumiert &#8211; es wirkt, als wäre es einfach &#8222;weg&#8220;.</p>
<p>Die Produktion landwirtschaftlicher Güter ist also extrem wasserintensiv &#8211; gerade, wo es trocken ist, muss mehr gegossen werden. Folglich ist der Verbrauch dort am höchsten, wo eigentlich auch die höchste Nachfrage besteht; und das schaukelt sich dann hoch.</p>
<p>Das nämlich ist auch ein Problem vieler Millionen Menschen, die unter Wasserknappheit leiden: <strong>das Wasser ist einfach zu lukrativ, und schon unlängst haben internationale Konzerne entdeckt, dass sich damit doch durchaus Geld verdienen lässt</strong>. Die Wasserversorgung ganzer Städte und Landstriche wurde in einem Auswuchs neoliberaler Philosophie rund um den Erdball privatisiert. Firmen sind nun zuständig &#8211; und wollen Gewinn machen. Preiserhöhungen sind die Folge, und wer nicht zahlt, dem wird das Wasser abgedreht. Das trifft die Ärmsten der Armen, die dann entweder Dreckwasser trinken oder verdursten müssen. Gerade die großen internationalen Konzerne treten ein für eine Privatisierung der Trinkwasserversorgung, um selbst Gewinne zu machen, so zum Beispiel Nestlè (&#8222;Vittel&#8220;, u.a.) . <strong>Doch Trinkwasser ist die Lebensgrundlage aller Menschen &#8211; wird es eine Ware, so trifft man damit die Ärmsten der Welt</strong>.</p>
<p>BBC und Human Right Watch berichteten beide über einen weiteren Vorfall, der in diesem Zusammenhang ins Auge sticht: Im südlichen Indien hat die örtliche Coca-Cola-Tochter eine Fabrik errichtet und pumpt aus 65 Bohrlöchern täglich bis zu 600.000 Liter aus dem Boden. Das führt zu einer rapiden Absenkung des Grundwasserspiegels und damit zu einer Störung des Ökosystems. Die Menschen vor Ort haben Missernten und Wassermangel, stehen ohnehin an der Schwelle der absoluten Armut. Sie müssen ihr Wasser nun von der Coca-Cola-Company, Inc. (&#8222;Fanta&#8220;, &#8222;Sprite&#8220;, &#8222;Bonaqua&#8220;, weltweit tausende von weiteren Trinkwasserbrunnen und -marken) kaufen.</p>
<p>Auch Wasserverschmutzung und Zurückhaltung z.B. durch gigantische Stauseen stellen internationale Probleme im Bezug auf Wasser dar.<br />
Es ist ja nicht so, als ob es auf dem &#8222;blauen Planeten&#8220; nicht genug Wasser gäbe &#8211; doch wir können eben nur das Süßwasser genießen und nutzen.</p>
<p>Dürfen wir hier Wasser verschwenden (direkt durch Verbrauch oder indirekt durch Warenkonsum), während anderswo Menschen an Wassermangel elendiglich zu Grunde gehen? Nein.  <strong>Der Zugang zu Wasser ist eben doch eine Frage der Gerechtigkeit,</strong> und die Forderung &#8222;sauberes Wasser als Menschenrecht&#8220; ist keineswegs überzogen.</p>
<p>Erneut wird die Verbindung von sozialen und ökologischen Problemen deutlich:</p>
<p>Wird Wasser verschmutzt, verschwendet, zu teuer verkauft oder Gebieten durch Umleitung entzogen bzw. durch ökologische Probleme unzugänglich, so sind gerade die in Eigenversorgung lebenden besonders affektiert. Den bei ihnen, den ohnehin mittellosen, hängt die Existenz von der Intaktheit des Ökosystems ab: genießbares Wasser, fruchtbarer Ackerboden, ausreichend Nahrung, ein Dach über dem Kopf.</p>
<p>Das Existenzrecht der Menschen muss anerkannt werden &#8211; und deswegen auch ihr Recht auf Wasser sowie auf die Intaktheit ihrer Ökosysteme.</p>
<p style="padding-left:90px;"><span style="color:#999999;"><em>edit: Auf Hinweis eines süddeutschen Elite-Naturwissenschaftlers (Danke dafür!) weisen wir darauf hin, dass es sich bei Wasser natürlich um H2O handelt. Aber manchmal muss man eben für die journalistisch anspruchsvolle Überschrift auch mal etwas frei sein&#8230; :)</em></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/171/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=171&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>ein grüner Aufschwung?</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/03/06/ein-gruner-aufschwung/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2009/03/06/ein-gruner-aufschwung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 15:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschwung]]></category>
		<category><![CDATA[avaaz.org]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt steckt in der Krise - Zeit für einen grünen Aufschwung? Zweifellos. Doch wo stehen wir, und wie soll unsere Welt von morgen aussehen?
"grüner Aufschwung?" ist die Einleitung zu einer neuen Serie: green.social startet eine Themenreihe über zukünftige Gesellschaftsmodelle - für ein Deutschland der Zukunft, und für eine Gesellschaft der Zukunft.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=167&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wir haben uns viel in Krisenrhetorik geübt. Schon zum Ende letzten Jahres <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/12/31/2009-die-krise-meistern/" target="_blank">haben wir vorrausgesagt</a>, dass sich &#8222;die Krise&#8220;, begonnen im Finanzsektor, auf die gesamte Gesellschaft ausweiten wird &#8211; und dazu brauchte es ja auch gar nicht so viel Weitsicht. Zuletzt haben wir dann die <a href="http://greensocial.wordpress.com/2009/02/05/demokratie-in-der-krise/" target="_blank">Auswirkungen auf unser demokratisches System untersucht</a>.</p>
<p>Der vielgerühmte US-Präsident Barack Obama ist nun in der Realpolitik angekommen. Was ihn im eigenen Land ein &#8211; wenn auch sehr kleines &#8211; Stück unpopulärer macht, ehrt ihn aus der Distanz betrachtet: Seine Entscheidungen zeugen von Weitsicht und stehen durchaus in Kontinuität zu seinen formulierten Überzeugungen.<br />
Reformen und Krisenpakete durch immense, nie gehabte Schuldenberge zu finanzieren, ist dennoch unverantwortlich und widerspricht dem Gedanken der Nachhaltigkeit.</p>
<p>Dennoch: die Aktionsplattform avaaz.org beobachtet eine Philosophie des &#8222;<a href="http://www.avaaz.org/blog/en/" target="_blank">green recovery</a>&#8222;, des &#8222;grünen Aufschwungs&#8220;, und schreibt:</p>
<blockquote><p><strong>In the face of the global economic downturn and the climate crisis, a brilliant new idea is taking hold: green recovery.</strong> From China&#8217;s Hu Jintao to Obama in the U.S., leaders are realizing that a green recovery &#8212; investing in renewable fuels, efficiency, and new technology &#8212; <strong>is the best way to create jobs and save the planet</strong> at the same time.</p></blockquote>
<p>Politische Führer auf der ganzen Welt würden momentan die Erkenntnis gewinnen, dass die Beachtung ökologischer Aspekte auch im Hinblick auf soziale und ökonomische Ziele Früchte trägt.</p>
<p>Gut so &#8211; denn damit setzt sich die Vernunft durch (ganz unbescheiden können wir auch schreiben, dass es das ist, was wir seit hier beschreiben &#8211; und was dem Blog seinen Namen gibt: green.social). Doch tut sie es auch? Erkennen die politischen Entscheider, die Spitzen der mächtigsten und größten Nationen, wirklich die Dimension der Probleme, die vor uns stehen &#8211; gerade in ökologischer Sicht, und dass der Klimawandel weitaus schlimmere Auswirkungen haben wird als eine rein ökonomische Krise wie diese? Und vor allem, tun sie auch etwas?</p>
<p>Diese Fragen müssen wir uns stellen, denn es geht um unsere Zukunft &#8211; nicht mehr und nicht weniger. Ganz pathetisch.</p>
<p>Auch wir möchten uns diesen Fragen in den kommenden Einträgen verstärkt widmen. Zunächst werden wir, Stück für Stück, unsere Wünsche zusammentragen:</p>
<p>In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Welche Ängste, aber auch Chancen und Visionen haben wir? Wie wird sich unser gesellschaftliches Zusammenleben verändern? Was erwarten wir von unserer Gesellschaft?<br />
Solche Idealvorstellungen müssen kritisch überprüft werden &#8211; auch auf ihre Durchsetzbarkeit hin: Können wir es uns überhaupt leisten, weiter so zu leben wie bislang?</p>
<p>Ein grüner Aufschwung ist bislang noch nicht erkennbar. Weder grün, noch Aufschwung. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.</p>
<p>Mit unserer Serie möchten wir anregen und gestalten.<br />
<strong>Für ein Deutschland der Zukunft.</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/167/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=167&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8230;immer wieder Krisen?</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/01/23/immer-wieder-krisen/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 16:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Blick in das Geschichtsbuch fällt auf: Immer wieder hat die Menschheit mit Krisen zu kämpfen. Wieso?, fragen wir uns. Und stellen fest: Die derzeitige Krise können wir nutzen, um uns für die Zukunft fit zu machen. Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten, ist das Credo unserer Ausführungen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=155&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wiederholt sich Geschichte?&#8220;, fragte sich der FAZ-Kolumnist Hanno Beck in seinem &#8222;Beck-Office&#8220; kürzlich. In der gleichen Zeitung wurden im letzten Monat Artikel veröffentlicht mit dem Titel &#8222;Mit der Finanzkrise wiederholt sich die Geschichte&#8220; sowie &#8222;Die Geschichte wiederholt sich nicht&#8220; &#8211; natürlich immer mit unterschiedlichen Autoren.</p>
<p>Doch ganz gleich, von welcher Seite man sich der Frage nähert,  ob es eine Gesetzmäßigkeit gibt, nach der regelmäßig Krisen auftreten &#8211; eines ist klar. Es gab immer wieder in der Geschichte der Menschheit Krisen.</p>
<p>Dafür liegen drei Erklärungen nahe. Zum einen ist natürliche die keynesianische Periodik heranzuziehen, nach der Auf- und Abschwungsphasen aufeinander folgen. Zum anderen  liegt es in der menschlichen Natur, dem Gegenwärtigen krass entgegengesetzte Positionen zu ergreifen; dabei wird im gesellschaftlichen und ökonomischen Spektrum die &#8222;Wellenbewegung&#8220; verstärkt und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes" target="_blank">Keynes</a>-Effekt betont.</p>
<p>Zudem  ist aus sozio-ökologischer Perspektive eine weitere gesellschaftliche Erklärung aufzuweisen. Die Frage nach den &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; wird für so manchen, der sich mit Ökologie beschäftigt, zur Sinnfrage.</p>
<blockquote><p>Kann ein Kapitalismus, dessen marktwirtschaftliches System &#8222;immer mehr&#8220; will, wirklich ökologisch und ökonomisch ausgeglichen sein?</p></blockquote>
<p>Eine Wachstumsrate für jede Volkswirtschaft von mindestens 2% wird als geradezu selbstverständlich empfunden, um hohen Wohlstand wie in den westlichen Gesellschaften zu sichern.<br />
Doch führt man sich vor Augen, was das bedeutet, so fällt auf: Für einen Erhalt des Wohlstands soll Wachstum, auf Ressourcenausbeutung aufgebaut, notwendig sein? Jedes Jahr soll unsere Wirtschaft 2% erfolgreicher sein als zuvor, und im nächsten Jahr vom erhöhten Betrag nochmal 2% mehr, und immer so weiter? Da muss klar sein, dass es nicht unendlich weiter geht &#8211; die &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; werden erreicht werden. Die Wachstumsspirale nach oben wird sich nicht unendlich fortsetzen lassen und irgendwann ihr Ende finden.</p>
<p>In Rezessionszeiten über &#8222;<a href="http://http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a>&#8220; zu philosophieren, ist zwar bequem &#8211; man wirkt prophetisch &#8211; aber dennoch unabdingbar. Um eine Lösung zu finden, die zwar weiter Wohlstand sichert &#8211; zukünftig auch mehr Menschen als bisher -, aber dennoch <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">nachhaltig</a> ist, müssen wir uns anstrengen. Übertreiben wir die Sucht nach Wachstum nämlich, könnte es irgendwann zu einer &#8222;harten Landung&#8220; kommen, einem abrupten Versagen unserer globalökonomischen Systeme. Dies muss kein apokalyptisches Szenario sein &#8211; schließlich ist es möglich, Wachstum mehr an Nachhaltigkeit auszurichten.</p>
<blockquote><p><strong>Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten.</strong></p></blockquote>
<p>Die derzeitige Krise &#8211; mit international zu beobachtenden Staatseingriffen in die Märkte &#8211; bietet hervorragende Chancen, die globale Wirtschaft und Gesellschaft auf die Zukunft vorzubereiten, und die <em>&#8222;Chancen des Wachstums&#8220;</em> zu nutzen. Denn wenn mit Ressourcenausbeutung und Treibhausgasemission wie bislang fortfahren, werden wir an Umweltschäden nur allzu früh bemerken, dass dies langfristig nicht tragbar ist.</p>
<p>Besonders der Klimawandel schwebt hier als Damoklesschwert über uns, das baldiges Handeln erfordert. Die Reaktionen der Bundesregierung auf die derzeitige Weltwirtschaftskrise sind nicht durchweg sinnvoll, in manchem auch kontraproduktiv. Steuern für besonders große Autos als Anreiz zu senken &#8211; wie es angedacht ist -, erscheint schlichtweg wahnsinnig.<br />
Wer nun kurzfristig denkt und Geld verpulvert, gewinnt nichts.</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise&#8220;,</p></blockquote>
<p> schreibt auch die <a href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/presseerklaerungen/artikel/qdie_klimakrise_ist_gefaehrlicher_als_die_wirtschaftskriseq/" target="_blank">Umweltschutzorganisation Greenpeace </a> in ihrer &#8222;Klimabilanz 2008&#8243;: &#8222;Es drohen Orkane und Überschwemmungen, Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis &#8211; die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen&#8220;, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von <span lang="en">Greenpeace</span>. <q>&#8222;<strong>Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten.</strong> 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden.&#8220;</q></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=155&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>2009 &#8211; die Krise meistern</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/12/31/2009-die-krise-meistern/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2008/12/31/2009-die-krise-meistern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 18:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Was wird das neue Jahr 2009 bringen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und sagen voraus, welche Themen besonders heiß sein werden. Alles Gute und die besten Wünsche für einen gelungenen Start ins neue Jahr 2009!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=151&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wird das neue Jahr 2009 bringen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und sagen voraus, welche Themen besonders heiß sein werden. Mit den besten Wünschen für 2009!</p>
<ul>
<li>
Amerika</li>
</ul>
<p>Amerika hat gewählt. Ende Januar wird Barack Obama ins Amt des US-Präsidenten eingeführt. Medien werden den Augenblick als „historisch“ bezeichnen – und das ist er auch. Vom neuen US-Präsidenten dürfen wir eine geänderte Politik in Sachen Klima, Umwelt, Sicherheit, Nahost und ein verändertes Auftreten der USA erwarten. Die bisherige Vormachtstellung wird ein Stück weit zurückgefahren werden, um Verantwortung (die die USA häufig Soldaten kostet) loszuwerden. Aber einer Illusion sollten wir uns nicht hingeben: Die USA werden weiter auf ihre privilegierte Stellung in der Welt im allgemeinen und in der UNO und im Sicherheitsrat  im besonderen pochen.<br />
Nur, dass ein ausgesprochen linker Präsident an der Macht ist, bedeutet nicht, dass die USA nicht mehr wichtig sein wollen – zumal sich zeigen wird, dass es Obamas Stärke ist, pragmatisch zu sein. Viele mag das enttäuschen.</p>
<ul>
<li>Deutschland</li>
</ul>
<p>Auf uns kommen viele wichtige Wahlen zu: Am 7. Juni wird das Europaparlament gewählt – ein Vorgang, der überaus wichtig ist. Europa nimmt als supranationale Organisation viel Einfluss auf unser tägliches Leben! Am 27. September wird dann unser eigenes Parlament, der Bundestag, gewählt. Außerdem finden etliche Wahlen in Ländern und Kommunen an. Vom Ausgang dieser Wahlen – die als GAU im Bund ein Kippen in eine bürgerlich-rechte, (schwarz/gelbe) Regierung nach sich ziehen – hängt ab, wie die deutsche Politik zukünftig aussieht. Besonders kritisch sind Umweltthemen wie Klima oder Atomausstieg, aber auch Konjunktur und Bildung. Es könnte wohl auch eine große Koalition zustande kommen, die zwar handlungsmächtig ist, aber immer auch Verdrossenheit nach sich zieht.</p>
<ul>
<li>Klima-Gipfel</li>
</ul>
<p>In Kopenhagen wird 2009 v0m 30.11.-11.12. ein globaler Klimagipfel stattfinden. Nachdem die Ergebnisse in Sachen Klima 2008 eher bescheiden waren, muss 2009 zwingend ein ambitionierter Beschluss für eine Nachfolgeregelung des Kyoto-Protokolls gefunden werden. Um einen Beschluss erzielen zu können, muss es eine Einigung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern geben: Die ersteren wollen rücksichtslos ihre Interessen durchsetzen, um ihr Wohlstandsniveau zu behalten; die anderen werden sich jedem Beschluss verweigern, der ihren Interessen zuwiderläuft. Besondere Bedeutung kommt Schwellenländern wir Indien und China zu. Und: letzten Endes werden wir als Industriestaaten zurückstecken müssen. Im Interesse der Weltgemeinschaft – alles andere wäre fatal und würde als direkte Konsequenz zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstmperatur um mehr als 3°C führen. Katastrophal.</p>
<ul>
<li>Hiobsbotschaften</li>
</ul>
<p>Ein Umdenken in Sachen Umwelt ist essentiell notwendig, wenn die Generation eines jetzt 5-Jährigen auch noch wenigstens entfernt so leben können soll, wie wir es heute tun.<br />
Zu einem solchen Umdenken könnten Hiobsbotschaften beitragen, die wir das Jahr über mit absoluter Sicherheit hören werden: Es werden Eisschelfe aus der Antarktis abbrechen, die Arktis und der grönländische Eisschild weiter abschmelzen, Naturkatastrophen werden stattfinden. Und wir werden, dank Politik und Wissenschaft, immer neuer Erkenntnisse über Umwelt und Klimawandel gewinnen. Armut und ihre Auswirkungen, auch und zunehmend durch Klimawandel bedingt, nehmen drastisch zu. 2009 wird nicht der Weltuntergang, aber es wird vielen hunderttausend Menschen wieder eine Vorstellung vermitteln, wie schlimm der Klimawandel tatsächlich ist. Und uns hoffentlich Erkenntnisse, dass wir uns dagegen stellen müssen.</p>
<ul>
<li>Wirtschaftskrise</li>
</ul>
<p>Und dann ist da noch die Wirtschaftskrise. Ganz klar ist, dass sie uns auch das nächste Jahr über begleiten wird – dazu muss man kein Prophet sein. Schon vom November auf Dezember 2008 stieg die Arbeitslosenzahl in Deutschland um über 100.000 – und das, obwohl die meisten Kündigungen wohl zum 31.12.08, spricht zum Jahresende erfolgen werden. Viele Effekte der Wirtschaftskrise werden wir also erst noch zu spüren bekommen.<br />
Aber nicht nur individuelle Schicksale werden das zu spüren bekommen – auch der Staat hat weniger Geld. Und das ist natürlich gerade in Krisenzeiten fatal. Zum einen wegen Sozialleistungen, die aufzubringen sind. Zum anderen, weil so nötige Investitionen noch schwerer fallen. Und: Umweltschutz genießt häufig erst dann Priorität, wenn die Wirtschaft ansonsten floriert und alle sorglos sind. Geht es aber den Bach hinunter, in die Rezession, so besteht die Gefahr, dass auch Umweltproblemen kein so hoher Stellenwert mehr beigemessen wird.</p>
<ul>
<li>Ölpreis</li>
</ul>
<p>Auch der Ölpreis wird wieder steigen. Denn der bestehende Automatismus wirkt, ganz klar: Geringeres Angebot, steigende Nachfrage – führt zu einem steigenden Preis. Zudem wird das Ölkartell, die OPEC, auf hohe Marktpreise bedacht sein und die Fördermenge gering halten. Vielleicht kaschiert das, dass der „peak oil“ &#8211; der Punkt der maximalen Fördermenge – schon überschritten wurden. Vielleicht kommt aber auch ans Licht, wie nah wir einer „harten Landung“ schon sind. Die Nachricht, dass unser Öl bei steigender oder gleichbleibender Nachfrage nur noch 15-20 Jahre reichen würde, währe nicht überraschend, aber eine Katastrophe: Denn so schwerfällig, wie sich die Weltgemeinschaft zuletzt gezeigt hat, wäre ein 100%-iger Umstieg nicht schnell genug möglich.</p>
<ul>
<li>Russland, China</li>
</ul>
<p>Vermutlich haben wir im kommenden Jahr erneut agitative Aktionen Russlands zu befürchten. Mit einer neu verlegten Pipeline, die direkt unter Russlands Nase in Richtung Europa führt, Russland aber umgeht, wird der mächtige Riese gereizt. Besonders die Beziehung zu Russlands direkten Nachbarn bietet Potential für so manchen Krieg. Bezüglich der russischen Führung sind keine Nachrichten vielleicht die Besten – weil dann alles wie bisher (in schiefen Bahnen) verläuft, aber zumindestens geregelt. Nachrichten hingegen könnten die Machtergreifung Putins bedeuten.</p>
<p>Auch von China werden wir einiges hören – die Charta08 mag ein Dokument sein, dass in China noch für mehr Wirbel sorgt. Langfristig wird China nicht als ein Reich zu halten sein, sind sich viele Politologen einig. Könnte ein Zerbrechen der KPCh auch ein Zerbrechen Chinas bedeuten?<br />
Zunächst aber wird die fernöstliche Diktatur offensiver in Erscheinung treten: politisch, militärisch und rhetorisch. Von der Welt weitgehend unbeachtet blieb bislang das chinesische Engagement in Afrika – dort kaufen die Chinesen ganze Landstriche auf (Öl-)protektionistischen Gründen.</p>
<blockquote><p>Insgesamt werden wir 2009 viel Krisenrhetorik und Wahlkampfgetöse hören. Es wird darauf ankommen, genau hinzuhören, was die Gestalter unserer Geschicke sagen, und der (berechtigten!) Panikstimmung keinen zu großen Gefallen zu machen und keinen politischen „Psychologie-Effekt“ aufkommen zu lassen. Investitionen tätigen und kluge Entscheidungen zu treffen, heißt die Devise gerade im staatlichen, aber auch privaten Bereich. Denn vor allem das wird wichtig: <em>zu handeln.</em></p></blockquote>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=151&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Welt-AIDS-Tag</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/12/01/welt-aids-tag/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 19:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
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		<category><![CDATA[HIV]]></category>
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		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Welt-AIDS-Tag. Wir von green.social zeigen Schleife und betonen die Bedeutung und Gefahr von AIDS vor einem globalen Entwicklungshintergrund.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=137&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-138" style="border:0 none #000000;margin:20px;" title="aids-schleife" src="http://greensocial.files.wordpress.com/2008/12/aids-schleife.gif?w=455" alt="aids-schleife"   />Über 40 Millionen Menschen sind von AIDS betroffen. Eine so große Menge, wie sie die Bevölkerung von halb Deutschland darstellt.</p>
<p>Über zwei Millionen Menschen sterben jedes Jahr direkt an den Folgen von AIDS.</p>
<p>Die Zahl der Neuinfektionen steigt. Und: noch nie wurden mehr Neuinfektionen festgestellt als im letzten Jahr.</p>
<p>Aber auch eine große Zahl Kranker ist vielleicht heilbar &#8211; AIDS-Kranke jedoch nicht. Und das ist das wirklich schlimme:</p>
<p>AIDS ist nicht heilbar.</p>
<p>Die Immunschwächekrankheit, verursacht durch das HI-Virus (HIV), kann aufgehalten werden, aber nicht bekämpft. Betrachten wir es vor unserem üblichen, analytisch-trockenen Hintergrund der globalen Vernetzung:</p>
<p>Das ist schon in fortschrittlichen Ländern wir Deutschland eine Katastrophe: Nämlich zu wissen, dass viele hundert Einzelschicksale AIDS zum Opfer fallen werden, zum Teil ohne eigenes Verschulden, und schon nach dem &#8222;postiv&#8220;-Testergebenis in der Gewissheit, nie mehr ein unbeschwertes Leben führen zu können.</p>
<p>Doch in Volkswirtschaften, die sich noch in Entwicklung befinden, hat AIDS auch wirtschaftlich noch fatale Auswirkungen. Und das auf zwei Ebenen: Einerseits sind meist die Ernährer von Familien betroffen; im Falle der Erwerbsunfähigkeit oder des Todes bricht ganzen Familien die Lebensgrundlage weg.<br />
Und zum anderen sind soziale Sicherungssysteme dort nicht in der Lage, den Erkrankten sinnvoll beizustehen. Hinzu kommt, dass die Leistungsfähigkeit ganzer Länder durch AIDS entscheidend geschwächt wird.</p>
<p>Besonders in Afrika wütet die Epidemie, und das südliche Afrika ist am stärksten betroffen. In Swaziland, östlich der Republik Südafrika gelegen, ist der Staat nicht mehr lebensfähig:Um Alte und Kinder bereinigt, weiß <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lesotho#Aids_in_Lesotho" target="_blank">Wikipedia</a>, beträgt die Infektionsquote dort 63% [sic!]. Ein Kind, das dort auf die Welt kommt, hat eine Lebenserwartung von nur 34 Jahren &#8211; wenn es nicht der hohen Kindersterblichkeit unterliegt.</p>
<p>Im Hinblick auf internationale Solidarität haben wir eine große Verantwortung. Wir können zwar nicht heilen &#8211; niemand kann das -, aber helfen. Wir müssen unsere Pharmakonzerne an die kurze Leine nehmen. Denn diese versuchen mit AIDS-Medikamenten ein Geschäft zu machen.<br />
Die Herstellung sog. Generika (preiswerter, nachgemachter Medikamente) muss ermöglicht, unterstützt und gefördert werden.<br />
Die Bekämpfung der Krankheit muss weltweit verstärkt werden, Regierungen besonders betroffener Länder müssen verstärkt beraten werden.<br />
Die Benutzung von Kondomen muss weltweit weiter salonfähig gemacht werden, unermüdlich ist auf die Gefahren von AIDS hinzuweisen.</p>
<p>Und da kommen wir zu einem entscheidenden Punkt: Die Krankheit darf zum einen nicht stigmatisiert werden, auf der anderen Seite müssen ihre Gefahren verdeutlicht werden. Breitet sie sich wie bisher exponentiell aus (gleiches Prinzip wie beim <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/17/globaler-wandel-bevolkerungswachstum/" target="_blank">Bevölkerungswachstum</a>), so stellt sie reell eine unglaubliche Gefährdung der Menschen dar. Das müssen wir uns vor Augen führen: AIDS hat das Potential, der Pest-Seuche ähnlich, große Teile der Menschheit hinzuraffen!</p>
<p>Deswegen gilt: Alle Anstrengungen, die wir ergreifen können, müssen wir auch ergreifen. Aus Eigeninteresse und ethischer Verantwortung.</p>
<p>Den Papst, der die Verwendung von Kondomen aus einem überholten und unzeitgemäßen Weltbild heraus ablehnt, muss man in dieser Hinsicht scharf zurechtweisen.<br />
Wer von sich behauptet, der &#8222;Stellvertreter Gottes&#8220; zu sein und &#8222;ex cathedra&#8220; (mit dem Anspruch auf Unfehlbarkeit) spricht &#8211; und deswegen gleichzeitig einen hohen Einfluss auf Millionen von Katholiken und Christen in aller Welt hat &#8211; der muss so verantwortlich sein, die Folgen seines Handelns zu bedenken.</p>
<p>Gerade in Gebieten mit hoher AIDS-Rate ist ein fundamental katholisch-christlicher Einfluss besonders stark gegeben. Liegt nun die Situation wechselnder Sexualpartner vor &#8211; über die zu streiten nicht Sache dieses Blogs, aber auch nicht des Papstes ist! -, so gehört sich die Benutzung von Kondomen als selbstverständlich.</p>
<p>Doch der Oberhirte der Katholiken lehnt dies ab &#8211; und verschuldet damit indirekt Tausende Tote, jedes Jahr. Hunderte Tote, jede Minute.</p>
<blockquote><p>Wir brauchen mehr Engagement, mehr Emotionen &#8211; und vielleicht auch mehr Intelligenz &#8211; im Kampf gegen AIDS. Mögen wir siegen.</p></blockquote>
<ul>
<li>Mehr Informationen auch auf http://www.welt-aids-tag.de</li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=137&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mobilität wird immer mehr zum bestimmenden Faktor in unserem Alltag. Dabei unterstützt sie unsere Lebensweise, gefährdet sie jedoch auch. Flugverkehr, Autos, Schiffe - sie alle sind nützlich, aber umweltschädlich. Ein Ausbau der Mobilität, wie wir sie heute leben, kann nicht möglich sein.
Dennoch brauchen wir Mobilität. Wie können wir sie nachhaltig gestalten?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=70&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Zeit war der &#8222;<a title="Ölpreis stoppt Globalisierung" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/21/olpreis-stoppt-globalisierung/" target="_blank">Ölpreis</a>&#8220; hier natürlich mehrfach <a title="Index der Einträge" href="http://greensocial.wordpress.com/index-der-eintrage/" target="_blank">Thema</a>. Unsere Grundthese dazu ist:</p>
<blockquote><p>Das Angebot [an fossilen Energiequellen] sinkt, die Nachfrage jedoch steigt stetig. Dieser Trend bewirkt, dass es langfristig nur zu einer Preissteigerung kommen kann.<br />
Klar ist: Alle Menschen müssen sich um Alternativen bemühen &#8211; allein schon, um die verheerenden ökologischen Folgen der Energiegewinnung durch fossile Energieträger abzumildern.</p></blockquote>
<p>Heute wollen wir uns mit einem wesentlichen Teil nachhaltiger Entwicklung beschäftigen: <strong>Verkehr</strong>.</p>
<p>Schon ein Blick auf eine Hauptverkehrsstraße in einer Metropole zeigt: (individuelle) Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Anforderungen von Menschen an Wohlstand &#8211; hat aber gerade deswegen einen großen Einfluss auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Entwicklungsländer streben nach Wohlstand &#8211; und innerhalb dieses Strebens nimmt die Unabhängigkeit und Macht, die z.B. ein Auto dem Besitzer verleiht, ein wichtiges Ziel ein.</p>
<p>Nehmen wir zunächst die Fakten auf. Die Umweltschutzorganisation <a title="Greenpeace - Autowahn" href="http://www.greenpeace.de/themen/sonstige_themen/verkehr/artikel/der_autowahn_fuehrt_ins_klimachaos/" target="_blank">Greenpeace schreibt dazu</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Klimaschutz erstickt an den Verkehrsabgasen. Die weltweite Autoflotte explodiert und wird bald die <em>Milliardengrenze</em> überschreiten. Immer mehr Güter werden verfrachtet und der Flugverkehr steigt dramatisch. Damit steigen auch die <em>klimaschädlichen Abgase</em>. So wirkt der Verkehr allen Klimaschutz-Anstrengungen entgegen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jeder zweite Bundesbürger besitzt ein Auto. In Berlin gibt es ca. 300 Autos auf 1000 Einwohner, in Frankfurt/Main liegt die Zahl bei etwa <strong>600 bis 700 Autos auf 1000 Ewh</strong>. Jeder Bürger unternimmt, statistisch gesehen, wenigstens einmal jährlich eine Flugreise. Doch diese Art der Mobilität hat langfristig einen zu großen Preis: den drohenden Klimakollaps.<br />
Allein die deutschen PKWs hatten 1995 einen C02-Ausstoß von 109 Millionen Tonnen. Laut Experten ist klar, dass diese Zahl in naher Zukunft kaum abnehmen wird. Beim LKW-Verkehr werden bis zum Jahr 2010 eine Steigerung um fünfzehn Millionen Tonnen auf insgesamt 63 Millionen Tonnen CO2 prognostiziert. Noch düsterer ist die Perspektive beim Flugverkehr: Hier erwarten die Wissenschaftler bis zum Jahr 2010 fast eine Verdoppelung der CO2-Emissionen auf 33,6 Millionen Tonnen, verglichen mit dem Jahr 1995 (17 Millionen).<br />
&#8222;Die Menschen wollen fahren, wie sie es gewohnt sind: jederzeit, in vertrauter Umgebung&#8220;, sagt Mobilitätsforscher Andreas Knie.</p>
<p>Weder wissenschaftliche Erkenntnisse oder gute Beteuerungen noch politische Forderungen konnten erreichen, den ungezügelten Anwuchs des Verkehrs zu bremsen.<br />
Anders das wirtschaftlichste aller wirtschaftlichen Argumente: <strong>der Preis</strong>.</p>
<p>Für Reedereien lohnt es sich ob des teuren Treibstoffes, das Tempo zu drosseln und dafür mehr Schiffe einzusetzen. Der internationale Luftverkehr fliegt in die Krise: Die Margen sind ohnehin gering, und der Kerosin(=Öl)preis frisst sie ganz auf. Und: Die Deutschen kaufen mehr kleine und sparsame Autos, wie die SZ berichtet. Der Preis für Esel als günstige, ökologische Alternative stieg in der Türkei innerhalb eines Jahres von 26 auf 180€. In ihrer 27. Ausgabe (2008 ) berichtet die renommierte &#8222;Wirtschaftswoche&#8220; über ein Elektro-Auto als &#8222;Ihr nächstes Auto&#8220; und schreibt: &#8222;Der hohe Ölpreis, der Klimawandel und Forschritte in der Batterietechnik lassen die Strom-Autos erst richtig attraktiv werden. Die Industrie steht vor einer Revolution.&#8220;</p>
<div id="attachment_77" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://greensocial.files.wordpress.com/2008/08/nachhaltige-mobilitat.jpg"><img class="size-full wp-image-77" src="http://greensocial.files.wordpress.com/2008/08/nachhaltige-mobilitat.jpg?w=455" alt="Nachhaltige Mobilität"   /></a><p class="wp-caption-text">Nachhaltige Mobilität</p></div>
<p>Nachhaltige Mobilität lautet das Stichwort (s. Grafik oben). &#8222;Ein nachhaltiges Verkehrssystem ist ein Aspekt der globalen Nachhaltigkeit und beinhaltet die Befriedigung der gegenwärtigen Bedürfnisse, ohne dass dabei die Möglichkeiten [und Rechte] künftiger Generationen beeinträchtigt werden (&#8230;).&#8220;, schreibt der UITP (Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen, Urheber obiger Grafik).</p>
<p>Nachhaltigkeit könne nur erreicht werden, heißt es weiter, &#8222;wenn alle drei miteinander verbundenen Elemente, nämlich Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.<br />
Der Verband schließt aber mit der zuversichtlichen Feststellung: &#8222;Eine nachhaltige Mobilität ist umweltpolitisch solide, sozial gerecht und in wirtschaftlicher Hinsicht machbar (&#8230;).&#8220;</p>
<ul>
<li>Zum Weiterlesen:<br />
<a title="UITP - Drei Eckpunkte einer nachhaltigen Mobilität" href="http://uitp.org/Project/pics/susdev/Leaflet-D.pdf" target="_blank">In diesem Papier [pdf] lassen sich die Positionen nachlesen</a>, die sehr objektiv und und gut ausformuliert sind.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mobilität wird hier bei green.social weiter Thema sein. Weitere Inhalte zum Thema finden sich u.a. <a href="http://greensocial.wordpress.com/2009/07/21/verkehr-morgen/" target="_blank">hier</a> (&#8222;Verkehr morgen&#8220;) und <a href="http://greensocial.wordpress.com/2009/08/11/verkehr-praktisch/" target="_blank">hier</a> (&#8222;Verkehr praktisch&#8220;).</li>
</ul>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/70/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/70/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=70&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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