Artikel getaggt mit ‘Wirtschaft’
kn = k0 (1+p/100)n
Eines der spannendsten und zugleich kaum beachteten Themen unserer Zeit: Der Effekt des Zinseszins. Wir werfen einen kontroversen Blick darauf – und erkennen geradezu revolutionäre Tendenzen. Unsere Wirtschaft steht unter dem Dauerbeschuss des Wachstumszwangs durch Zinsen… Und keiner merkt etwas.
Wäre die Welt eine Bank…
…hättet ihr sie längst gerettet! Eigentlich wäre es das Gebot der Stunde, intelligente Lösungen zur Überwindung zweier Krisen zu finden – der ökologischen Klimakrise auf der einen, und der ökonomischen Wirtschaftskrise auf der anderen Seite. Ideen gibt es genug: erneuerbare Energien, Effizienz, Innovationen.
Und mangelnder Aktionismus ist nicht das Problem: Der Staat wirft mit Geld um sich, und die Schuldenuhr tickt weiter.
Doch was man tut, ist oftmals falsch, beklagen unsere Autoren, und stellen einmal mehr fest: Wirtschaft und Soziales geht nur mit Umwelt – und umgekehrt. Doch diese Erkenntnis fehlt in der Politik bisher, und von selbst bewegt sich nichts.
Wirtschaft und Politik. Ein Lobbymärchen.
Einmal mehr gibt uns die Wirtschaftskrise Anlass für eine kritische Reflexion: Wir beleuchten das Verhältnis von Wirtschaft und Politik – das wohl allzu häufig von übergroßem Wohlwollen geprägt ist.
Korrumpiert Lobbyismus unsere Politik, und schädigt er nicht unsere Gesellschaft?
Ist es nicht eine Frage der Anständigkeit, als Politiker nicht gleich zum nächstbesten Beratervertrag zu hechten? Können wir solche Werteforderungen überhaupt an unsere gesellschaftlichen Eliten stellen? Oder ist es doch Gewissenlosigkeit, die die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik zulässt?
ein grüner Aufschwung?
Die Welt steckt in der Krise – Zeit für einen grünen Aufschwung? Zweifellos. Doch wo stehen wir, und wie soll unsere Welt von morgen aussehen?
„grüner Aufschwung?“ ist die Einleitung zu einer neuen Serie: green.social startet eine Themenreihe über zukünftige Gesellschaftsmodelle – für ein Deutschland der Zukunft, und für eine Gesellschaft der Zukunft.
Weiterlesen 6. März 2009 at 16:19 Hinterlasse einen Kommentar
…immer wieder Krisen?
Beim Blick in das Geschichtsbuch fällt auf: Immer wieder hat die Menschheit mit Krisen zu kämpfen. Wieso?, fragen wir uns. Und stellen fest: Die derzeitige Krise können wir nutzen, um uns für die Zukunft fit zu machen. Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten, ist das Credo unserer Ausführungen.
Weiterlesen 23. Januar 2009 at 18:44 Hinterlasse einen Kommentar
Wirtschaftskrise vs. Umwelt?
Eine Bestandsaufnahme. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise, die derzeit über uns hereinbricht, ist das bestimmende Thema dieser Wochen. Und wird es wohl auch bleiben. Deswegen widmen wir uns dem Thema und versuchen, den Umweltgedanken auch in der „Krise“ wieder voranzubringen.
Beziehungskrise: Wirtschaft & Umwelt
Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise geht es hier um die Prioritäten, die zu setzen sind.
für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft
Mobilität wird immer mehr zum bestimmenden Faktor in unserem Alltag. Dabei unterstützt sie unsere Lebensweise, gefährdet sie jedoch auch. Flugverkehr, Autos, Schiffe – sie alle sind nützlich, aber umweltschädlich. Ein Ausbau der Mobilität, wie wir sie heute leben, kann nicht möglich sein.
Dennoch brauchen wir Mobilität. Wie können wir sie nachhaltig gestalten?
Ölhahn Saudi
Öl, Schmierstoff der Welt. Doch wo kommt es eigentlich her? Zum großen Teil aus Saudi-Arabien, wie in diesem Post deutlich wird.
Weiterlesen 21. August 2008 at 10:00 Hinterlasse einen Kommentar
Energieverbrauch der USA
Im letzten Eintrag haben wir, wie das in solchen Diskussionen üblich ist, anklagend mit dem Zeigefinger auf die USA gezeigt: Die haben einen viiiiiiel höheren Energieverbrauch! Das stimmt so, und eine Ausrede Entschuldigung lässt sich dafür nur schwer finden. Scot Stevenson hat es trotzdem versucht und schreibt in seinem Blog über Deutsch-Amerikanische Missverständnisse:
„Die einzig sinnvolle Antwort [auf den höheren US-Energieverbrauch] lautet: well, duh, denn die Bedingungen sind anders. In Mitteleuropa würden Temperaturen wie in Minnesota oder Arizona als Klimakatastrophen eingestuft. Deutschland ist zwar eine große Nation mit großartigen Menschen, aber als Staat eher kompakt.
Schon allein wegen des Klimas und der Entfernungen verbrauchen die Amerikaner im Durchschnitt mehr Energie, und sie werden es bei vergleichbarer Lebensqualität auch immer tun. Selbst wenn die westliche Zivilisation morgen zusammenbrechen sollte, würden die Menschen in Minnesota mehr Brennholz verfeuern als in Hessen [...].“
Bei allem Respekt für einen wirklich schönen Blog (der hier nur als Beispiel dienen muss): Das ist leider in der Tat nur eine Ausrede. Zwar wird im Folgenden versucht, Kanada als sinnvollste Vergleichsmöglichkeit darzustellen (Fläche, Wohlstand, Wirtschaftsentwicklung). Aber ganz stimmig ist das nicht.
Zum einen könnten als Beispiel China oder Indien gewählt werden: Beides ebenfalls große Länder, mit florierender Industrie, vielen Einwohnern und verschiedenen Klimaten. Doch das ginge in die falsche Richtung – denn von beiden Ländern erwartet man, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft an das hohe CO2-Niveau der westlichen Welt heranreichen werden.
Zum anderen ist ein bloßer Vergleich keine Begründung. Ja, mag sein, dass Kanada bei vergleichbaren Kennzahlen einen ähnlich hohen Treibhausgas-Ausstoß hat. Aber das darf nicht einfach hingenommen werden im Sinne eines „So ist das halt“. Denn hier kommt wieder die ethische Dimension zur Anwendung: Der US-Bürger, der mit seinem Straßenkreuzer über die Highways tuckert, trägt mit seinen Emissionen weiter zur globalen Erwärmung bei.
Doch bleiben wir rational: letzten Endes weiß man auch bei den „Kollegen“ von „USA erklärt“:
„Damit soll nicht behauptet werden, die USA würden absolut gesehen nicht zu viel Energie verbrauchen. Die Effizienz von vielen Dingen ist (räusper) ausbaufähig.“
Und genau da können wir aufgreifen, wie ein Lösungsansatz aussehen könnte: Die westlichen (Industrie-)Staaten kommen den Entwicklungsländern entgegen und man trifft sich in der Mitte. Dabei können die Entwicklungsländer den Ansatz des Leapfrogging umsetzen, während die Industriestaaten entweder Umverteilung oder Hilfe über Marktmechanismen anwenden und gleichzeitig, z.B. durch Emissionszertifikate-Handel, einen finanziellen Ausgleich („Klimarente“) schaffen. Dieser soll bereits verursachte Schäden kompensieren. Gleichzeitig müssen global Mechanismen installiert werden, die erneuerbare Energien fördern, Energieverbrauch senken, Effizienz erhöhen (3E).
Beim letzten G8-Gipfel hat genau das leider nicht so richtig geklappt. Weil die USA dagegen waren. Aber wer weiß, wie sich das entwickelt.
Öl und Wirtschaft – Dreamteam ohne Zukunft
Ein Beitrag über eine gescheiterte Ehe und unwägbare Konsequenzen, mit aktuellem Hintergrund.
Ölpreis stoppt Globalisierung
Online berichtet die Tageszeitung „Die WELT“ heute folgendes:
„Die hohen Energiekosten schränken den Güterverkehr und die Mobilität bereits ein. Immer mehr Menschen verzichten auf das Auto, Airlines legen Flugzeuge still, der Welthandel tritt auf die Bremse. Es mehren sich Hinweise, dass das Auto bald nicht mehr der Deutschen liebstes Kind sein wird. „
(hier findet sich der ganze Artikel auf WELT ONLINE)
Der hohe Ölpreis stoppe die Globalisierung, heißt es in der Überschrift. Eine solche Meldung lese ich zum ersten Mal, und dass ich sie ausgerechnet in der (eher makrtkonservativen) „WELT“ finde, erstaunt mich etwas.
Dennoch, es stimmt: „Globalisierung“ als das Phänomen, das in letzter Zeit mehr und mehr unser Leben bestimmt und dessen Vor- und Nachteile heiß diskutiert werden, beruht auf Mobilität.
Diese hat sich immer nur gesteigert, Flugzeuge, Schiffe, Bahnen, LKWs, Autos, etc., – alles wurde immer leistungsfähiger, schneller, größer. Der weltweite Güteraustausch nahm zu, und mit ihm auch das Weltwirtschaftsvolumen.
Das Problem ist nicht etwa, dass die Möglichkeit zur Mobilität abnähme. Vielmehr geht es darum, dass mit steigendem Ölpreis (ergo steigenden Kosten für Mobilität) deren Profitabilität abnimmt.
Regionale Produktverarbeitung ist, laut Artikel, zunehmend wieder bedenkenswert. Denn da ist es doch wieder, die grundlegene Merkwüridgkeit der Globalisierung: Wieso lohnt es sich bloß, ein T-Shirt rund um die Welt zu schicken zur Verarbeitung? Die US-Baumwolle in Argentinien spinnen zu lassen, in Indien zuschneiden, In China nähen, in Polen färben und in Deutschland verkaufen?
Momentan sind wir massiv vom Öl abhängig: Es wird nicht nur verbrannt als Energieträger in Kraftwerken und Motoren, es werden auch energetische Produkte daraus gewonnen und v.A. wird es zudem noch in weiteren industriellen Gütern (Kunststoffe, etc.) verarbeitet. Aus unserem jetzigen „fossilen Zeitalter“ müssen wir ein „solares“ machen!
Insgesamt ein spannender aktueller Artikel, der Anlass gibt zum Nachdenken über die Globalisierung und weltweite Wirtschaft. Das ist auch der Bogen, den wir zum aktuellen Thema des Blogs schlagen: Im nächsten Hintergrund-Post geht es nämlich um globale Wirtschaft.
Wer weitere Informationen zum Thema „Globalisierung“ sucht, ist hier goldrichtig:
- Ein ganzes Dossier zum Thema bei der bpb – perfekt und umfangreich. http://www.bpb.de/themen/YDEVZC,0,0,Globalisierung.html
- SpiegelWissen ist nicht nur ein Artikel, sondern eine Rechercheplattform – hier zum Thema Globalisierung, auch aktuell. http://wissen.spiegel.de/wissen/resultset.html?suchbegriff=globalisierung
Wirtschaftswachstum: Quelle allen Wandels
Mehr, und immer mehr. Um Wirtschaftswachstum geht es im aktuellen Post.


