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	<title>green.social blog &#187; Öl</title>
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		<title>green.social blog &#187; Öl</title>
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		<title>2009 &#8211; die Krise meistern</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 18:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was wird das neue Jahr 2009 bringen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und sagen voraus, welche Themen besonders heiß sein werden. Alles Gute und die besten Wünsche für einen gelungenen Start ins neue Jahr 2009!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=151&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wird das neue Jahr 2009 bringen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und sagen voraus, welche Themen besonders heiß sein werden. Mit den besten Wünschen für 2009!</p>
<ul>
<li>
Amerika</li>
</ul>
<p>Amerika hat gewählt. Ende Januar wird Barack Obama ins Amt des US-Präsidenten eingeführt. Medien werden den Augenblick als „historisch“ bezeichnen – und das ist er auch. Vom neuen US-Präsidenten dürfen wir eine geänderte Politik in Sachen Klima, Umwelt, Sicherheit, Nahost und ein verändertes Auftreten der USA erwarten. Die bisherige Vormachtstellung wird ein Stück weit zurückgefahren werden, um Verantwortung (die die USA häufig Soldaten kostet) loszuwerden. Aber einer Illusion sollten wir uns nicht hingeben: Die USA werden weiter auf ihre privilegierte Stellung in der Welt im allgemeinen und in der UNO und im Sicherheitsrat  im besonderen pochen.<br />
Nur, dass ein ausgesprochen linker Präsident an der Macht ist, bedeutet nicht, dass die USA nicht mehr wichtig sein wollen – zumal sich zeigen wird, dass es Obamas Stärke ist, pragmatisch zu sein. Viele mag das enttäuschen.</p>
<ul>
<li>Deutschland</li>
</ul>
<p>Auf uns kommen viele wichtige Wahlen zu: Am 7. Juni wird das Europaparlament gewählt – ein Vorgang, der überaus wichtig ist. Europa nimmt als supranationale Organisation viel Einfluss auf unser tägliches Leben! Am 27. September wird dann unser eigenes Parlament, der Bundestag, gewählt. Außerdem finden etliche Wahlen in Ländern und Kommunen an. Vom Ausgang dieser Wahlen – die als GAU im Bund ein Kippen in eine bürgerlich-rechte, (schwarz/gelbe) Regierung nach sich ziehen – hängt ab, wie die deutsche Politik zukünftig aussieht. Besonders kritisch sind Umweltthemen wie Klima oder Atomausstieg, aber auch Konjunktur und Bildung. Es könnte wohl auch eine große Koalition zustande kommen, die zwar handlungsmächtig ist, aber immer auch Verdrossenheit nach sich zieht.</p>
<ul>
<li>Klima-Gipfel</li>
</ul>
<p>In Kopenhagen wird 2009 v0m 30.11.-11.12. ein globaler Klimagipfel stattfinden. Nachdem die Ergebnisse in Sachen Klima 2008 eher bescheiden waren, muss 2009 zwingend ein ambitionierter Beschluss für eine Nachfolgeregelung des Kyoto-Protokolls gefunden werden. Um einen Beschluss erzielen zu können, muss es eine Einigung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern geben: Die ersteren wollen rücksichtslos ihre Interessen durchsetzen, um ihr Wohlstandsniveau zu behalten; die anderen werden sich jedem Beschluss verweigern, der ihren Interessen zuwiderläuft. Besondere Bedeutung kommt Schwellenländern wir Indien und China zu. Und: letzten Endes werden wir als Industriestaaten zurückstecken müssen. Im Interesse der Weltgemeinschaft – alles andere wäre fatal und würde als direkte Konsequenz zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstmperatur um mehr als 3°C führen. Katastrophal.</p>
<ul>
<li>Hiobsbotschaften</li>
</ul>
<p>Ein Umdenken in Sachen Umwelt ist essentiell notwendig, wenn die Generation eines jetzt 5-Jährigen auch noch wenigstens entfernt so leben können soll, wie wir es heute tun.<br />
Zu einem solchen Umdenken könnten Hiobsbotschaften beitragen, die wir das Jahr über mit absoluter Sicherheit hören werden: Es werden Eisschelfe aus der Antarktis abbrechen, die Arktis und der grönländische Eisschild weiter abschmelzen, Naturkatastrophen werden stattfinden. Und wir werden, dank Politik und Wissenschaft, immer neuer Erkenntnisse über Umwelt und Klimawandel gewinnen. Armut und ihre Auswirkungen, auch und zunehmend durch Klimawandel bedingt, nehmen drastisch zu. 2009 wird nicht der Weltuntergang, aber es wird vielen hunderttausend Menschen wieder eine Vorstellung vermitteln, wie schlimm der Klimawandel tatsächlich ist. Und uns hoffentlich Erkenntnisse, dass wir uns dagegen stellen müssen.</p>
<ul>
<li>Wirtschaftskrise</li>
</ul>
<p>Und dann ist da noch die Wirtschaftskrise. Ganz klar ist, dass sie uns auch das nächste Jahr über begleiten wird – dazu muss man kein Prophet sein. Schon vom November auf Dezember 2008 stieg die Arbeitslosenzahl in Deutschland um über 100.000 – und das, obwohl die meisten Kündigungen wohl zum 31.12.08, spricht zum Jahresende erfolgen werden. Viele Effekte der Wirtschaftskrise werden wir also erst noch zu spüren bekommen.<br />
Aber nicht nur individuelle Schicksale werden das zu spüren bekommen – auch der Staat hat weniger Geld. Und das ist natürlich gerade in Krisenzeiten fatal. Zum einen wegen Sozialleistungen, die aufzubringen sind. Zum anderen, weil so nötige Investitionen noch schwerer fallen. Und: Umweltschutz genießt häufig erst dann Priorität, wenn die Wirtschaft ansonsten floriert und alle sorglos sind. Geht es aber den Bach hinunter, in die Rezession, so besteht die Gefahr, dass auch Umweltproblemen kein so hoher Stellenwert mehr beigemessen wird.</p>
<ul>
<li>Ölpreis</li>
</ul>
<p>Auch der Ölpreis wird wieder steigen. Denn der bestehende Automatismus wirkt, ganz klar: Geringeres Angebot, steigende Nachfrage – führt zu einem steigenden Preis. Zudem wird das Ölkartell, die OPEC, auf hohe Marktpreise bedacht sein und die Fördermenge gering halten. Vielleicht kaschiert das, dass der „peak oil“ &#8211; der Punkt der maximalen Fördermenge – schon überschritten wurden. Vielleicht kommt aber auch ans Licht, wie nah wir einer „harten Landung“ schon sind. Die Nachricht, dass unser Öl bei steigender oder gleichbleibender Nachfrage nur noch 15-20 Jahre reichen würde, währe nicht überraschend, aber eine Katastrophe: Denn so schwerfällig, wie sich die Weltgemeinschaft zuletzt gezeigt hat, wäre ein 100%-iger Umstieg nicht schnell genug möglich.</p>
<ul>
<li>Russland, China</li>
</ul>
<p>Vermutlich haben wir im kommenden Jahr erneut agitative Aktionen Russlands zu befürchten. Mit einer neu verlegten Pipeline, die direkt unter Russlands Nase in Richtung Europa führt, Russland aber umgeht, wird der mächtige Riese gereizt. Besonders die Beziehung zu Russlands direkten Nachbarn bietet Potential für so manchen Krieg. Bezüglich der russischen Führung sind keine Nachrichten vielleicht die Besten – weil dann alles wie bisher (in schiefen Bahnen) verläuft, aber zumindestens geregelt. Nachrichten hingegen könnten die Machtergreifung Putins bedeuten.</p>
<p>Auch von China werden wir einiges hören – die Charta08 mag ein Dokument sein, dass in China noch für mehr Wirbel sorgt. Langfristig wird China nicht als ein Reich zu halten sein, sind sich viele Politologen einig. Könnte ein Zerbrechen der KPCh auch ein Zerbrechen Chinas bedeuten?<br />
Zunächst aber wird die fernöstliche Diktatur offensiver in Erscheinung treten: politisch, militärisch und rhetorisch. Von der Welt weitgehend unbeachtet blieb bislang das chinesische Engagement in Afrika – dort kaufen die Chinesen ganze Landstriche auf (Öl-)protektionistischen Gründen.</p>
<blockquote><p>Insgesamt werden wir 2009 viel Krisenrhetorik und Wahlkampfgetöse hören. Es wird darauf ankommen, genau hinzuhören, was die Gestalter unserer Geschicke sagen, und der (berechtigten!) Panikstimmung keinen zu großen Gefallen zu machen und keinen politischen „Psychologie-Effekt“ aufkommen zu lassen. Investitionen tätigen und kluge Entscheidungen zu treffen, heißt die Devise gerade im staatlichen, aber auch privaten Bereich. Denn vor allem das wird wichtig: <em>zu handeln.</em></p></blockquote>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/151/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=151&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Öl, Gas und Energie &#8211; im Fokus des Interesses</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/09/01/ol-gas-energie-presseschau/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 16:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wichtigesten aktuellen Themen, aufbereitet.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=89&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blick in die Presse verrät viel Neues über Energie- und Mobilitätsfragen. Die wichtigsten Themen haben wir hier kurz aufbereitet.</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Energieversorgung ist eine zentrale Frage des Industriestandortes Deutschland. Wir brauchen eine Initiative der Vernunft&#8220;,</p></blockquote>
<p>sagte Angela Merkel <em>anlässlich der Grundsteinlegung für ein neues RWE-Kohlekraftwerk</em> <a title="DIE WELT am 30.09.08" href="http://www.welt.de/welt_print/article2372555/Merkel-wirbt-fuer-Neubau-von-Kohlekraftwerken.html" target="_blank">(Quelle)</a>. Energieengpass vermeiden, Strom exportieren und nicht einführen, Wirtschaft stärken &#8211; das war der Grundtenor. Neue Kohlekraftwerke sind effizienter als alte &#8211; heißt für Merkel: Je mehr neue KKWs, desto besser. Schließlich ist Kohle ja &#8222;leicht verfügbar und (&#8230;) preisstabil&#8220;. Naja. Klimaschädlichen Kohlestrom auch angesichts des Klimawandels auf viele weitere Jahrzehnte festzuschreiben und das als &#8222;Initiative der Vernunft&#8220; zu bezeichnen &#8211; das ist die Logik der Stromkonzerne. Die Bundeskanzlerin im Energiesumpf.</p>
<p>Andreswo knirscht es währenddessen im weltweiten Gefüge des Energie-Pokers: Die Agenturen schicken Samstag nacht über den Ticker <a title="WELT ONLINE am 30.09.08" href="http://www.welt.de/welt_print/article2372492/Geruechte-ueber-Unterbrechung-russischer-Erdoellieferungen.html" target="_blank">(auch hier)</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Gerüchte über Unterbrechung russischer Erdöllieferungen&#8220;</p></blockquote>
<p>Der &#8222;Daily Telegraph&#8220; berichtete zuvor, dass es eine russische Regierungsanweisung gegeben habe, Lieferungskürzungen vorzubereiten. Dies war zwar dementiert worden; der implizit angedrohte Lieferstopp hängt aber direkt mit dem sich verschärfenden Kaukasus-Konflikt <a title="Zusatzinfo bei green.social" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/08/14/machtpolitik-kaukasus-energiestrategie-georgien/" target="_blank">(vgl. hier)</a> und möglichen EU-Sanktionen gegen Russland zusammen.<br />
Träten aber Lieferungskürzungen oder sogar ein -stopp ein, wäre ein dramatischer Punkt erreicht: Nicht nur, dass bindende Verträge dann blinder politischer Wut geopfert würden. Nein &#8211; auch die wirtschaftlichen Konsequenzen wären höchst prekär.</p>
<blockquote><p>Und ist es ersteinmal so weit, dass Russland die Energie offen als Waffe einsetzt, so ist ein &#8222;Point of no Return&#8220; erreicht: Denn dann würde es salonfähig, mit rabiaten Mitteln um Vorherrschaft oder Ressourcen zu kämpfen;</p></blockquote>
<p>der Westen könnte sich zu militärischen Maßnahmen versucht sehen. Das wäre ein <em>fataler Rückfall in das Zeitalter der Expansionen</em>. <a title="NATO-Energiepolitik bei green.social" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/04/nato-energiesicherheitspolitik/" target="_blank">(vgl. dazu auch hier)</a></p>
<p>Bundeswirtschaftsminister Michael Glos erwägt v.A. deswegen</p>
<blockquote><p>&#8222;den Aufbau einer nationalen Erdgasreserve, die (&#8230;) im Falle von Lieferunterbrechungen die Versorgungssicherheit gewährleisten soll&#8220;,</p></blockquote>
<p><a title="Kaukasus-Gasreserve" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,575073,00.html" target="_blank">wie SpOn hier berichtet</a> (lesenswerter Artikel). Das klingt bedrohlich, ist aber folgerichtig &#8211; denn auch eine Ölreserve gibt es ja. Und im Falle des Falles, wer weiß: Bei einer &#8222;harten Landung&#8220;, einem plötzlichen Mangel an Energie, ist das zumindestens ein Notfallpuffer.</p>
<p>Das Stichwort &#8222;Mobilität&#8220; kommt angesichts mangelnder Sicherheit im Bereich &#8222;Energie&#8220; auch wieder nach oben. Zwei Meldungen fallen auf:</p>
<blockquote><p>Die Bahnpreise steigen <a title="SpOn zu steigenden Bahnpreisen" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,575255,00.html" target="_blank">(Quelle)</a></p></blockquote>
<p>Politisch: Mist. Die Bahn müsste die klimafreundliche Alternative zu Flugzeug und Auto sein und deswegen günstiger. Mit der energisch durchgefochtenen Privatisierung will der Bahn-Chef jetzt aber eine gute Bilanz und mehr Geld &#8211; guter Wille für die Umwelt fällt unter den Tisch.</p>
<blockquote><p>Daimler und RWE planen Elektro-Auto mit Strom-Zapfsäulennetz <a title="DIE WELT am 31.09.08" href="http://www.welt.de/welt_print/article2372559/Zum-Tanken-an-die-Steckdose.html" target="_blank">(Quelle)</a></p></blockquote>
<p>&#8230;Alternativen werden interessanter! Gut so. <a title="Nachhaltige Mobilität" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/08/25/nachhaltige-mobilitat-zukunft/" target="_blank">Mehr dazu auch hier im Blog</a>.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/89/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/89/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/89/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=89&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/08/25/nachhaltige-mobilitat-zukunft/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mobilität wird immer mehr zum bestimmenden Faktor in unserem Alltag. Dabei unterstützt sie unsere Lebensweise, gefährdet sie jedoch auch. Flugverkehr, Autos, Schiffe - sie alle sind nützlich, aber umweltschädlich. Ein Ausbau der Mobilität, wie wir sie heute leben, kann nicht möglich sein.
Dennoch brauchen wir Mobilität. Wie können wir sie nachhaltig gestalten?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=70&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Zeit war der &#8222;<a title="Ölpreis stoppt Globalisierung" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/21/olpreis-stoppt-globalisierung/" target="_blank">Ölpreis</a>&#8220; hier natürlich mehrfach <a title="Index der Einträge" href="http://greensocial.wordpress.com/index-der-eintrage/" target="_blank">Thema</a>. Unsere Grundthese dazu ist:</p>
<blockquote><p>Das Angebot [an fossilen Energiequellen] sinkt, die Nachfrage jedoch steigt stetig. Dieser Trend bewirkt, dass es langfristig nur zu einer Preissteigerung kommen kann.<br />
Klar ist: Alle Menschen müssen sich um Alternativen bemühen &#8211; allein schon, um die verheerenden ökologischen Folgen der Energiegewinnung durch fossile Energieträger abzumildern.</p></blockquote>
<p>Heute wollen wir uns mit einem wesentlichen Teil nachhaltiger Entwicklung beschäftigen: <strong>Verkehr</strong>.</p>
<p>Schon ein Blick auf eine Hauptverkehrsstraße in einer Metropole zeigt: (individuelle) Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Anforderungen von Menschen an Wohlstand &#8211; hat aber gerade deswegen einen großen Einfluss auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Entwicklungsländer streben nach Wohlstand &#8211; und innerhalb dieses Strebens nimmt die Unabhängigkeit und Macht, die z.B. ein Auto dem Besitzer verleiht, ein wichtiges Ziel ein.</p>
<p>Nehmen wir zunächst die Fakten auf. Die Umweltschutzorganisation <a title="Greenpeace - Autowahn" href="http://www.greenpeace.de/themen/sonstige_themen/verkehr/artikel/der_autowahn_fuehrt_ins_klimachaos/" target="_blank">Greenpeace schreibt dazu</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Klimaschutz erstickt an den Verkehrsabgasen. Die weltweite Autoflotte explodiert und wird bald die <em>Milliardengrenze</em> überschreiten. Immer mehr Güter werden verfrachtet und der Flugverkehr steigt dramatisch. Damit steigen auch die <em>klimaschädlichen Abgase</em>. So wirkt der Verkehr allen Klimaschutz-Anstrengungen entgegen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jeder zweite Bundesbürger besitzt ein Auto. In Berlin gibt es ca. 300 Autos auf 1000 Einwohner, in Frankfurt/Main liegt die Zahl bei etwa <strong>600 bis 700 Autos auf 1000 Ewh</strong>. Jeder Bürger unternimmt, statistisch gesehen, wenigstens einmal jährlich eine Flugreise. Doch diese Art der Mobilität hat langfristig einen zu großen Preis: den drohenden Klimakollaps.<br />
Allein die deutschen PKWs hatten 1995 einen C02-Ausstoß von 109 Millionen Tonnen. Laut Experten ist klar, dass diese Zahl in naher Zukunft kaum abnehmen wird. Beim LKW-Verkehr werden bis zum Jahr 2010 eine Steigerung um fünfzehn Millionen Tonnen auf insgesamt 63 Millionen Tonnen CO2 prognostiziert. Noch düsterer ist die Perspektive beim Flugverkehr: Hier erwarten die Wissenschaftler bis zum Jahr 2010 fast eine Verdoppelung der CO2-Emissionen auf 33,6 Millionen Tonnen, verglichen mit dem Jahr 1995 (17 Millionen).<br />
&#8222;Die Menschen wollen fahren, wie sie es gewohnt sind: jederzeit, in vertrauter Umgebung&#8220;, sagt Mobilitätsforscher Andreas Knie.</p>
<p>Weder wissenschaftliche Erkenntnisse oder gute Beteuerungen noch politische Forderungen konnten erreichen, den ungezügelten Anwuchs des Verkehrs zu bremsen.<br />
Anders das wirtschaftlichste aller wirtschaftlichen Argumente: <strong>der Preis</strong>.</p>
<p>Für Reedereien lohnt es sich ob des teuren Treibstoffes, das Tempo zu drosseln und dafür mehr Schiffe einzusetzen. Der internationale Luftverkehr fliegt in die Krise: Die Margen sind ohnehin gering, und der Kerosin(=Öl)preis frisst sie ganz auf. Und: Die Deutschen kaufen mehr kleine und sparsame Autos, wie die SZ berichtet. Der Preis für Esel als günstige, ökologische Alternative stieg in der Türkei innerhalb eines Jahres von 26 auf 180€. In ihrer 27. Ausgabe (2008 ) berichtet die renommierte &#8222;Wirtschaftswoche&#8220; über ein Elektro-Auto als &#8222;Ihr nächstes Auto&#8220; und schreibt: &#8222;Der hohe Ölpreis, der Klimawandel und Forschritte in der Batterietechnik lassen die Strom-Autos erst richtig attraktiv werden. Die Industrie steht vor einer Revolution.&#8220;</p>
<div id="attachment_77" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://greensocial.files.wordpress.com/2008/08/nachhaltige-mobilitat.jpg"><img class="size-full wp-image-77" src="http://greensocial.files.wordpress.com/2008/08/nachhaltige-mobilitat.jpg?w=455" alt="Nachhaltige Mobilität"   /></a><p class="wp-caption-text">Nachhaltige Mobilität</p></div>
<p>Nachhaltige Mobilität lautet das Stichwort (s. Grafik oben). &#8222;Ein nachhaltiges Verkehrssystem ist ein Aspekt der globalen Nachhaltigkeit und beinhaltet die Befriedigung der gegenwärtigen Bedürfnisse, ohne dass dabei die Möglichkeiten [und Rechte] künftiger Generationen beeinträchtigt werden (&#8230;).&#8220;, schreibt der UITP (Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen, Urheber obiger Grafik).</p>
<p>Nachhaltigkeit könne nur erreicht werden, heißt es weiter, &#8222;wenn alle drei miteinander verbundenen Elemente, nämlich Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.<br />
Der Verband schließt aber mit der zuversichtlichen Feststellung: &#8222;Eine nachhaltige Mobilität ist umweltpolitisch solide, sozial gerecht und in wirtschaftlicher Hinsicht machbar (&#8230;).&#8220;</p>
<ul>
<li>Zum Weiterlesen:<br />
<a title="UITP - Drei Eckpunkte einer nachhaltigen Mobilität" href="http://uitp.org/Project/pics/susdev/Leaflet-D.pdf" target="_blank">In diesem Papier [pdf] lassen sich die Positionen nachlesen</a>, die sehr objektiv und und gut ausformuliert sind.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mobilität wird hier bei green.social weiter Thema sein. Weitere Inhalte zum Thema finden sich u.a. <a href="http://greensocial.wordpress.com/2009/07/21/verkehr-morgen/" target="_blank">hier</a> (&#8222;Verkehr morgen&#8220;) und <a href="http://greensocial.wordpress.com/2009/08/11/verkehr-praktisch/" target="_blank">hier</a> (&#8222;Verkehr praktisch&#8220;).</li>
</ul>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/70/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/70/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/70/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=70&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Nachhaltige Mobilität</media:title>
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	</item>
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		<title>Ölhahn Saudi</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/08/21/olhahn-saudi/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Aramco]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Öl, Schmierstoff der Welt. Doch wo kommt es eigentlich her? Zum großen Teil aus Saudi-Arabien, wie in diesem Post deutlich wird.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=53&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Wichtigkeit des Öls hatten wir umfangreich berichtet (u.A. hier), über ethische Hintergründe zuletzt im vorletzten Eintrag.<br />
Doch wo kommt das ganze Zeug eigentlich her? BP, Shell, etc. okay, klar &#8211; die großen Mineralölkonzerne, deren Namen häufig kryptisch klingen und Joint-Ventures sind. Einer von ihnen ist aber dominant. Und ist im Alltag dennoch weitgehend unbekannt.</p>
<p>Saudi Aramco ist der weltgrößte Ölförderer. Wie der Name nahe legt,  ist es eine saudische Gesellschaft. Damit nicht genug &#8211; es ist eine staatliche saudische Gesellschaft, im Besitz von Staat und Königshaus. Als Wächter der Ölhähne sind die Saudi-Aramco-Ingineure gleichzeitig in einer enormen Verantwortung für die Weltwirtschaft, die auf das &#8222;schwarze Gold&#8220; angewiesen ist. Und: sie sind Saudi-Arabiens wichtigste Geldquelle, mit dem zwölffachen Börsenwert von Siemens.</p>
<p>Innenpolitisch brisant: Für Staat und Königshaus ist der Ölkonzern die bedeutendeste Kostbarkeit in der Schatztruhe. Um ein gleichmäßiges Fließen von Öl und Einnahmen zu gewährleisten, darf der Konzern westliche Mitarbeiter heranziehen &#8211; und auf dem Konzerngelände gelten ganz andere Regeln als im übrigen, streng konservativ-wahabistischen Saudi-Arabien.<br />
Der Konzern operiert, naturgemäß, viel im Umgang mit dem &#8222;Westen&#8220; &#8211; Amerika, Asien, Europa, den Abnehmern des Öls. Das bringt ihn, obwohl arabisch-muslimischen Ursprungs, in die Zielscheibe von Terroristen. Zumindestens wird der Konzern deswegen kritisch beäugt, und nicht etwa, wie man ob der sprudelnden Einnahmen denken könnte, bejubelt.</p>
<p>Für Saudi-Arabien ist das Öl eine Chance. Leider bisher eine verpasste: Die Demokratisierung geht nicht voran. Das Königshaus hängt einer extrem konservativen Form des Islam an und setzt diese im Land durch; demokratische Strukturen sind nicht gegeben. Obgleich die Könige außenpolitisch zuletzt eher liberal waren, so ist Saudi-Arabien doch absolutistisch, und vom Reichtum kommt bei den Bürgern (zu) wenig an. Die Erlöse aus den ungewöhnlichen Ressourcen müssten in Bildung und Zukunfstechnologien investiert werden &#8211; damit würde man den Saudis eine gute Zukunft versprechen.</p>
<p>Denn Zukunftstechnologien meint vor allem: erneuerbare Energien. Momentan ist es noch so, dass für die Implementierung erneuerbarer Energien in umfangreichem Ausmaß viel Geld benötigt wird. Gleichzeitig geben zwei Fakten den Anstoß zum Handeln: Erstens, das Öl fließt noch und wirft derzeit reichliche Gewinne ab. Zweitens, es wird bald Versiegen.<br />
Eigentlich der Moment, sich nach einem Geschäftsmodell für die Zukunft umzusehen &#8211; die regenerativen Energiequellen wären eines.</p>
<p>Doch da gibt es zwei Gründe. Der eine ist einfach, aber heikel: &#8222;Wir sind die Königsfamilie &#8211; wieso vorsorgen oder teilen?&#8220;, mögen sich die hohen al-Sauds denken.<br />
Der andere Grund ist geopolitischer Natur: Würde man jetzt bereits massiv erneuerbare Energien einsetzen, verlöre Öl möglicherweise (etwas) an Attraktivität. Solange noch Öl da ist, hat man in Saudi-Arabien deswegen kein Interesse an Alternativen.<br />
Dass das falsch gedacht ist, liegt für uns nahe: Öl hat einfach auch neben der Energieproduktion einen zu hohen Stellenwert, als dass es nicht mehr benötigt würde. Aber, in der Tat: der &#8211; momentan künstlich hochspekulierte &#8211; Preis würde vielleicht etwas nachgeben.<br />
Und auch insgesamt ist die Saudi-Strategie falsch gedacht. Denn demokratische Teilhabe mit nachhaltigen, vorsorgenden Modellen für die Zukunft bewährt sich in der Regel dann doch am Meisten.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/53/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/53/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/53/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=53&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Machtpolitik im Kaukasus &#8211; Energiestrategie Georgien</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/08/14/machtpolitik-kaukasus-energiestrategie-georgien/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2008/08/14/machtpolitik-kaukasus-energiestrategie-georgien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 10:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[fossile Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Kaukasus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den aktuellen Konflikt im Kaukasus und Zusammenhänge mit Energiestrategien.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=57&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erklärterweise wollen wir in diesem Blog regelnäßig anhand aktueller Themen Hintergründe erläutern. Der <a title="Kaukasus-Konflikt 2008" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Südossetischer_Krieg_2008" target="_blank">aktuelle Konflikt im Kaukasus</a> bietet dazu eine gute Möglichkeit.</p>
<p>Schon vor gut einem Monat haben wir <a title="Nato-Energiesicherheitspolitik" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/04/nato-energiesicherheitspolitik/" target="_blank">in einem Post</a> über den Zusammenhang von langfristigen Strategien zur Sicherung der Energieversorgung und globale Sicherheitspolitik gesprochen. Zuvor hatten wir <a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">festgestellt</a>, dass Öl und unsere Gesellschaft ein &#8222;explosives Gemisch&#8220; sind: Durch die massive <strong>Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, besonders Öl</strong>, würde die plötzliche Abwesenheit dieser Stoffe zu einer enormen Krise führen. Umgekehrt ist es Staaten gerade wegen der Bedeutung des Öls ein wichtiges Anliegen, sich den Zugang zu sichern. Je angespannter die Lage ist, desto höher scheint auch die Wahrscheinlichkeit, dass Staaten <strong>imperialistische Mittel anwenden, um sich diesen Zugang zu sichern</strong>: Das kann auch bis hin zu militärischen Maßnahmen reichen.</p>
<p>Wie auch immer man zum Russland/Georgie-Krieg steht, ist für die Betrachtung dieser Aspekte ersteinmal irrelevant. Auch Tatsachen wie die, dass auf russischer Seite der Premierminister Putin und nicht etwa der Präsident agiert, fallen zwar deutlich ins Auge, sind aber nicht unbedingt von Bedeutung.<br />
Georgien ist Russland militärisch wie auch in anderen Bereichen heftig unterlegen, hoffte aber von Beginn an auf Unterstützung des Westens.<br />
Damit manifestiert sich in diesem Konflikt erneut ein &#8222;Clash of Civilisations&#8220; zwischen Osten und Westen, zwischen der lange Zeit verhinderten Supermacht Russland und dem Westen, versammelt unter dem Banner der NATO.  Beide Parteien haben mehr als nur die oberflächlichen Interessen:<br />
Den USA ist es zwar nicht eben egal, aber doch weniger wichtig, ob das Staatsgebiet Georgiens größer oder kleiner ist. Und die Russische Föderation gab zwar an, nur die eigenen Staatsbürger in Südossetien schützen zu wollen, hat aber auch weitergehende Interessen: Denn zumal Russland im eigenen Staat Autonomie- und  Unabhängigkeitsbestrebungen brutal unterdrückt (Stichwort Tschetschenien), erscheint es fragwürdig, die Autonomie einer Region mit nicht einmal 200.000 Einwohnern (Abchasien bzw. Südossetien) so rabiat zu verteidigen &#8211; besonders, da das UNHRC (UN-Flüchtlingshochkommissariat) meldet, dass nun 100.000 Menschen auf der Flucht seien.</p>
<p>Lange Zeit nur gemunkelt, bestätigen nun zunehmend auch Experten, dass Energiepolitik im aktuellen Konflikt eine Rolle gespielt habe.</p>
<blockquote><p>&#8222;Russlands Bombenziele in Georgien haben symbolische und strategische Bedeutung. Außer Stalins Geburtsstadt Gori und dem Militärstützpunkt in Sinaki griff die russische Luftwaffe auch den wohl wichtigsten Teil von Georgiens Infrastruktur an: die Öl-Pipelines&#8220;,</p></blockquote>
<p>schreibt die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift &#8222;<a title="Energieinteressen des Westens im Visier" href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/958/305923/text/" target="_blank">Energie-Interessen des Westens im Visier</a>&#8222;. Georgien hat eine &#8222;überragende Bedeutung beim Öl-Transit&#8220;, weiß auch die <a title="Georgien Öl-Transitland" href="http://www.tagesschau.de/ausland/georgien374.html" target="_blank">Tagesschau</a>. Auch die Tageszeitung &#8222;Die Welt&#8220; schrieb online unlängst über &#8222;<a title="Russlands Griff nach de Energiereserven" href="http://www.welt.de/politik/arti2311587/.html#reqNL" target="_blank">Russlands Griff nach den Energiereserven</a>&#8222;.</p>
<p>Fakt ist: drei wichtige Pipelines führen direkt durch Georgien. Eine vom Kaspischen zum Schwarzen Meer (Baku-Supsa), eine vom Kaspischen Meer (Baku) nach Ceyhan am Mittelmeer (BTC-Pipeline), und eine weitere ebenfalls von Baku in Richtung Mitteleuropa. Alle drei Leitungen beginnen in Aserbaidschan, und führen durch Georgien in die Turkei und von dort aus weiter Richtung Abnehmer in Westeuropa.<br />
Schon nächstes Jahr soll die BTC-Pipeline allein eine Million Barrel pro Tag Richtung  Westeuropa pumpen. Georgien erhält dadurch Transitgebühren &#8211; in Form von wichtigen Devisen.<br />
Diese drei Versorgungsleitungen  sind die einzigen Pipelines, die von den Ölquellen im Bereich des Kaspischen Meeres nicht über Russland führen.</p>
<p>Mit den russischen Attacken auf die Leitungen  soll möglicherweise zweierlei erreicht werden: Zum einen das russische (Fast-)Monopol auf  Öltransport stärken, zum anderen dem Westen seine Verwundbarkeit in Sachen Öl aufzeigen.<br />
Das zeigt Effekt: Der Ölpreis schnellte prompt nach oben, die Broker äußerten überdeutlich ihre  Sorge vor Öl-Lieferengpässen und bezahlten mehr Geld  für das Fass Öl.<br />
Die russiche Zerstörung des Hafens Poti, von wo aus normalerweise Öl verschifft wird, hindert Georgien am gewohnten Öltransport &#8211; und hatte abermals Auswirkungen auf den Preis.</p>
<blockquote><p>Russland hatte den Bau der Pipelines, die unter Umgehung des ehemaligen Zarenreichs nach Mitteleuropa führen, schon von Anfang an mit Misstrauen und Protest beäugt. Und die Vorstellung, dass die vier Milliarden Dollar teure Georgien-Pipeline, an der unter anderem der US-Konzern Chevron beteiligt ist, jetzt in die Hände Russlands fallen könnte, ist für die US-Regierung ein Alptraum. Denn <strong>Georgien ist die entscheidende Transitstation</strong> Richtung Kaspisches Meer. Und die dortigen Ölvorkommen &#8211; mit geschätzten 40 Milliarden Barrel die drittgrößten der Welt &#8211; sind aus US-Sicht von überragender strategischer Bedeutung, weil sie weder von den unberechenbaren OPEC-Staaten noch von Russland kontrolliert werden.</p></blockquote>
<p>Sowohl &#8222;der Westen&#8220; &#8211; hier in einer eigentlich unzulässigen Verallgemeinerung zusammengefasst &#8211; wie auch Russland haben ein massives Interesse daran, die Quellen fossiler Energieträger unter ihre Kontrolle zu bringen. Und in der Tat, zeigt dieser Konflikt, beginnt schon jetzt der &#8211; wenn auch eher subversive &#8211; bewaffnete Kampf um die Ressourcen.<br />
Das sollte man sich vor Augen führen: Es wird wohl in der unmittelbaren Zukunft kaum dazu kommen, dass offen um Ölvorkommen gestritten wird. Aber so und nicht anders sehen die Konflikte aus, die uns der globale Kampf um Energiesicherheit bringen wird.<br />
Wenn es erst zum Ausbruch offener Kriege um Öl, Gas und Wasser kommt, ist schon vieles verloren. Denn was uns diese Vorkommnisse zeigen sollten, ist klar:</p>
<p>Es ist höchste Zeit für die Abkehr von fossilen Brennstoffen, aus ökologischen, sozialen, moralischen, politischen, sicherheitsrelavanten und ökonomischen Gründen.</p>
<p>Zum Weiterlesen:</p>
<ul>
<li><a title="NATO-Energiesicherheitspolitik" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/04/nato-energiesicherheitspolitik/" target="_blank">über die Nato-Energiesicherheitspolitik (green.social)</a></li>
<li><a title="Westen im Visier" href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/958/305923/text/" target="_blank">Artikel der Süddeutschen Zeitung</a></li>
<li><a title="fossile Energien um jeden Preis" href="http://www.welt.de/politik/arti2311587/.html#reqNL" target="_blank">Artikel der WELT</a></li>
<li><a title="Kaukasus-Konflikt, Georgien Öl-Transitland" href="http://www.tagesschau.de/ausland/georgien374.html" target="_blank">Infos bei tagesschau.de</a></li>
<li><a title="Alternativen für die Zukunft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/10/weg-vom-ol-alternativen-fur-die-zukunft/" target="_blank">Was kommt nach dem Öl? Alternativen für die Zukunft (green.social)</a></li>
<li><a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">Grundlagen der Misere: Öl und Gesellschaft (green.social) </a></li>
<li><a title="Russland, Kaukasus, Georgien" href="http://www.bpb.de/themen/IT9SS7,0,0,Russischgeorgischer_Konflikt.html" target="_blank">aktuelle Zusatzinfos der bpb</a></li>
</ul>
<p>Edit: Auch auf die <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/09/01/ol-gas-energie-presseschau/" target="_blank">aktuellen Entwicklungen</a> sollte man ein Auge behalten. Das Thema bleibt auf der geopolitischen Tagesordnung ganz weit oben.</p>
<ul>
<li><a title="Russland, Kaukasus, Georgien" href="http://www.bpb.de/themen/IT9SS7,0,0,Russischgeorgischer_Konflikt.html" target="_blank"> </a></li>
</ul>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/57/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/57/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/57/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=57&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Weg vom Öl &#8211; Alternativen für die Zukunft</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/07/10/weg-vom-ol-alternativen-fur-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 20:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welchen Kurs wir nehmen, bestimmt unsere Zukunft. Eine Zusammenfassung.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=32&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Weg vom Öl&#8220; &#8211; dass muss, wie wir in den <a title="NATO-Energiesicherheitspolitik" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/04/nato-energiesicherheitspolitik/" target="_blank">vergangenen</a> <a title="Energiepreis und Folgen" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/01/benzinpreis-und-folgen/" target="_blank">Einträgen</a> <a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">festgestellt</a> <a title="Öl und Wirtschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/24/ol-und-wirtschaft-dreamteam-ohne-zukunft/" target="_blank">haben</a>, die Devise sein. Sei es aus ökologischen, aus sozialen, aus moralischen, politischen, sicherheitsrelevanten oder ganz individuellen Gründen, eines ist klar:<br />
Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen (also neben Öl auch Kohle, Gas, Uran, etc.) treibt uns in die Krise. Ihre Verbrennung zum Zwecke der Energiegewinnung setzt so enorm viel Treibhausgase frei, führt zu sozialen Benachteiligungen, schürt eine geopolitische Instabilität, dass unsere &#8222;ölgeschmierte&#8220; Weltwirtschaft auf Dauer nicht mehr überlebensfähig ist.</p>
<p>Wissenschaftler und Publizisten werden in vielen Jahren möglicherweise in unseren Jahren den Trennstrich ansetzen &#8211; zwischen dem fossilen Zeitalter, und einer neuen Periode: <strong>dem solaren Zeitalter</strong>.<br />
Wir haben in den vergangenen Posts ein pessimistisches Bild gezeichnet. Es wird schwer, uns schnell genug vom Öl zu lösen, bevor es zu einer &#8222;<strong>harten Landung</strong>&#8220; kommt &#8211; dem plötzlichen Versiegen des Öls, ein Zusammenbrechen der Weltwirtschaft, womöglich Unruhen oder Krieg.</p>
<p>Doch es gibt diese Möglichkeit. Sie manifestiert sich für uns heute hin und wieder als entfernte, abstrakte Technologie, die es noch zu erforschen gilt. Aber das Wichtigste ist: Wir haben bereits greifbare Alternativen, die unseren Planeten in eine Zukunft führen können, die nachhaltig für alle Gutes bietet.</p>
<p>Alternative Energieträger aus regenerativen &#8211; sprich, erneuerbaren &#8211; Quellen spielen da eine große Rolle. Sonne, Wind, Wasser, Strömung, Geothermie, Biomasse&#8230; Es gibt viele Wege, die man beschreiten kann. Atomenergie gehört nicht dazu &#8211; die <a title="Atom-Unfall FR / Atomdebatte in DE" href="http://afp.google.com/article/ALeqM5gA5usfv1UVO9nuaiJZ6bO_0Deg7A" target="_blank">aktuelle Debatte</a> in Deutschland verwirrt.<br />
Sonne hingegen liefert mehr Energie, als die Menschheit verbrauchen kann. Wärme macht uns gegenwärtig als Klimawandel eher Sorgen &#8211; aber auch sie ist eine (niedrige) Form der Energie. Wind, Strömung und Gezeiten; Geothermie, Biomasse. In jeder Region der Welt lässt sich regenerative Energie erfolgreich etablieren.<br />
Mindestens aber muss es darum gehen, die drei Maxime der Umweltschützer und Ökonomen in diesem Bereich einzuhalten: Energie sparen, effizienter Verbrauch der Energie, lokale Produktion mit Kraft/Wärme-Kopplung (KWK). Damit wäre schon viel gewonnen &#8211; doch es widerspricht unserer momentanen Situation:<br />
Energiekonzerne haben ein Interesse daran, möglichst viel ihrer &#8222;Ware&#8220; abzusetzen und sich als Hauptanbieter zu stabilisieren. Eine nennenswerte Verringerung des Verbrauchs würde ihre Position gefährden, eine Dezentralisierung der Erzeugung auch (wozu Stromkonzern, wenn jeder sein eigenes Kraftwerk hat?). Unsere Gesellschaft muss stark genug sein, um diese misslichen Umstände zu überwinden &#8211; dass trotz aller Kritik nur die Martkwirtschaft das leisten kann, muss klar sein.</p>
<p>Momentan sind wir noch in einer Situation, die trotz der gefährlichen Lage in politischen und Umweltfragen ein Umlenken gut möglich macht.<br />
Gewiss, es erfordert geschlossenes, engagiertes Vorgehen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern &#8211; denn ganz verhindern können wir ihn nicht mehr. Aber es ist schaffbar, global vereint. Scheitern wir jedoch daran, unsere Klimaschutzziele in naher Zukunft umzusetzen, wird uns der Klimawandel mit voller Wucht treffen: über 4°C Erwärmung gegenüber vorindustrieller Zeit, mindestens, sagt das IPCC. Meeresspiegelanstieg um 7 Meter, Verlust der Biodiversität: Das ganze Programm der Apokalypse-Szenarien von Umweltschützern.<br />
Vor allem aber wird es dann wehtun: Wir werden auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten müssen (&#8222;Hannover Hafenstadt!&#8220;) &#8211; und zudem noch weitere Einschränkungen hinnehmen, um den Klimawandel zu begrenzen. Und das wird dann hart.</p>
<p>Aber bleiben wir bei der globalen Perspektive. Und zwar gilt es etwas zu beachten, was ebenso oft wiederholt wurde und wird wie obengenanntes Szenario &#8211; diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, leiden am meisten darunter. Entwicklungsländer, die Armen der Erde.<br />
Hier spätestens beginnt die ethische Dimension der Frage; es geht um das Recht auf Entwicklung dieser Menschen.<br />
In unserer Verantwortung steht es, ihnen eine Zukunft zu ermöglichen: Experten prägten den Begriff des &#8222;Leapfrogging&#8220;. Mit einem Sprung wie dem eines Frosches sollen die Entwicklungsländer mit modernen Technologien eine Entwicklung beginnen. Statt zunächst mit simplen &#8211; umweltverschmutzenden! &#8211; Technologien bekommen sie von den Industriestaaten moderne, umweltfreundliche, Technologie. Damit überspringen sie die gesamte Entwicklungsphase und bekommen Chancen in der Weltpolitik. Hier prallt der Ansatz der Umverteilung auf den der Marktliberalisierung.</p>
<p>Doch zugleich entscheidet sich in der Lösung von Klimafrage und sozialem Ungleichgewicht die Zukunft unseres Planeten. Nicht mehr, und nicht weniger.<br />
Darum geht es hier demnächst.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/32/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/32/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=32&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Benzinpreis und Folgen</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/07/01/benzinpreis-und-folgen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 13:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Alaska]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Atomenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
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		<category><![CDATA[Energie sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Sammlung aktueller "Fallbeispiele" zum Thema Ölpreis vs. Gesellschaft.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=28&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Benzin und Diesel sind so teuer wie nie zuvor&#8220;, weiß die WELT einmal mehr und <a title="Benzin und Diesel so teuer wie nie zuvor" href="http://www.welt.de/finanzen/article2154594/Benzin_und_Diesel_knacken_Rekordmarken.html" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Benzin und Diesel sind so teuer wie nie zuvor. Für einen Liter Benzin mussten die Autofahrer in Deutschland im Durchschnitt 1,58 Euro bezahlen. Diesel kostete im bundesweiten Mittel an den Tankstellen der großen Mineralölkonzerne mehr als 1,53 Euro je Liter.&#8220;</p></blockquote>
<p>Einem Bürger war das zuviel, wie SPON unter Berufung auf die Agentur AP meldet:<a title="Flammender Protest" href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,562570,00.html" target="_blank"> In einer launigen Aktion</a>, naja&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;Aus Zorn über die hohen Spritpreise hat ein BMW-Besitzer öffentlichkeitswirksam sein Fahrzeug mit Benzin übergossen und angezündet. Der schwarze 3er brannte in einer Grünanlage nahe dem Messegelände komplett aus.&#8220;</p></blockquote>
<p>Grund für die Misere ist natürlich der Ölpreis. Deswegen ist auch weniger dessen Höhe übberraschend, als vielmehr das Statement des spanischen Monarchen, der am Ende des lesenswerten (!) Artikels zu dem gleichen Schluss kommt <a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">wie wir</a>:</p>
<blockquote><p>Er steigt und steigt und steigt &#8211; der Ölpreis ist auf einen neuen Rekord geklettert. Ein Fass kostet erstmals mehr als 143 Dollar. Spaniens König Juan Carlos appelliert auf einer Ölkonferenz an die Branche: &#8222;<strong>Die Welt verlangt nach einem neuen Modell der Energieversorgung</strong>.&#8220; <a title="Ölpreis-Rekordjagd" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,562995,00.html" target="_blank">(Quelle: SPON)</a></p></blockquote>
<p>Das Hamburger Abendblatt unterdessen <a title="Heizen mit Erdwäme" href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/28/899932.html" target="_blank">zeigt eine Alternative zu steigenden Ölpreisen auf</a>: Erdwärme.</p>
<blockquote><p>&#8222;Eine Stadt heizt mit Erdwärme &#8211; Das Wasser kommt aus zwei Kilometer Tiefe und ist mehr als 200 Millionen Jahre alt. Es wärmt die Heizungen und liefert Strom. Ein Projekt der Zukunft?&#8220;</p></blockquote>
<p>Wichtig <a title="Öl und Gesellschaft/Energie von morgen" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">im Rahmen unseres Themas</a> ist vor allem eine Erkenntnis bezüglich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie" target="_blank">Geothermie</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;(&#8230;) Letztlich kann die Wärme des Planeten überall in Deutschland genutzt werden &#8211; zur direkten Wärmegewinnung oder der Stromerzeugung. Technisch gesehen könnte der bundesweite Energiebedarf in einigen Jahrzehnten etwa zur Hälfte durch Erdwärme gedeckt werden, schätzen Experten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wegen des hohen Preises werden zunehmend Alternativen gesucht. Allerdings nicht nur im Bereich der wahren Alternativen&#8230; Mitunter werden auch Rückschritte erwogen. Greenpeace <a title="Bush und das Öl in Alaska" href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/george_w_bush_und_das_oel_in_alaska/" target="_blank">beobachtet währenddessen mit Kritik die Pläne</a>, auch in bisher unberührten Teilen Alaskas nach Öl zu bohren:</p>
<blockquote><p>&#8222;Es ist der soundsovielte Versuch: US-Präsident Bush will der Ölindustrie unbedingt Zugriff auf das wertvolle Naturschutzgebiet Arctic National Wildlife Refuge verschaffen. Diesmal muss der hohe Ölpreis als Grund herhalten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Auch in Deutschland geht die Alternativensuche weiter: Die <a title="SPON -" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563001,00.html" target="_blank">CDU will den Atomausstieg rückgängig machen</a>&#8230;<br />
&#8230;und Bundesverkehrsminister Tiefensee f<a title="SPON - Tiefensee-Verkehrskonzept" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,562786,00.html" target="_blank">orderte zuletzt Maßnahmen für weniger Stau</a>, um Benzin zu sparen. Schiffe fahren bereits mit halber Kraft, und Flugzeuge werden rationeller eingesetzt. Alles aus Kostengründen: So vermag der Preis den Menschen ein größeres Umweltbewusstsein zu vermitteln.</p>
<p>Ans Herz legen möchten wir allen Lesern nochmal die vorhergehenden Artikel (<a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">hier</a> oder <a title="Öl und Wirtschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/24/ol-und-wirtschaft-dreamteam-ohne-zukunft/" target="_blank">hier</a>). Im nächsten (längeren) Post wenden wir uns dann, wie versprochen, erneut Wirtschaft und Gesellschaft zu.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/28/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/28/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/28/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=28&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Öl und Gesellschaft &#8211; explosives Gemisch</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 13:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Atomenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[fossile Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Gefährlichkeit der Ölabhängigkeit und die Energie von morgen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=27&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten es <a title="Öl und Wirtschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/24/ol-und-wirtschaft-dreamteam-ohne-zukunft/" target="_blank">zuletzt schon angerissen</a>, welche Folgen und Hintergründe der steigende Ölpreis hat. Und am Ende des letzten Artikels waren wir zu der Erkenntnis gelangt, dass die Verknüpfung zwischen einer hohen Abhängigkeit vom Öl einerseits und die sinkenden Reserven andererseits ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen:</p>
<blockquote><p>Machtvolle Staaten könnten zur Sicherung ihres Zugangs zum Öl imperialistische Instrumente anwenden &#8211; Kriege vom Zaun brechen, ein neuer Kolonialismus. Im Zuge dessen müssten auch kleinere Länder gezwungenermaßen zu Gewalt greifen, um nicht vollkommen chancenlos und ohne Öl zu bleiben. Ein Bilderbuch-Schreckensszenario.</p></blockquote>
<p>Die weniger kaufkräftigen Länder würden durch die (steigende) Preisentwicklung weiter in die wirtschaftliche Apartheid gedrängt &#8211; ein Zustand, der sich als Machtgefälle schon heute manifestiert. Wer Macht und Einfluss hat, kann sich den Zugang zu (günstigeren) Ressourcen sichern und auf diesem Wege seine Position weiter ausbauen. Die Schere geht auseinander, und einflussreiche Staaten gewinnen gegenüber den ärmeren Ländern immer mehr und wenden ihre gesteigerte Macht sowohl politisch wie auch wirtschaftlich an.</p>
<p>Weit vor den ökologischen Grenzen (dem Ende der Ölreserven) werden so die <strong>sozialen Grenzen der Nutzung fossiler Energieträger</strong> sichtbar. Die Endlichkeit des Öls wird zum Destabilisierungsfaktor, noch bevor alle Reserven aufgebraucht sind:</p>
<blockquote><p>Die &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; kehren als geopolitische Konflikte wieder. Vor diesem Hintergrund ist es kaum übertrieben zu sagen, dass die konventionelle, auf fossile Energieträger gestützte Wirtschaftsentwicklung zu einem <strong>Großrisiko für die Sicherheit in der Welt</strong> geworden ist.</p></blockquote>
<p>Klar wird also: Nicht nur aus ökologischen Gründen stellt die Abkehr von der Energieerzeugung durch fossile Brennstoffe (Öl, Kohle, Gas, und z.B. auch Uran) eine zentrale Aufgabe für die Weltgemeinschaft innerhalb unserer Dekade dar.<br />
Rufen wir uns noch einmal ins Gedächtnis: Selbst wenn wir weitermachen wie bisher, ist dem durch die Endlichkeit der Ressource Öl ein Ende gesetzt. 2015 könnte uns das Öl bereits ausgehen. Und, anyway, wird das &#8222;Ende des Ölzeitalters&#8220; nicht bestimmt vom Ende des Öls, sondern von der Menge des noch vorhandenen billigen Öls (<a title="Öl und Wirtschaft" href="Machtvolle Staaten könnten zur Sicherung ihres Zugangs zum Öl imperialisttische Instrumente anwenden - Kriege vom Zaun brechen, ein neuer Kolonialismus. Im Zuge dessen müssten auch kleinere Länder gezwungenermaßen zu Gewalt greifen, um nicht vollkommen chancenlos und ohne Öl zu bleiben. Ein Bilderbuch-Schreckensszenario." target="_blank">hier</a> oder <a title="Ölpreis stoppt Globalisierung" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/21/olpreis-stoppt-globalisierung/" target="_blank">hier</a> nachzulesen).</p>
<p>Kommt es zu einem apprupten Ende des Öls &#8211; einer <em>harten Landung</em> -  wäre der Funke gegeben, der das Öl/Gesellschaft-Gemisch zur Explosion bringt: Die Preise würde anziehen und Öl deswegen gehortet werden &#8211; was zu einer weiteren Preissteigerung führt. Das Crash-Szenario geht weiter: Moibilität bricht zusammen, Verkehr kommt zum Erliegen; die Benzinabgabe wird rationiert, das Militär würde Ölquellen, Raffinierien, Energieknotenpunkte, Kraftwerke sichern müssen. Die Weltwirtschaft stürzt in eine nicht enden wollende Krise und ökonomische Rezession, das Leben der Menschen bricht zusammen. Die Grundlage unserer Gesellschaft fehlt.<br />
Besser nicht. Doch was kommt noch dem Öl?</p>
<p><strong>Atomenergie</strong> ist, ganz klar, keine Lösung: Sie beruht, wie oben erwähnt, ebenfalls auf fossilen Brennstoffen; sie ist ökologisch und klimapolitisch nicht sinnvoll und erzeugt im Herstellungsprozess fast ebensoviel Kohlendioxid wie ein Gaskraftwerk; für die Sicherheit der Welt ist sie ein noch unüberwindbareres Risiko als andere Energien (in den Händen bestimmter Staaten wollen wir Atomtechnologie nicht sehen, ist Konsens); sie ist nicht nachhaltig, da sie strahlenden Müll mit jahrhundertelanger Halbwertzeit erzeugt, der in der Landschaft herumliegt; sie ist technologisch nicht ausgereift &#8211; fatale Unglücke sind nicht ausgeschlossen; und zudem wäre es technisch überhaupt nicht möglich, genug Atomkraftwerke zu bauen, um den Atomstrom-Anteil nennenswert zu steigern (es ist schon schwierig, ihn aufrecht zu erhalten).</p>
<p>Es bleiben allein <strong>erneuerbare Energien</strong>. Doch die sind nicht überall begeistert aufgenommen: Naturgemäß wollen die Ölförderstaaten, also vor allem Araber und Amerikaner, ihr Öl verkaufen, solange sie es noch haben &#8211; und deswegen ist Interesse an erneuerbaren Energien weniger als gering.<br />
Doch auch sie sollten in die Zukunft blicken. Denn auch für die OPEC wird es eine Zeit nach dem Öl geben &#8211; und würden sie jetzt die Gewinne a) in Bildung und b) in Erneuerbare investieren, hätten sie für die Zukunft eine gute Perspektive.<br />
Erneuerbare Energien, &#8222;Erneuerbare&#8220;, <em>Renewables</em> also sollen es sein &#8211; Energie aus solchen Energieträgern die quasi unendlich gegeben sind und sich stets selbst erneuern. Windenergie zählt ebenso dazu wie solche aus Sonne, Wasser oder Erdwärme gewonnene Energie, und auch Biomasse wird zu den erneuerbaren Energieträgern gezählt.<br />
Viele von ihnen birgen einen Nachteil: Sie sind nicht konstant, sondern nur erzeugbar, wenn gerade Vorraussetzungen gegeben sind: Die Sonne scheint, Wind weht, etc. Und die Stromspeicherung in großem Maße ist und bislang unmöglich. (Ein nur manchmal möglicher Ausweg ist z.B., in Erzeugungsspitzen mit den überflüssigen Stom Wasser einen Berg hinauszupumpen und in Nachfragespitzen durch Turbinen Strom durch das herabfließende Wasser zu erzeugen).</p>
<p>Wir behandeln demnächst kurz einmal weitere Zukunftstechnologien im Zusammenhang mit der Energie von morgen, und kehren dann zum weiten Feld der Wirtschaft zurück. Da ist nämlich noch einiges aufzuräumen, gerade im Bezug auf green.social &#8211; soziale und ökologische Aspekte.</p>
<p>Für heute ist klar: <span style="text-decoration:line-through;">Männer und Frauen</span> <strong>fossile Energie und unsere Gesellschaft passen einfach nicht zusammen.</strong></p>
<ul>
<li> Zum Thema ausgesprochen spannend zu lesen: Andreas Eschenbach: &#8222;Ausgebrannt&#8220;. Thriller über das Ende des Öls. Echter Tipp! (bisher leider nur Hardcover, dafür aber aktuell &amp; zeitnah)</li>
</ul>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/27/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/27/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/27/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=27&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Öl und Wirtschaft &#8211; Dreamteam ohne Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 16:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Beitrag über eine gescheiterte Ehe und unwägbare Konsequenzen, mit aktuellem Hintergrund.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=24&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das heutige Thema ist hochaktuell: An den Zapfsäulen steigen die Preise, die OPEC-Ölförderländer werfen ein bisschen Öl auf den Markt &#8211; ein Tropfen auf den heißen Preis &#8211; und in den letzten Jahren ist der Energiepreis nirgends mehr gefallen.<br />
Öl ist der zentrale Schmierstoff unserer Weltwirtschaft und die <strong>wichtigste globale Ressource</strong>. Würde uns augenblicklich das Öl ausgehen, bedeutete das den Zusammenbruch des industriewirtschaftlichen Systems. Die ganze Welt wäre aufgeschmissen &#8211; das zeigt auch ein Blick ins Geschichtsbuch: Die erste Ölkrise 1973, verursacht durch einen Lieferboykott der arabischen Ölförderstaaten löste eine weltweite Stagnation der Wirtschaft aus. Im folgenden Jahr `74 kam es in Deutschland gar zu einem Nullwachstum (siehe:<a title="Wirtschaftswachstum" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/16/wirtschaftswachstum-quelle-wandels/" target="_blank"> Wirtschaftswachstum</a>).</p>
<p><em>Öl prägt den Lebensstil der westlichen Welt wie kein zweiter Rohstoff</em>; es wird nicht nur in Auto- und Schiffsmotoren, Flugzeugturbinen, Generatoren verbrannt, man gewinnt auch ganz herkömmliche Heizenergie oder Strom daraus und verarbeitet es zum Beispiel in Kunststoffen.<br />
Wegen dieser immensen Bedeutung des Öls spielte es seit Beginn der Industrialisierung schon immer eine zentrale Rolle in geopolitischen Strategien. Das läuft dabei so: Wer in der Weltpolitik ohnehin Macht hat, reißt sich den Zugang zu billigem Öl durch geschicktes Taktieren unter den Nagel, und stärkt damit die eigene Wirtschaft &#8211; gewinnt also noch mehr Macht. Und dass um Öl auch Kriege geführt werden, ist mehr ein Allgemeinplatz als eine gewagte These. Die USA sind <span style="text-decoration:line-through;">das perfekte Beispiel</span> nur ein Beispiel von vielen. Was die NATO nämlich in ihrem aktuellen Strategikonzept schreibt, liest sich so:</p>
<blockquote><p>&#8222;Sicherheitsinteressen des Bündnisses können von anderen Risiken umfassender Natur berührt werden, einschließlich (&#8230;) der Unterbrechung der Zufuhr lebenswichtiger Ressourcen&#8220; (NATO). &#8211; Oder, im Klartext: Zur Not greift die NATO zu militärischen Mitteln, um ihre Ölzufuhr zu sichern.</p></blockquote>
<p>Eins muss noch betont werden &#8211; wenn vom &#8222;Versiegen des Öls&#8220; die Rede ist, so ist das der Extremfall. Ob und wann er eintreten wird, darum geht`s gleich. Aber wirtschaftspolitisch gesehen ist es <span style="text-decoration:line-through;">scheißegal</span> irrelevant, wie groß die potentiellen Ölreserven noch sind. Das einzige, was für profitorientierte, kurzfristig denkende Konzerne ebenso wie für ganze Staaten und die internationale Gemeinschaft von Belang ist, ist der Zugang zu<em> günstigem</em> Öl.</p>
<p>Wir haben festgestellt, unsere Gesellschaft als &#8222;technische Zivilisation&#8220; ist unabdingbar auf Energie angewiesen. Die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft ist momentan eine Frage der verfügbaren Energie und vor allem ihres Preises und des Aufwands, den man für ihre Gewinnung betreiben muss.<br />
Wegen dieser Bedeutung des Rohstoffs Öl, des ultimativen Energieträgers der Weltgemeinschaft, steigt der Bedarf immer weiter an.<br />
Und zunehmend beanspruchen auch Entwicklungs- und Schwellenländer einen größeren Anteil vom Kuchen. Das kann ihnen keiner verwehren &#8211; doch es führt zu einem weiteren immensen Anstieg der Nachfrage nach Öl.</p>
<p>Doch nicht nur wegen seiner Unentbehrlichkeit ist das Öl mit ein zentraler Faktor der Weltwirtschaft: Sondern auch deswegen, <strong>weil es knapp wird</strong>. Einige Experten sagen, der Höhepunkt der globalen Ölförderung sei 2002 gewesen. Aber selbst die Optimistischeren unter ihnen vermuten den Höhepunkt der Förderung zwischen 2008 und 2015 &#8211; also schon verdammt bald. Danach wird das Öl nicht sofort versiegen, aber die geförderte Menge nimmt stetig ab.<br />
Einige wichtige Förderländer haben ihr Produktionsmaximum bereits überschritten: Die USA (1970), Russland (1988), Norwegen, Russland, Venezuela (2002), und weitere. Sie alle pumpen jedes Jahr weniger Öl aus der Erde und heute schon nur noch 60% ihrer Maximalproduktion. <strong>Mehr als die Hälfte allen Öls</strong>, das die Welt je gehabt hat,<strong> wurde nun schon unwiederruflich gefördert</strong>. Und die Ausbeutung der zweiten Hälfte wird schwieriger &#8211; wie beim Löffeln eines Jogurts: Am Ende muss man den Rest aus den Ecken kratzen, während man zuerst noch ganz locker löffeln konnte.</p>
<blockquote><p>Das Ende des Ölzeitalters steht bevor. Nicht als ferne Horrorvision, auch nicht jeden Moment. Aber aufgrund des niedrigen Preises und der konstanten Sicherung des Nachschubs an Öl wurde auf der ganzen Welt eine <strong>Infrastruktur aufgebaut, die vollkommen davon abhängt</strong>.</p></blockquote>
<p>Das ging so lange gut, wie es genug billiges Öl gab. Aber mit dem Abnehmen der Fördermenge (von der OPEC, dem Kartell der Ölförderstaaten stets heruntergespielt und kaschiert) und gleichzeitig steigender Nachfrage ergibt sich eine hochproblematische Situation.<br />
Ökonomisch ausgedrückt: Sinkendes Angebot, steigende Nachfrage &#8211; die Konsequenz ist klar und bedeutet explodierende Preise. Das ist es, was wir momentan erleben (&#8222;Schock an der Zapfsäule&#8220;, weiß die BILD). Die Preise werden nie wieder sinken, sondern nur noch steigen. Ganz einfaches ökonomisches Prinzip.</p>
<p>Global betrachtet bringt das allmähliche Versiegen des Öls die Wirtschaft in enorme Bedrängnis. Die Antwort kann nur sein, die Abhängigkeit von dieser einen Ressource abzubauen. Leistungsfähige Alternativen gibt es &#8211; erneuerbare Energien.<br />
Außerdem birgt das &#8222;Ölproblem&#8220; ein riesiges Sicherhheitsproblem: Machtvolle Staaten könnten zur Sicherung ihres Zugangs zum Öl imperialisttische Instrumente anwenden &#8211; Kriege vom Zaun brechen, ein neuer Kolonialismus. Im Zuge dessen müssten auch kleinere Länder gezwungenermaßen zu Gewalt greifen, um nicht vollkommen chancenlos und ohne Öl zu bleiben. Ein Bilderbuch-Schreckensszenario.</p>
<p><strong>Öl und die Weltwirtschaft: Eine gescheiterte Ehe, ein Dreamteam ohne Zukunft. </strong></p>
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