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	<title>green.social blog &#187; Ökonomie</title>
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		<title>green.social blog &#187; Ökonomie</title>
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		<title>Andreas Weber: Biokapital</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/10/16/andreas-weber-biokapital/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Weber]]></category>
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		<description><![CDATA[greensocial.net-Leserservice: Buchempfehlung und "Abstract". Andreas Weber schreibt über Natur und Umwelt, Wirtschaft und Glücksgefühl. Dabei geht es ihm vor allem um den Menschen: Wie gehen wir mit unserem Planeten um? Wieso steigt das Wirtschaftswachstum immer weiter, aber das persönliche Glück nicht? Widerspricht der Kapitalismus der Natur des Menschen? Das alles und mehr - in diesem Blogeintrag.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=250&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erwartet den geschätzten Leser, die geschätzte Leserin dieses Blogs nicht ein erneuter Erguss weltverbessernder Ideen dieses Blogteams.</p>
<p>Nein, vielmehr möchten wir heute die Ferien-Stimmung nutzen, um hier im Blog in aller Ruhe ein Stück guter Lektüre zu empfehlen. Andreas Weber hat die Welt der Publizistik unlängst mit einem Buch über den Umgang unserer Zivilisation mit dem Ökosystem beglückt.</p>
<p><a href="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/08/abstract-biokapital.pdf"><img class="alignleft" style="margin-top:20px;margin-bottom:20px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51s6Vwl2IjL._SL500_AA240_.jpg" alt="&quot;Biokapital&quot; von Andreas Weber" width="240" height="240" /></a>Auf philosophischen, wissenschaftlichen, historischen und moralischen Pfaden gleitet der Autor durch reportagenhafte Schilderungen und sorgsam ausformulierte Gedankengänge.</p>
<p>Obgleich hin und wieder leicht entrückt, gelingt es Andreas Weber, seine Botschaft zu transportieren &#8211; und im Kern ist vieles dran an seinen Theorien. Mit der wesentlichen Philosophie dieses Blogs harmoniert das gut: <strong>Soziales muss mit Ökologischen verbunden werden, um eine Gesellschaft der Zukunft zu schaffen</strong> und globalgesellschaftliche Probleme wie Klimawandel und Ungerechtigkeit zu lösen. Vielleicht fällt es einem Biologen und Philosophen (wie der Autor es ist) leichter, das zu begreifen, als anderen.</p>
<p>Weber konstatiert zunächst die problematische Situation des globalen Geoökosystems &#8211; Ausbeutung und Überlastung machen es für uns als abhängige Erdbewohner notwendig, den kurs zu ändern. Umso mehr macht das laut Weber Sinn, weil  das dauernde Wirtschaftswachstum, nach dem unser System strebt, gar nicht mehr den gewünschten Effekt hat: Die Menschen werden dadurch nicht glücklicher -im Gegenteil: „Wirtschaftswachstum und Deppressionszunahme sind statistisch miteinander verbunden“, sagt Robert E. Lane, US-Glücksforscher.</p>
<p>Andreas Weber sieht eine wesentliche Chance und Antwort auf unsere Probleme in der Re-Lokalisierung und in der Umkehrung  des Zinstriebs des Kapitalismus. Was bis hierhin eine klare Ausführung war, driftet nun ab in Richtung schwammiger Globalisierungsskepsis. Die ist in Ordnung &#8211; aber einfach die Globalisierung verantwortlich zu machen für globale Probleme, ist zu einfach.</p>
<p>Der Autor vermag es, eine umfassende Analyse abzugeben &#8211;  es mangelt ihm jedoch an Konsequenz, seine Gedankengänge zu einer in sich geschlossenen Zukunftsvision fortzuentwickeln. Aber vielleicht ist das auch zu viel verlangt. Folglich schließt Weber mit einer ernüchternden Erkenntnis:</p>
<blockquote><p>&#8222;Vielleicht kann gesellschaftliche Veränderung heute nur als kalter Drogenentzug ablaufen: Auch hier weiß der Patient unterschwellig, was sein Problem ist, will es aber nicht wahrhaben und sein Verhalten nicht ändern.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wir haben die wesentlichen Gedanken des Buches in einem <strong>&#8222;Abstract&#8220;</strong> zusammengefasst &#8211; <a title="ABSTRACT: Biokapital von Andreas Weber [pdf!]" href="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/08/abstract-biokapital.pdf" target="_blank"><strong>das findet sich hier</strong></a>.<br />
Wer sich einige Stunden Zeit nehmen möchte, dem sei die Lektüre des Buches ausdrücklich empfohlen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=250&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">&#34;Biokapital&#34; von Andreas Weber</media:title>
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	</item>
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		<title>&#8230;immer wieder Krisen?</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/01/23/immer-wieder-krisen/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2009/01/23/immer-wieder-krisen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 16:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Blick in das Geschichtsbuch fällt auf: Immer wieder hat die Menschheit mit Krisen zu kämpfen. Wieso?, fragen wir uns. Und stellen fest: Die derzeitige Krise können wir nutzen, um uns für die Zukunft fit zu machen. Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten, ist das Credo unserer Ausführungen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=155&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wiederholt sich Geschichte?&#8220;, fragte sich der FAZ-Kolumnist Hanno Beck in seinem &#8222;Beck-Office&#8220; kürzlich. In der gleichen Zeitung wurden im letzten Monat Artikel veröffentlicht mit dem Titel &#8222;Mit der Finanzkrise wiederholt sich die Geschichte&#8220; sowie &#8222;Die Geschichte wiederholt sich nicht&#8220; &#8211; natürlich immer mit unterschiedlichen Autoren.</p>
<p>Doch ganz gleich, von welcher Seite man sich der Frage nähert,  ob es eine Gesetzmäßigkeit gibt, nach der regelmäßig Krisen auftreten &#8211; eines ist klar. Es gab immer wieder in der Geschichte der Menschheit Krisen.</p>
<p>Dafür liegen drei Erklärungen nahe. Zum einen ist natürliche die keynesianische Periodik heranzuziehen, nach der Auf- und Abschwungsphasen aufeinander folgen. Zum anderen  liegt es in der menschlichen Natur, dem Gegenwärtigen krass entgegengesetzte Positionen zu ergreifen; dabei wird im gesellschaftlichen und ökonomischen Spektrum die &#8222;Wellenbewegung&#8220; verstärkt und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes" target="_blank">Keynes</a>-Effekt betont.</p>
<p>Zudem  ist aus sozio-ökologischer Perspektive eine weitere gesellschaftliche Erklärung aufzuweisen. Die Frage nach den &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; wird für so manchen, der sich mit Ökologie beschäftigt, zur Sinnfrage.</p>
<blockquote><p>Kann ein Kapitalismus, dessen marktwirtschaftliches System &#8222;immer mehr&#8220; will, wirklich ökologisch und ökonomisch ausgeglichen sein?</p></blockquote>
<p>Eine Wachstumsrate für jede Volkswirtschaft von mindestens 2% wird als geradezu selbstverständlich empfunden, um hohen Wohlstand wie in den westlichen Gesellschaften zu sichern.<br />
Doch führt man sich vor Augen, was das bedeutet, so fällt auf: Für einen Erhalt des Wohlstands soll Wachstum, auf Ressourcenausbeutung aufgebaut, notwendig sein? Jedes Jahr soll unsere Wirtschaft 2% erfolgreicher sein als zuvor, und im nächsten Jahr vom erhöhten Betrag nochmal 2% mehr, und immer so weiter? Da muss klar sein, dass es nicht unendlich weiter geht &#8211; die &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; werden erreicht werden. Die Wachstumsspirale nach oben wird sich nicht unendlich fortsetzen lassen und irgendwann ihr Ende finden.</p>
<p>In Rezessionszeiten über &#8222;<a href="http://http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a>&#8220; zu philosophieren, ist zwar bequem &#8211; man wirkt prophetisch &#8211; aber dennoch unabdingbar. Um eine Lösung zu finden, die zwar weiter Wohlstand sichert &#8211; zukünftig auch mehr Menschen als bisher -, aber dennoch <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">nachhaltig</a> ist, müssen wir uns anstrengen. Übertreiben wir die Sucht nach Wachstum nämlich, könnte es irgendwann zu einer &#8222;harten Landung&#8220; kommen, einem abrupten Versagen unserer globalökonomischen Systeme. Dies muss kein apokalyptisches Szenario sein &#8211; schließlich ist es möglich, Wachstum mehr an Nachhaltigkeit auszurichten.</p>
<blockquote><p><strong>Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten.</strong></p></blockquote>
<p>Die derzeitige Krise &#8211; mit international zu beobachtenden Staatseingriffen in die Märkte &#8211; bietet hervorragende Chancen, die globale Wirtschaft und Gesellschaft auf die Zukunft vorzubereiten, und die <em>&#8222;Chancen des Wachstums&#8220;</em> zu nutzen. Denn wenn mit Ressourcenausbeutung und Treibhausgasemission wie bislang fortfahren, werden wir an Umweltschäden nur allzu früh bemerken, dass dies langfristig nicht tragbar ist.</p>
<p>Besonders der Klimawandel schwebt hier als Damoklesschwert über uns, das baldiges Handeln erfordert. Die Reaktionen der Bundesregierung auf die derzeitige Weltwirtschaftskrise sind nicht durchweg sinnvoll, in manchem auch kontraproduktiv. Steuern für besonders große Autos als Anreiz zu senken &#8211; wie es angedacht ist -, erscheint schlichtweg wahnsinnig.<br />
Wer nun kurzfristig denkt und Geld verpulvert, gewinnt nichts.</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise&#8220;,</p></blockquote>
<p> schreibt auch die <a href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/presseerklaerungen/artikel/qdie_klimakrise_ist_gefaehrlicher_als_die_wirtschaftskriseq/" target="_blank">Umweltschutzorganisation Greenpeace </a> in ihrer &#8222;Klimabilanz 2008&#8243;: &#8222;Es drohen Orkane und Überschwemmungen, Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis &#8211; die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen&#8220;, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von <span lang="en">Greenpeace</span>. <q>&#8222;<strong>Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten.</strong> 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden.&#8220;</q></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=155&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wirtschaftswachstum: Quelle allen Wandels</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/06/16/wirtschaftswachstum-quelle-wandels/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 14:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehr, und immer mehr. Um Wirtschaftswachstum geht es im aktuellen Post.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=19&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle ging es zuletzt um Effekte des <a title="Globaler Wandel" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/17/globaler-wandel-bevolkerungswachstum/" target="_blank">globalen Wandels</a> und um die <a title="Grenzen des Wachstums" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a>, um <a title="Tragfähigkeit" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">Tragfähigkeit</a> und auch um die <a title="Von der Hand in den Mund" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/04/von-der-hand-in-den-mund/" target="_blank">Wichtigkeit intakter Ökosysteme</a>.</p>
<p>In all diesen Themenbereichen geht es im weitesten Sinne darum, dass sich in komplexen Systemen Wandel ergeben. Doch wie kommt es überhaupt zu diesem Wandel?<br />
Um eine Ursache soll es  heute gehen. Wir beginnen eine Grundlektion über wirtschaftliche Systeme und über Wirtschaftswachstum.</p>
<p>Fangen wir ganz einfach an. Jeder möchte ab und zu etwas Neues haben: einen mp3-player, ein Handy,  eine Jeans, ein Auto, eine Reise. Und natürlich will jeder, dass seine Grundbedürfnisse immer befriedigt werden: Nahrung, Wasser, Wohnung, Wärme, Strom. Damit man sich das leisten kann, freut man sich über jede Gehaltserhöhung (schließlich steigen ja auch die Preise).<br />
Und damit sind wir schon beim Wirtschaftswachstum &#8211; denn die meisten unserer Wünsche können nur  erfüllt werden, wenn jedes Jahr mehr Möglichkeiten  und mehr Geld zur Verfügung stehen. Oder kurz:</p>
<blockquote><p>Jeder möchte, dass es ihm im kommenden Jahr noch etwas besser geht als im vergangenen Jahr. Und deswegen gibt es Wirtschaftswachstum.</p></blockquote>
<p>Bei uns ist es sogar so, dass &#8222;Wachstum&#8220; als Normalzustand empfunden wird. Bleibt das Wirtschaftswachstum in einem Jahr gleich (Stagnation), so spricht man von &#8222;Nullwachstum&#8220; &#8211; das ist dann gleich negativ belegt. Wenn man sich nocheinmal ansieht, was wir zu den <a title="Grenzen des Wachstums" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a> überlegt hatten, ist das eigentlich unnatürlich:  Wie um alles in der Welt soll ein Planet das aushalten, dass alle 6 Milliarden Menschen jedes Jahr ein bisschen mehr haben wollen? Einfach gesagt, es geht nicht &#8211; genau da ist im Prinzip das Problem:</p>
<blockquote><p>Jedes Jahr wächst die Weltbevölkerung um etwa 75 Millionen Menschen, und zudem wollen alle mehr Wohlstand erreichen. Gleichzeitig stehen lebenswichtige Ressourcen wie Wasser, Ackerland, Fischgründe und Wälder nur begrenzt zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Wer die Frage löst, wie mit diesem Dilemma umzugehen ist, bringt die Menschen einen großen Schritt weiter. Grundsätzlich ist die volkswirtschaftliche Antwort: Steigerung der Effizienz (also aus den eingesetzten Gütern &#8222;mehr&#8220; herausholen) und Steigerung der Produktion (also schlicht und einfach mehr herstellen). Aber da zeigt sich wieder: Ewig kann es so nicht weitergehen &#8211; und schon relativ bald wird man sich Gedanken machen müssen um eine langfristige Lösung im Sinne eines <em>nachhaltigen</em> Wirtschaftens.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/19/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/19/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=19&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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