<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>green.social blog &#187; ökologie</title>
	<atom:link href="http://greensocial.net/tag/okologie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://greensocial.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Dec 2011 08:57:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='greensocial.net' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://0.gravatar.com/blavatar/cbb2700415d793da276ce652e8d35313?s=96&#038;d=http%3A%2F%2Fs2.wp.com%2Fi%2Fbuttonw-com.png</url>
		<title>green.social blog &#187; ökologie</title>
		<link>http://greensocial.net</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://greensocial.net/osd.xml" title="green.social blog" />
	<atom:link rel='hub' href='http://greensocial.net/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Weg vom Öl &#8211; Alternativen für die Zukunft</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/07/10/weg-vom-ol-alternativen-fur-die-zukunft/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2008/07/10/weg-vom-ol-alternativen-fur-die-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 20:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[fossile Brennstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[fossiles Zeitalter]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Solar]]></category>
		<category><![CDATA[solares Zeitalter]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://greensocial.wordpress.com/?p=32</guid>
		<description><![CDATA[Welchen Kurs wir nehmen, bestimmt unsere Zukunft. Eine Zusammenfassung.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=32&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Weg vom Öl&#8220; &#8211; dass muss, wie wir in den <a title="NATO-Energiesicherheitspolitik" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/04/nato-energiesicherheitspolitik/" target="_blank">vergangenen</a> <a title="Energiepreis und Folgen" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/01/benzinpreis-und-folgen/" target="_blank">Einträgen</a> <a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">festgestellt</a> <a title="Öl und Wirtschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/24/ol-und-wirtschaft-dreamteam-ohne-zukunft/" target="_blank">haben</a>, die Devise sein. Sei es aus ökologischen, aus sozialen, aus moralischen, politischen, sicherheitsrelevanten oder ganz individuellen Gründen, eines ist klar:<br />
Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen (also neben Öl auch Kohle, Gas, Uran, etc.) treibt uns in die Krise. Ihre Verbrennung zum Zwecke der Energiegewinnung setzt so enorm viel Treibhausgase frei, führt zu sozialen Benachteiligungen, schürt eine geopolitische Instabilität, dass unsere &#8222;ölgeschmierte&#8220; Weltwirtschaft auf Dauer nicht mehr überlebensfähig ist.</p>
<p>Wissenschaftler und Publizisten werden in vielen Jahren möglicherweise in unseren Jahren den Trennstrich ansetzen &#8211; zwischen dem fossilen Zeitalter, und einer neuen Periode: <strong>dem solaren Zeitalter</strong>.<br />
Wir haben in den vergangenen Posts ein pessimistisches Bild gezeichnet. Es wird schwer, uns schnell genug vom Öl zu lösen, bevor es zu einer &#8222;<strong>harten Landung</strong>&#8220; kommt &#8211; dem plötzlichen Versiegen des Öls, ein Zusammenbrechen der Weltwirtschaft, womöglich Unruhen oder Krieg.</p>
<p>Doch es gibt diese Möglichkeit. Sie manifestiert sich für uns heute hin und wieder als entfernte, abstrakte Technologie, die es noch zu erforschen gilt. Aber das Wichtigste ist: Wir haben bereits greifbare Alternativen, die unseren Planeten in eine Zukunft führen können, die nachhaltig für alle Gutes bietet.</p>
<p>Alternative Energieträger aus regenerativen &#8211; sprich, erneuerbaren &#8211; Quellen spielen da eine große Rolle. Sonne, Wind, Wasser, Strömung, Geothermie, Biomasse&#8230; Es gibt viele Wege, die man beschreiten kann. Atomenergie gehört nicht dazu &#8211; die <a title="Atom-Unfall FR / Atomdebatte in DE" href="http://afp.google.com/article/ALeqM5gA5usfv1UVO9nuaiJZ6bO_0Deg7A" target="_blank">aktuelle Debatte</a> in Deutschland verwirrt.<br />
Sonne hingegen liefert mehr Energie, als die Menschheit verbrauchen kann. Wärme macht uns gegenwärtig als Klimawandel eher Sorgen &#8211; aber auch sie ist eine (niedrige) Form der Energie. Wind, Strömung und Gezeiten; Geothermie, Biomasse. In jeder Region der Welt lässt sich regenerative Energie erfolgreich etablieren.<br />
Mindestens aber muss es darum gehen, die drei Maxime der Umweltschützer und Ökonomen in diesem Bereich einzuhalten: Energie sparen, effizienter Verbrauch der Energie, lokale Produktion mit Kraft/Wärme-Kopplung (KWK). Damit wäre schon viel gewonnen &#8211; doch es widerspricht unserer momentanen Situation:<br />
Energiekonzerne haben ein Interesse daran, möglichst viel ihrer &#8222;Ware&#8220; abzusetzen und sich als Hauptanbieter zu stabilisieren. Eine nennenswerte Verringerung des Verbrauchs würde ihre Position gefährden, eine Dezentralisierung der Erzeugung auch (wozu Stromkonzern, wenn jeder sein eigenes Kraftwerk hat?). Unsere Gesellschaft muss stark genug sein, um diese misslichen Umstände zu überwinden &#8211; dass trotz aller Kritik nur die Martkwirtschaft das leisten kann, muss klar sein.</p>
<p>Momentan sind wir noch in einer Situation, die trotz der gefährlichen Lage in politischen und Umweltfragen ein Umlenken gut möglich macht.<br />
Gewiss, es erfordert geschlossenes, engagiertes Vorgehen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern &#8211; denn ganz verhindern können wir ihn nicht mehr. Aber es ist schaffbar, global vereint. Scheitern wir jedoch daran, unsere Klimaschutzziele in naher Zukunft umzusetzen, wird uns der Klimawandel mit voller Wucht treffen: über 4°C Erwärmung gegenüber vorindustrieller Zeit, mindestens, sagt das IPCC. Meeresspiegelanstieg um 7 Meter, Verlust der Biodiversität: Das ganze Programm der Apokalypse-Szenarien von Umweltschützern.<br />
Vor allem aber wird es dann wehtun: Wir werden auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten müssen (&#8222;Hannover Hafenstadt!&#8220;) &#8211; und zudem noch weitere Einschränkungen hinnehmen, um den Klimawandel zu begrenzen. Und das wird dann hart.</p>
<p>Aber bleiben wir bei der globalen Perspektive. Und zwar gilt es etwas zu beachten, was ebenso oft wiederholt wurde und wird wie obengenanntes Szenario &#8211; diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, leiden am meisten darunter. Entwicklungsländer, die Armen der Erde.<br />
Hier spätestens beginnt die ethische Dimension der Frage; es geht um das Recht auf Entwicklung dieser Menschen.<br />
In unserer Verantwortung steht es, ihnen eine Zukunft zu ermöglichen: Experten prägten den Begriff des &#8222;Leapfrogging&#8220;. Mit einem Sprung wie dem eines Frosches sollen die Entwicklungsländer mit modernen Technologien eine Entwicklung beginnen. Statt zunächst mit simplen &#8211; umweltverschmutzenden! &#8211; Technologien bekommen sie von den Industriestaaten moderne, umweltfreundliche, Technologie. Damit überspringen sie die gesamte Entwicklungsphase und bekommen Chancen in der Weltpolitik. Hier prallt der Ansatz der Umverteilung auf den der Marktliberalisierung.</p>
<p>Doch zugleich entscheidet sich in der Lösung von Klimafrage und sozialem Ungleichgewicht die Zukunft unseres Planeten. Nicht mehr, und nicht weniger.<br />
Darum geht es hier demnächst.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/32/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/32/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/32/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=32&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://greensocial.net/2008/07/10/weg-vom-ol-alternativen-fur-die-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/fc2c1e6e65f46efe6959c4eb9ab5dbae?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">greensocial</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftswachstum: Quelle allen Wandels</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/06/16/wirtschaftswachstum-quelle-wandels/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2008/06/16/wirtschaftswachstum-quelle-wandels/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 14:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://greensocial.wordpress.com/?p=19</guid>
		<description><![CDATA[Mehr, und immer mehr. Um Wirtschaftswachstum geht es im aktuellen Post.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=19&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle ging es zuletzt um Effekte des <a title="Globaler Wandel" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/17/globaler-wandel-bevolkerungswachstum/" target="_blank">globalen Wandels</a> und um die <a title="Grenzen des Wachstums" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a>, um <a title="Tragfähigkeit" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">Tragfähigkeit</a> und auch um die <a title="Von der Hand in den Mund" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/04/von-der-hand-in-den-mund/" target="_blank">Wichtigkeit intakter Ökosysteme</a>.</p>
<p>In all diesen Themenbereichen geht es im weitesten Sinne darum, dass sich in komplexen Systemen Wandel ergeben. Doch wie kommt es überhaupt zu diesem Wandel?<br />
Um eine Ursache soll es  heute gehen. Wir beginnen eine Grundlektion über wirtschaftliche Systeme und über Wirtschaftswachstum.</p>
<p>Fangen wir ganz einfach an. Jeder möchte ab und zu etwas Neues haben: einen mp3-player, ein Handy,  eine Jeans, ein Auto, eine Reise. Und natürlich will jeder, dass seine Grundbedürfnisse immer befriedigt werden: Nahrung, Wasser, Wohnung, Wärme, Strom. Damit man sich das leisten kann, freut man sich über jede Gehaltserhöhung (schließlich steigen ja auch die Preise).<br />
Und damit sind wir schon beim Wirtschaftswachstum &#8211; denn die meisten unserer Wünsche können nur  erfüllt werden, wenn jedes Jahr mehr Möglichkeiten  und mehr Geld zur Verfügung stehen. Oder kurz:</p>
<blockquote><p>Jeder möchte, dass es ihm im kommenden Jahr noch etwas besser geht als im vergangenen Jahr. Und deswegen gibt es Wirtschaftswachstum.</p></blockquote>
<p>Bei uns ist es sogar so, dass &#8222;Wachstum&#8220; als Normalzustand empfunden wird. Bleibt das Wirtschaftswachstum in einem Jahr gleich (Stagnation), so spricht man von &#8222;Nullwachstum&#8220; &#8211; das ist dann gleich negativ belegt. Wenn man sich nocheinmal ansieht, was wir zu den <a title="Grenzen des Wachstums" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a> überlegt hatten, ist das eigentlich unnatürlich:  Wie um alles in der Welt soll ein Planet das aushalten, dass alle 6 Milliarden Menschen jedes Jahr ein bisschen mehr haben wollen? Einfach gesagt, es geht nicht &#8211; genau da ist im Prinzip das Problem:</p>
<blockquote><p>Jedes Jahr wächst die Weltbevölkerung um etwa 75 Millionen Menschen, und zudem wollen alle mehr Wohlstand erreichen. Gleichzeitig stehen lebenswichtige Ressourcen wie Wasser, Ackerland, Fischgründe und Wälder nur begrenzt zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Wer die Frage löst, wie mit diesem Dilemma umzugehen ist, bringt die Menschen einen großen Schritt weiter. Grundsätzlich ist die volkswirtschaftliche Antwort: Steigerung der Effizienz (also aus den eingesetzten Gütern &#8222;mehr&#8220; herausholen) und Steigerung der Produktion (also schlicht und einfach mehr herstellen). Aber da zeigt sich wieder: Ewig kann es so nicht weitergehen &#8211; und schon relativ bald wird man sich Gedanken machen müssen um eine langfristige Lösung im Sinne eines <em>nachhaltigen</em> Wirtschaftens.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/19/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/19/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/19/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=19&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://greensocial.net/2008/06/16/wirtschaftswachstum-quelle-wandels/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/fc2c1e6e65f46efe6959c4eb9ab5dbae?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">greensocial</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Von der Hand in den Mund: Bedeutung intakter Ökosysteme</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/06/04/von-der-hand-in-den-mund/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2008/06/04/von-der-hand-in-den-mund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 16:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosystem]]></category>
		<category><![CDATA[ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzminimum]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://greensocial.wordpress.com/?p=15</guid>
		<description><![CDATA[Die Bedeutung intakter Ökosysteme besonders für arme Menschen und der Zusammenhang Konsum - Wirtschaft - Soziales - Ökologie: Darum geht es in diesem Blogpost.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=15&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a title="Grenzen erreicht (green.social)" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/03/grenzen-erreicht-soziale-balance-kippt/" target="_blank">letzten Kurzeintrag</a> haben wir die bekannte Wahrheit erwähnt, nach der die Übernutzung von Ökosystemen verantwortlich ist für massive Naturkatastrophen, zuletzt gesehen in Myanmar und China. Dass dies großes Leid nach sich zieht, bedarf keiner Erklärung.</p>
<p>Aber es geht um mehr: Denn gerade für die Ärmsten der Armen haben intakte Ökosysteme eine enorme Bedeutung. Die eigene Umwelt &#8211; Wälder, Äcker, Gewässer, Steppen, wie auch Tiere und Pflanzen &#8211; sind häufig ein wertvolles Mittel zum Lebensunterhalt. Wer sich nämlich kein Brot leisten kann, wird möglicherweise im Wald Wurzeln, Beeren und Früchte sammeln gehen. Er wird vielleicht einige wneige Pflanzen anbauen, mit deren kargen Ertrag er sich eben so  - &#8222;<strong>von der Hand in den Mund</strong>&#8220; &#8211; ernährt. Oder er wird Brennholz oder Heilkräuter sammeln, um diese Waren auf dem Markt zu verkaufen.<br />
Hier gibt es also gleich mindestens zwei gute Argumente für Umweltschutz: Zum einen das &#8222;normale&#8220; &#8211; die Biosphäre um uns hat einen guten Schutz verdient. Aber zum anderen hängt die Existenzsicherung für viele mit den Schutz dieser Umwelt zusammen!<br />
Das ist nicht gut &#8211; aber wir haben nun einmal eine Situation, die manche Menschen der Welt zu &#8222;Verlierern&#8220; macht (was natürlich abgeschafft gehört &#8211; wie, davon wird hier später die Rede sein). Zerstört man diesen nun auch ihren Lebensraum oder vergiftet mit einer Fabrik den Wald, in dem sie Beeren gepflückt hatten &#8211; so verdammt man sie endgültig in ein unwürdiges Dasein oder gar den Tod. Oder:</p>
<blockquote><p>Ein Drittel der Weltbevölkerung hängt für Güter des täglichen Bedarfs vom unentgeltlichen Zugang zu den natürlichen Ressourcen direkt ab. Mit der Zerstörung von Naturräumen werden daher ihre Existenzrechte untergraben.</p></blockquote>
<p>Und auch, was oben angesprochen worden ist, hat große Bedeutung: Empirisch ist hinreichend belegt, dass sich große Katastrophen unseres Zeitgeschehens auf die antrophogene (=Menschliche) Einwirkung zurückführen lassen.<br />
Der Hurrikan &#8222;Katrina&#8220; zum Beispiel, der über die USA fegte, entstand aufgrund der zunehmenden Erwärmung hoher Wasserschichten aufgrund des Klimawandels und globaler Erwärmung.<br />
Größer noch ist das Leid, wenn solcherleich Geschehnisse über geringer ausgestattete Länder hereinbrechen &#8211; Burma, Birma oder Myanmar, gleich wie es heißt: Die Wassermassen und Katastrophen, die das Land getroffen haben, wurden durch jahrelange Treibhausgasemissionen etc. der Industrieländer mitverursacht! Auch hier zeigt sich wieder ein Zusammenhang: Zum einen wird die globale Vernetzung deutlich, die den Planeten und seine Prozesse umspannt. Zum anderen:</p>
<blockquote><p>Von Katastrophen, die durch kaputte oder überlastete Ökosysteme hervorgerufen werden, sind die ausgesprochen armen Länder meist besonders betroffen.</p></blockquote>
<p>Von der Betrachtung dieses Themas gelangt man schnell zu weitergehenden Fragen, die  auch ethischer Natur sind: Wenn die Treibhausgase der Industriestaaten schuld an den Katastrophen sind, wer hat dann die Konsequenzen zu tragen? Ist es akzeptabel, dass die Entwicklungsländer die Zeche unseres jahrelangen und gedankenlosen Verbrauchs von Rohstoffen bezahlen? Nur weil wir <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">über unsere Verhältnisse</a> leben, müssen Arme leiden? Können wir Existenzrechte und -bedingungen der Einwohner von Entwicklungsländern untergraben, nur um unseres Wohlstands willen?<br />
Überspitzt formuliert: Wollen wir für den Tod von etlichen Menschen verantwortlich sein, nur weil wir unseren Luxus behalten wollen?</p>
<p>Denn diesen Zusammenhang muss man herstellen: Immer wieder geraten Natur-Lebensräume armer Menschen in die Klauen der internationalen Märkte &#8211; einzig und allein Profitgier und dem Verlangen ferner Staaten wegen. Die Geschichte der Globalisierung ist gleichzeitig eine &#8222;Geschichte der Landnahme&#8220;, heißt es in einer Publikation: &#8222;Von Tee und Zuckerrohr bis Baumwolle und Kiwis: es werden Agrarsysteme aufgebaut, um den Tisch ferner Verbraucher zu decken.&#8220;</p>
<blockquote><p><strong>Schwerwiegende Eingriffe in den Naturraum sind nicht nur von ökologischer, sondern auch von wirtschaftlicher und gleichzeitig sozialer Bedeutung.</strong><em> (green.social)</em></p></blockquote>
<p>Als Beispiel sei ein Wald gegeben: Er trägt zur Ernährung der Bevölkerung bei (sozialer Aspekt), sichert ihr ein schmales Einkommen durch Brennholzverkauf und gibt Arbeitern der Holzindustrie einen Job (wirtschaftliche Bedeutung) und er dient als Wasserreservoir und Lebensraum für seltene Arten (ökologische Funktion).<br />
Wird dieser Wald nun gerodet &#8211; z.B., um energetische Pflanzen (vgl. Biosprit-Debatte) oder Soja (zur Viehmast) anzubauen, so gehen alle Vorteile verloren: Die Menschen können sich nicht mehr ernähren, es droht der Verlust von Arbeitsplätzen und Einkommen, Artensterben setzt ein, vielleicht auch Desertifikation.</p>
<p>Und das alles nur, weil anderswo unbedacht konsumiert wird, Sprit verbraucht wird, Fleisch gegessen wird. Niemand muss deswegen zum Gutmenschen verkommen.<br />
Aber darüber nachdenken wäre schon mal ein Anfang:  Dass <strong>unser </strong><strong>Konsum, das Leben anderer Menschen und eine gesunde Umwelt zusammenhängen</strong>. Dieser Zusammenhang ist der wichtigste und grundlegendste unserer Zeit.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/15/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/15/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/15/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=15&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://greensocial.net/2008/06/04/von-der-hand-in-den-mund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/fc2c1e6e65f46efe6959c4eb9ab5dbae?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">greensocial</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
