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	<title>green.social blog &#187; Grenzen des Wachstums</title>
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		<title>green.social blog &#187; Grenzen des Wachstums</title>
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		<title>&#8230;immer wieder Krisen?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 16:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Blick in das Geschichtsbuch fällt auf: Immer wieder hat die Menschheit mit Krisen zu kämpfen. Wieso?, fragen wir uns. Und stellen fest: Die derzeitige Krise können wir nutzen, um uns für die Zukunft fit zu machen. Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten, ist das Credo unserer Ausführungen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=155&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wiederholt sich Geschichte?&#8220;, fragte sich der FAZ-Kolumnist Hanno Beck in seinem &#8222;Beck-Office&#8220; kürzlich. In der gleichen Zeitung wurden im letzten Monat Artikel veröffentlicht mit dem Titel &#8222;Mit der Finanzkrise wiederholt sich die Geschichte&#8220; sowie &#8222;Die Geschichte wiederholt sich nicht&#8220; &#8211; natürlich immer mit unterschiedlichen Autoren.</p>
<p>Doch ganz gleich, von welcher Seite man sich der Frage nähert,  ob es eine Gesetzmäßigkeit gibt, nach der regelmäßig Krisen auftreten &#8211; eines ist klar. Es gab immer wieder in der Geschichte der Menschheit Krisen.</p>
<p>Dafür liegen drei Erklärungen nahe. Zum einen ist natürliche die keynesianische Periodik heranzuziehen, nach der Auf- und Abschwungsphasen aufeinander folgen. Zum anderen  liegt es in der menschlichen Natur, dem Gegenwärtigen krass entgegengesetzte Positionen zu ergreifen; dabei wird im gesellschaftlichen und ökonomischen Spektrum die &#8222;Wellenbewegung&#8220; verstärkt und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes" target="_blank">Keynes</a>-Effekt betont.</p>
<p>Zudem  ist aus sozio-ökologischer Perspektive eine weitere gesellschaftliche Erklärung aufzuweisen. Die Frage nach den &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; wird für so manchen, der sich mit Ökologie beschäftigt, zur Sinnfrage.</p>
<blockquote><p>Kann ein Kapitalismus, dessen marktwirtschaftliches System &#8222;immer mehr&#8220; will, wirklich ökologisch und ökonomisch ausgeglichen sein?</p></blockquote>
<p>Eine Wachstumsrate für jede Volkswirtschaft von mindestens 2% wird als geradezu selbstverständlich empfunden, um hohen Wohlstand wie in den westlichen Gesellschaften zu sichern.<br />
Doch führt man sich vor Augen, was das bedeutet, so fällt auf: Für einen Erhalt des Wohlstands soll Wachstum, auf Ressourcenausbeutung aufgebaut, notwendig sein? Jedes Jahr soll unsere Wirtschaft 2% erfolgreicher sein als zuvor, und im nächsten Jahr vom erhöhten Betrag nochmal 2% mehr, und immer so weiter? Da muss klar sein, dass es nicht unendlich weiter geht &#8211; die &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; werden erreicht werden. Die Wachstumsspirale nach oben wird sich nicht unendlich fortsetzen lassen und irgendwann ihr Ende finden.</p>
<p>In Rezessionszeiten über &#8222;<a href="http://http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a>&#8220; zu philosophieren, ist zwar bequem &#8211; man wirkt prophetisch &#8211; aber dennoch unabdingbar. Um eine Lösung zu finden, die zwar weiter Wohlstand sichert &#8211; zukünftig auch mehr Menschen als bisher -, aber dennoch <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">nachhaltig</a> ist, müssen wir uns anstrengen. Übertreiben wir die Sucht nach Wachstum nämlich, könnte es irgendwann zu einer &#8222;harten Landung&#8220; kommen, einem abrupten Versagen unserer globalökonomischen Systeme. Dies muss kein apokalyptisches Szenario sein &#8211; schließlich ist es möglich, Wachstum mehr an Nachhaltigkeit auszurichten.</p>
<blockquote><p><strong>Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten.</strong></p></blockquote>
<p>Die derzeitige Krise &#8211; mit international zu beobachtenden Staatseingriffen in die Märkte &#8211; bietet hervorragende Chancen, die globale Wirtschaft und Gesellschaft auf die Zukunft vorzubereiten, und die <em>&#8222;Chancen des Wachstums&#8220;</em> zu nutzen. Denn wenn mit Ressourcenausbeutung und Treibhausgasemission wie bislang fortfahren, werden wir an Umweltschäden nur allzu früh bemerken, dass dies langfristig nicht tragbar ist.</p>
<p>Besonders der Klimawandel schwebt hier als Damoklesschwert über uns, das baldiges Handeln erfordert. Die Reaktionen der Bundesregierung auf die derzeitige Weltwirtschaftskrise sind nicht durchweg sinnvoll, in manchem auch kontraproduktiv. Steuern für besonders große Autos als Anreiz zu senken &#8211; wie es angedacht ist -, erscheint schlichtweg wahnsinnig.<br />
Wer nun kurzfristig denkt und Geld verpulvert, gewinnt nichts.</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise&#8220;,</p></blockquote>
<p> schreibt auch die <a href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/presseerklaerungen/artikel/qdie_klimakrise_ist_gefaehrlicher_als_die_wirtschaftskriseq/" target="_blank">Umweltschutzorganisation Greenpeace </a> in ihrer &#8222;Klimabilanz 2008&#8243;: &#8222;Es drohen Orkane und Überschwemmungen, Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis &#8211; die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen&#8220;, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von <span lang="en">Greenpeace</span>. <q>&#8222;<strong>Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten.</strong> 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden.&#8220;</q></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/155/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=155&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Grenzen erreicht: soziale Balance kippt</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/06/03/grenzen-erreicht-soziale-balance-kippt/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 17:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkatastrophe]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltkatastrophen sind die Folge von Übernutzung der globalen Ökosphäre! Drastische Folgen sind die Konsequenz.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=12&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Blog haben wir vor nicht allzu langer Zeit über die <a title="Grenzen des Wachstums (green.social)" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a> geschrieben, und darüber, <a title="Tragfähigkeit (green.social)" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">was die Erde aushalten kann</a> (Tragfähigkeit).<br />
Dabei ging es darum, dass bei Überschreiten einer gewissen Grenze mitunter verheerende Folgen drohen. Die Umwelt schlägt zurück, wenn wir sie zu sehr belasten &#8211; könnte man sagen.</p>
<p>Gerade gibt es mit den Katastrophe in Myanmar und China gute aktuelle Beispiele. Werden die &#8222;Grenzen&#8220; erreicht, so führt dies häufig so masiven ökologischen Problemen, Naturkatastrophen (wie hier) und einem Kippen der sozialen Balance, bis hin zu Kriegen &#8211; ausgelöst allein durch die Ökosysteme.</p>
<p><a title="FR-Blog" href="http://www.frblog.de/immerhin" target="_blank">http://www.frblog.de/immerhin/</a></p>
<p>Der FR-Blogger Bronski hat dazu unlängst einen wunderbaren Post geschrieben, auf den ich hier einmal verlinken möchte.<br />
Eigentlich war das gar nicht geplant, deswegen tanzt dieser Eintrag auch ein bisschen aus der Reihe und ist unter &#8222;Kurzeintrag/Aktuelles&#8220; kategorisiert. Im nächsten Post geht es dann um die Bedeutung intakter Ökosysteme für Menschen.  Und dann widmen wir uns weiter, wie geplant, Marktformen und der Industrialisierung als Auslöser für globalen Wandel. Und dann später dessen Folgen und weitergehenden Theorien.</p>
<p>Bis dann!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/12/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/12/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/12/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=12&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tragfähigkeit: Grundlagen für den Weg zur Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 19:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Fußabdruck]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuletzt ging es hier um die Grenzen des Wachstums, über die das MIT und der Club of Rome `72 geschrieben hatten. In der Studie wurden materielle und soziale &#8222;Grenzen&#8220; deutlich gemacht, über die hinaus man nicht wachsen könne &#8211; oder nur um den Preis der Verzehrung unseres Planeten. Dazu gehören natürliche Beschränkungen wie die Menge, in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=14&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuletzt ging es hier um die Grenzen des Wachstums, über die das MIT und der Club of Rome `72 geschrieben hatten. In der Studie wurden materielle und soziale &#8222;Grenzen&#8220; deutlich gemacht, über die hinaus man nicht wachsen könne &#8211; oder nur um den Preis der Verzehrung unseres Planeten. Dazu gehören natürliche Beschränkungen wie die Menge, in der ein Rohstoff vorhanden ist, aber auch, das Ackerland, dass zur Ernährung einer Person zur Verfügung steht.</p>
<p>Dass dem wirtschaftlichen Wachstum durch die Endlichkeit der Biosphäre (also allem, was es so an Umwelt um uns herum gibt) Grenzen gesetzt sein könnten &#8211; daran hatte bislang niemand gedacht. Nun aber trat ein neues Denken ein: Es ist leicht zu sagen,<em> dass</em>, aber schwer zu sagen, <em>wann</em> die Grenzen erreicht werden.</p>
<p><strong>Heute gibt es für genau diese &#8222;Grenzen&#8220; einen Begriff: </strong><em>Tragfähigkeit</em>.<strong> </strong>Die Tragfähigkeit der Erde gibt nämlich an, wie viele Menschen sie irgendwie ernähren, und, mehr noch, beherbergen kann.<br />
Das kann man natürlich auch berechnen. Dazu gibt es das Instrument des</p>
<ul>
<li><em>Ökologischen Fußabdrucks</em>.</li>
</ul>
<p>Dieser misst jeder Ware oder Tätigkeit, gleich welcher Natur, einen Gegenwert in Form einer Fläche zu. Jedes Land hat einen ökologischen Fußabdruck. Er beschreibt also die Gesamtfläche, die es benötigt, um a) seine Infrastruktur zu errichten, b) Nahrungen und Güter aller Art zu erzeugen, c) Dienstleistungen bereitzustellen und d) die Emissionen (z.B. fossilen Energieverbrauchs) zu absorbieren.<br />
Werden so alle Belastungen der Biosphäre aufsummiert, kann man leicht feststellen, wie großder &#8222;Fußabdruck&#8220; der Menschheit insgesamt ist.</p>
<p>Dabei ergibt sich Erschreckendes: Zwischen 1960 und 2000 hat sich der globale ökologische Fußabdruck um 80% vergrößert. Im Verhältnis zur biologisch produktiven Weltfläche &#8211; also ohne Sand- und Eiswüsten und tiefe Meere &#8211; wird deutlich: Die von der Menschheit benutzte Fläche übersteigt die uns zur Verfügung stehende Fläche!<br />
Momentan übersteigt die von uns &#8222;genutzte&#8220; Fläche die gegebene biologisch produktive Fläche um 20-30%. So gelangt man zu der Aussage: &#8222;Wir bräuchten bei unserem Lebensstil insgesamt 1,3 Planeten&#8220;. Betrachtet man den Fußabdruck nun für einzelne Staaten, so wird deutlich, dass da ein extremes Ungleichgewicht herrscht: US-Amerikaner haben einen größeren Fußabdruck als Ghaner, zum Beispiel.</p>
<p>Die Erkenntnis aus der Berechnung des ökologischen Fußabdrucks nochmal einfach formuliert: <strong>Wir verbrauchen jedes Jahr mehr Ressourcen, als die Erde erneuern kann!</strong><br />
Umweltschutzorganisationen wir Greenpeace sprechen deswegen vom &#8222;<a title="Ökologischer Schuldentag" href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/leben_auf_pump_ressourcen_fuer_2007_aufgebraucht/" target="_blank">ökologischen Schuldentag</a>&#8222;. 2007 trat dieser  am 6. Oktober ein: Dann waren alle Rohstoffe verbraucht, alle Abgase emittiert, jeder Müll entsorgt, jeder Fisch gefangen &#8211; mehr kann von der Erde nicht regeneriert werden. Wir &#8222;leben auf Pump&#8220;, und zehren von der Basis &#8211; nämlich unserem Planeten.</p>
<p>Langfristig muss man deswegen einen  Weg in eine Nachhaltigkeit finden, und sich so verhalten, dass man &#8222;nur von den Zinsen und nicht vom Kapital&#8220; lebt.  Dahin werden uns auch die Einträge dieses Blogs führen &#8211; doch davon später.</p>
<p>Demnächst geht es hier erstmal um Industrialisierung und Wirtschaftswachstum, um Rohstoffmangel und Technologien, um Modelle und Perspektiven. Wir nähern uns dem Begriff der Nachhaltigkeit. Dort angekommen, wird es erst richtig spannend: Denn dann werden wir globale Zusammenhänge betrachten, weitergehende Klimamodelle und den Gesamtzusammenhang beleuchten.</p>
<p>Bis dahin!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/14/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/14/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/14/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=14&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Grenzen des Wachstums</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/05/22/grenzen-des-wachstums/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 16:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bevölkerungswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen des Wachstums]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Studie von 72, Hintergründe, Auswirkungen und Perspektiven - heute im aktuellen Blogeintrag unserer Serie zum "globalen Wandel".<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=10&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Mal ging es um Bevölkerungswachstum. Wir sind zu der Erkenntnis gekommen: Die Anzahl der Menschen auf der Erde steigt exponentiell. Und mehr Menschen wollen auch mehr Güter und mehr Wohlstand besitzen &#8211; deswegen stellt der Anstieg der globalen Bevölkerung mitunter eine Gefahr für das ökologische Gleichgewicht dar. Genau darum soll es heute gehen.</p>
<p>1972 veröffentlichte der <a title="Club of Rome Deutschland" href="http://www.clubofrome.de/" target="_blank">Club of Rome</a>, eine nichtstaatliche &#8222;Denkfabrik&#8220; (auch <a title="Club of Rome International" href="http://www.clubofrome.org/" target="_blank">hier im www</a>) eine Studie zur Zukunft der Weltwirtschaft. <em>The Limits to Growth,</em> heißt sie und wurde seitdem vielfach veröffentlicht und diskutiert.<br />
Durchgeführt wurde die Studie von Mitarbeitern der &#8222;berühmtesten westlichen Denkfabrik&#8220; (laut Buchumschlag) &#8211; dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Diese wissenschaftliche Einrichtung <a title="MIT-Homepage" href="http://web.mit.edu/" target="_blank">existiert auch heute noch</a> und liefert regelmäßig erstaunliche Ergebnisse, die die Forschung voranbringen.</p>
<p>Dabei wurden &#8222;erstmals die neuartigen Techniken der wissenschaftlichen Systemanalyse und Computersymulation&#8220; (&#8222;World3) genutzt, um präzise Prognosen über die Langzeitentwicklung der weltweit verflochtenen Probleme Industrialisierung, Bevölkerungszunahme, Unterernährung, Rohstoffverknappung und Umweltzerstörung abzugeben.<br />
Heute ist derlei Verfahren keine Neuheit mehr; Computermodelle und -analysen sind im Gegenteil unverzichtbares Hilfsmittel geworden, wenn es zum Beispiel um Klimawandel und Bevölkerungsentwicklung geht.</p>
<p>Die Autoren der Studie, Dennis Meadows et al., schreiben über vieles, was globaler Wandel ist. Dabei haben sie industrielle, ökologische und soziale Systeme im Auge. Vor allem stellen sie Überlegungen an, wie viele Menschen die Erde beherbergen kann, während gleichzeitig das ökologische Gleichgewicht bestehen bleibt. Sie berücksichtigen die vorraussichtlichen Entwicklungen und die Ressourcenreserven der Welt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wettrüsten, Umweltverschmutzung, Bevölkerungsexplosion und wirtschaftliche Stagnation gelten vielfach als die wichtigsten und langfristigsten [Probleme], die die Menschheit heute zu lösen hat. Viele sind der Ansicht, dass das künftige Schicksal der Menschheit, vielleicht sogar das Überleben der Menschheit selbst, davon abhängt, wie rasch und wie wirksam weltweit diese Probleme gelöst werden können.&#8220;,</p></blockquote>
<p>heißt es bei ihnen in der Einleitung. Sie führen dann aus, dass alle Menschen Problematiken meist nur in einem sehr begrenzten Feld betrachten &#8211; und das Interesse abnimmt, je weiter sich das Problem in Zeit und Beziehung zu ihnen entfernt. Ein Ereignis, das in drei Jahren einem Bewohner eines anderen Staates zustoßen könnte, interessiert den Durchschnittsbürger danach eher nicht. Deswegen ist auch die Politik stets kurzfristigen Zielen verbunden &#8211; denn die Politiker wollen schließlich wiedergewählt werden. Diese Problematik des kurzen Zeithorizonts politisch Verantowrtlicher stellt heute ein Problem bei langfristigen Strategien dar.</p>
<p>Die Autoren führen die &#8222;Grenzen exponentiellen Wachstums&#8220; aus. Dabei unterschieden sie materielle Grundlagen und soziale Gegebenheiten.<br />
Zu den ersteren zählen v.A. Rohstoffe, und unter ihnen insbesondere die nicht-regenerativen, also diejenigen, die sich nicht wieder &#8222;auffrischen&#8220;. Nahrung ist ein Rohstoff, Ackerfläche und Wasser, aber fossile Energiequellen (Kohle, etc.) sind ebenfalls Rohstoffe.<br />
Als soziale Gegebenheiten werden von den Autoren zum Beispiel Frieden, Menschenrechtsbeachtung, soziale Stabilität etc. angenommen.<br />
Zu beiden Gruppen wird verdeutlicht, dass sie &#8222;Grenzen&#8220; besitzen: Dass man aus einem Bergwerk nicht unendlich Ressourcen fördern kann, ist klar. Und auch, dass die Menschen sich möglicherweise nicht mehr optimal verstehen, wenn sie sich zu zehnt einen Quadratmeter teilen müssen, ist einleuchtend.</p>
<p>Das ist die einfache Logik und Argumentation von Meadows et al.: Die Prozesse auf der Erde laufen ab in einem komplexen System &#8211; einem System, in dem alle Faktoren vernetzt sind und untereinander Einfluss ausüben. Ressourcen und soziale Gegebenheiten haben Grenzen, und wenn die überschritten werden &#8211; bäm!</p>
<p>Und da wird es spannend. Denn Umweltverschmutzung und Ressourcenausbeutung steigen immer mehr, unbestritten. Und die Tragfähigkeit der Erde &#8211; ein Begriff, den wir später hier noch erklären, wird immer mehr strapaziert.<br />
Jetzt gibt es aber zwei Unsicherheitsfaktoren:</p>
<ul>
<li>unbekannte Maximalgrenzen</li>
<li>natürliche Verzögerung</li>
</ul>
<p>Niemand weiß, wo diese &#8222;Grenzen&#8220; tatsächlich liegen. Mit ihrem Computermodell versuchen die Wissenschaftler annähernd zu bestimmen, wann die Ressourcen verraussichtlich am Ende sein werden &#8211; doch da man den zukünftigen Verbrauch, den exakten Bestand und etwaigeNeufunde nicht kennt, ist das schwierig. Die Prognose, die die Autoren damals abgaben, traf auch tatsächlich nicht zu. Es hatte sich einfach zu viel geändert. Dennoch, es bleibt die Unsicherheit, wo die &#8222;Grenzen&#8220; liegen.<br />
Und zum anderen haben natürliche Prozesse immer eine Verzögerung. Treibhausgase, die heute emmitiert werden, entfalten ihre volle Wirkung womöglich erst in Jahren. Und erst dann tritt der volle Effekt ein. Auch das macht die Vorhersage nicht einfacher.</p>
<p>Auf jeden Fall, das ist die Quintessenz, werden irgendwann Schwellen erreicht, über die Hinaus das Wachstum gefährlich ist und womöglich die &#8222;Menschheit in den Abgrund stürzt&#8220;.<br />
Die Autoren ziehen Schlussfolgerungen:</p>
<blockquote><p>1. Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, Industrialisierung, Umweltverschmutzung, Nahrungsmittelproduktion und Ressourcenausbeutung unverändert anhält, werden die a<em>bsoluten Wachstumsgrenzen</em><em> im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht</em>. Mit großer ahrscheinlichkeit führt dies zu einem raschen Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität.<br />
2. Es erscheint möglich, die Wachstumstendenzen zu ändern und einen <em>ökologischen und wirtschaftlichen Gleichgewichtszustand</em> herbeizuführen, der auch in weiterer Zukunft aufrecht erhalten werden kann.<br />
3. Je eher die Menschheit sich entschließt, diesen Gleichgewichtszustand herzustellen, und je rascher sie damit beginnt, desto größer sind die Chancen, dass sie ihn auch erreicht.</p></blockquote>
<p>Es ist also von den absoluten Grenzen &#8211; deren Erreichen ein Kollaps der Erde bedeuten würde &#8211; die Rede, und von einem &#8222;Gleichgewichtszustand&#8220;.<br />
Dieser ist laut Auffassung der Autoren der einzige Weg, der Welt Perspektiven zu erhalten und der Menschheit ein Fortbestehen zu garantieren. Damit haben sie übrigens, ohne es zu wissen, den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt (der erst später so genannt wurde). Den Gleichgewichtszustand zu erreichen, sei unbedingt notwendig, und nur durch Wachstumsbeschränkungen möglich.</p>
<p>Gemeint mit dieser &#8222;freiwilligen Wachstumsbeschränkungen&#8220; ist eine Verringerung der Bevölkerungsentwicklung, ganz schlicht und einfach.</p>
<p>Für uns sind die &#8222;Grenzen des Wachstums&#8220; zu einem festen Begriff geworden. Auch, wenn einige Prognosen des Buchs nicht zutrafen und auch die Grundforderung (Bevölkerungswachstum einschränken) nicht unsere Auffassung ist: Den grundlegenden Zusammenhang fasst das Buch.</p>
<p>Es bleiben zwei Begriffe, denen wir uns noch widmen müssen: Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit. Um diese kümmern wir uns im nächsten Eintrag.</p>
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		<title>Globaler Wandel: Bevölkerungswachstum</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/05/17/globaler-wandel-bevolkerungswachstum/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 10:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerungswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[globaler Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen des Wachstums]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kommen die sozialen und ökologischen Probleme zustande? Thema zum Serienbeginn: Bevölkerungswachstum.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=7&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit ist es in den Medien wieder &#8222;in&#8220;, sich mit Umweltproblemen zu befassen. <em>Hey</em>, scheinen die einen zu denken, <em>endlich wieder ein Untergangsszenario!</em> Und die anderen halten dagegen und erzählen: <em>Alles Schwachsinn, was die Wissenschaft da wieder behauptet!</em></p>
<p>Aber spätestens <a title="Die deutsche Version von IPCC 2007" href="http://www.ipcc.ch/ipccreports/translations.htm" target="_blank">seit dem letzten Bericht des IPCC</a> (&#8222;Intergovernmental Panel on Climate Change&#8220;, die UN-Kommission zum Klimawandel) im Jahr 2007 ist klar geworden, dass in Sachen Klimawandel doch was im Gange ist.<br />
Aber globaler Wandel ist nicht nur Klimawandel. Sicher, der gehört auch dazu, aber wie kommt es eigentlich zu Prozessen des Wandels? Und, was bedeuten sie für uns? Leben wir auf einem akzeptablen Niveau auf diesem Planeten? Und wie sind unsere Perspektiven?</p>
<p>Die Erde hat, seit sie besteht, schon viel miterlebt. Warmzeiten, Eiszeiten, und sogar die <a title="Kontinentaldrift" href="http://science.orf.at/science/news/149810" target="_blank">Kontinente verrutschten</a> über die Zeit ganz schön, und dann war da auch noch sowas wie <a title="evolution-mensch.de" href="http://www.evolution-mensch.de/" target="_blank">Evolution</a>. Wandel ist alo eigentlich  nichts neues &#8211; und schon gar nichts, was irgendwie schlecht ist.</p>
<p>Aber wie gesagt, zeichnet sich seit einiger Zeit ab, dass es nun allein menschliche Einflüsse sind, die innerhalb relativ kurzer Zeit große Veränderungen hervorrufen.<br />
Überflutungen, Dürren, Zyklone und Tsunamis, Luftverschmutzung, Abholzung, Wüstenbildung, Wasserverschmutzung &#8211; aber auch wachsende Armut, Epidemien oder Technologienverbreitung: All das ist globaler Wandel.</p>
<p>Wir möchten ganz weit ausholen. Den Themenkomplex &#8222;Globaler Wandel&#8220; und &#8222;Nachhaltigkeit&#8220;<strong> beginnen wir mit der Bevölkerungsentwicklung</strong> &#8211; denn die ist eine der Hauptursachen.</p>
<p>Im Jahr 1700 betrug die Weltbevölkerung noch etwa eine halbe Milliarde Menschen. 200 Jahre vergingen, und es tat sich im allgemeinen trend nicht viel. Es gin stetig, aber ganz sanft nach oben. Doch ab 1950 legt sie dramatisch zu; in einer langsam ansteigenden Kurve ergibt sich nun eine  steile Neigung nach oben. Von etwa 2,5 Milliarden Menschen (1950) stieg die Weltbevölkerung auf 6 Milliarden bis zur Jahrtausendwende.</p>
<p>Und das Ding bei der Bevölkerungsentwicklung ist ja: Der Prozess findet exponentiell statt. Das ist ganz klar, denn statistisch gesehen funktioniert folgende Gleichung: <em>mehr Menschen = mehr Kinder = mehr Menschen</em>. Das klingt banal, ist aber eine der grundlegenden Entwicklunge. Natürlich, wenn es mehr Menschen auf der Welt gibt, so bekommen diese (im Durchschnitt) auch mehr Kinder. Und wenn die groß sind, bekommen sie auch wieder Kinder.<br />
Man kann es auch anders formulieren. Die Zunahme in einem definierten Zeitintervall ist nicht konstant, sondern wächst im Verhältnis zum Bestand. Wenn in einem Beet ein (!) Unkraut wächst, dann ist das weiter nicht schlimm. Vermehrt sich das Unkraut jedoch so, dass es seine Anzahl jeden Tag verdoppelt, wäre am 29. Tag das halbe Beet mit Unkraut bedeckt. Am 30. Tag wäre jedoch das ganze Beet voller Unkraut, das die restlichen Pflanzen erstickt.<br />
Die Entwicklung erscheint also am Anfang nicht dramatisch &#8211; doch später geht es ganz schnell. Man kann fast einen ganzen Monat warten, doch dann bleibt nur noch ein Tag Zeit, um das Beet zu &#8222;retten&#8220;.</p>
<p>Die Weltbevölkerung wächst momentan jedes Jahr um schätzungsweise 76 Millionen Menschen, also um etwa 210.000 pro Tag. Bis 2050 erwartet die UN einen Stand der Weltbevölkerung von 9 Milliarden, für 2100 von 12 Milliarden.</p>
<p>Problematisch ist das, weil&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;vor allem in Hinblick auf die globalen Ressourcen die Bevölkerungsentwicklung von großem Interesse [ist], da Bevölkerungswachstum gekoppelt mit ökonomischer Marktintegration eine beschleunigte Reduzierung der natürlichen Vorkommen bedeutet.&#8220;</p></blockquote>
<p>Oder, ganz einfach formuliert: Mehr Menschen brauchen auch mehr Essen,   Häuser und Energie und wollen so gut wie möglich leben. Also werden mehr Rohstoffe verbraucht, je mehr Menschen es gibt.<br />
Und irgendwo stößt die Kapazität der Erde an ihre Grenzen. Das haben einige kluge Autoren schon im Jahr 1972 erkannt &#8211; und über die <strong><em>Limits Of Growth</em></strong> geschrieben.</p>
<p><strong>Darum geht es nächstes Mal.</strong></p>
<p>Wer weiterführende Infos sucht: Gute <a title="bpb - Bevölkerungswachstum" href="http://www.bpb.de/wissen/I6T8RL,0,0,Bev%F6lkerungswachstum.html" target="_blank">Informationen zum globalen Bevölkerungswachstum bietet die bpb</a> &#8211; Bundeszentrale für politische Bildung.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/7/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/7/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/7/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=7&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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