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	<title>green.social blog &#187; Ethik</title>
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		<title>green.social blog &#187; Ethik</title>
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		<title>Andreas Weber: Biokapital</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/10/16/andreas-weber-biokapital/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Weber]]></category>
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		<description><![CDATA[greensocial.net-Leserservice: Buchempfehlung und "Abstract". Andreas Weber schreibt über Natur und Umwelt, Wirtschaft und Glücksgefühl. Dabei geht es ihm vor allem um den Menschen: Wie gehen wir mit unserem Planeten um? Wieso steigt das Wirtschaftswachstum immer weiter, aber das persönliche Glück nicht? Widerspricht der Kapitalismus der Natur des Menschen? Das alles und mehr - in diesem Blogeintrag.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=250&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erwartet den geschätzten Leser, die geschätzte Leserin dieses Blogs nicht ein erneuter Erguss weltverbessernder Ideen dieses Blogteams.</p>
<p>Nein, vielmehr möchten wir heute die Ferien-Stimmung nutzen, um hier im Blog in aller Ruhe ein Stück guter Lektüre zu empfehlen. Andreas Weber hat die Welt der Publizistik unlängst mit einem Buch über den Umgang unserer Zivilisation mit dem Ökosystem beglückt.</p>
<p><a href="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/08/abstract-biokapital.pdf"><img class="alignleft" style="margin-top:20px;margin-bottom:20px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51s6Vwl2IjL._SL500_AA240_.jpg" alt="&quot;Biokapital&quot; von Andreas Weber" width="240" height="240" /></a>Auf philosophischen, wissenschaftlichen, historischen und moralischen Pfaden gleitet der Autor durch reportagenhafte Schilderungen und sorgsam ausformulierte Gedankengänge.</p>
<p>Obgleich hin und wieder leicht entrückt, gelingt es Andreas Weber, seine Botschaft zu transportieren &#8211; und im Kern ist vieles dran an seinen Theorien. Mit der wesentlichen Philosophie dieses Blogs harmoniert das gut: <strong>Soziales muss mit Ökologischen verbunden werden, um eine Gesellschaft der Zukunft zu schaffen</strong> und globalgesellschaftliche Probleme wie Klimawandel und Ungerechtigkeit zu lösen. Vielleicht fällt es einem Biologen und Philosophen (wie der Autor es ist) leichter, das zu begreifen, als anderen.</p>
<p>Weber konstatiert zunächst die problematische Situation des globalen Geoökosystems &#8211; Ausbeutung und Überlastung machen es für uns als abhängige Erdbewohner notwendig, den kurs zu ändern. Umso mehr macht das laut Weber Sinn, weil  das dauernde Wirtschaftswachstum, nach dem unser System strebt, gar nicht mehr den gewünschten Effekt hat: Die Menschen werden dadurch nicht glücklicher -im Gegenteil: „Wirtschaftswachstum und Deppressionszunahme sind statistisch miteinander verbunden“, sagt Robert E. Lane, US-Glücksforscher.</p>
<p>Andreas Weber sieht eine wesentliche Chance und Antwort auf unsere Probleme in der Re-Lokalisierung und in der Umkehrung  des Zinstriebs des Kapitalismus. Was bis hierhin eine klare Ausführung war, driftet nun ab in Richtung schwammiger Globalisierungsskepsis. Die ist in Ordnung &#8211; aber einfach die Globalisierung verantwortlich zu machen für globale Probleme, ist zu einfach.</p>
<p>Der Autor vermag es, eine umfassende Analyse abzugeben &#8211;  es mangelt ihm jedoch an Konsequenz, seine Gedankengänge zu einer in sich geschlossenen Zukunftsvision fortzuentwickeln. Aber vielleicht ist das auch zu viel verlangt. Folglich schließt Weber mit einer ernüchternden Erkenntnis:</p>
<blockquote><p>&#8222;Vielleicht kann gesellschaftliche Veränderung heute nur als kalter Drogenentzug ablaufen: Auch hier weiß der Patient unterschwellig, was sein Problem ist, will es aber nicht wahrhaben und sein Verhalten nicht ändern.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wir haben die wesentlichen Gedanken des Buches in einem <strong>&#8222;Abstract&#8220;</strong> zusammengefasst &#8211; <a title="ABSTRACT: Biokapital von Andreas Weber [pdf!]" href="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/08/abstract-biokapital.pdf" target="_blank"><strong>das findet sich hier</strong></a>.<br />
Wer sich einige Stunden Zeit nehmen möchte, dem sei die Lektüre des Buches ausdrücklich empfohlen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/250/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=250&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">&#34;Biokapital&#34; von Andreas Weber</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Wirtschaft und Politik. Ein Lobbymärchen.</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/04/10/wirtschaft-und-politik-ein-lobbymarchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 11:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Einmal mehr gibt uns die Wirtschaftskrise Anlass für eine kritische Reflexion: Wir beleuchten das Verhältnis von Wirtschaft und Politik - das wohl allzu häufig von übergroßem Wohlwollen geprägt ist.

Korrumpiert Lobbyismus unsere Politik, und schädigt er nicht unsere Gesellschaft?
Ist es nicht eine Frage der Anständigkeit, als Politiker nicht gleich zum nächstbesten Beratervertrag zu hechten? Können wir solche Werteforderungen überhaupt an unsere gesellschaftlichen Eliten stellen? Oder ist es doch Gewissenlosigkeit, die die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik zulässt?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=173&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschen sind fassungslos. Gestern waren sie noch nichtsahnend im Büro, heute fischen sie ihre Kündigung aus dem Briefkasten. Es ist kein Einzelfall, der sich so skizzieren lässt &#8211; Arbeitsplätze in der Finanzbranche sind heute nicht die sichersten. Aber wo gibt es die schon noch? Gerade nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers zeigte sich, wie hurtig Arbeitsplätze mitunter den Bach hinunter sind. Doch (nicht nur) das Beispiel des Staates Island zeigt, dass sich diese Krise der Finanzindustrie nur allzu schnell auch auf die Realwirtschaft, gar auf Staaten ausweiten kann.</p>
<p>Szenenwechsel. Eine große Einkaufsstraße einer deutschen Metropole. Ein Aktivist an einem Infostand drückt mir einen Zettel in die Hand:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Lobby der Finanzbranche hat viele Jahre darauf hingearbeitet, optimale Bedingungen für ihre<br />
Geschäfte zu schaffen. Sie hat mitgestrickt an den Gesetzen, die ihre spekulativen Geschäfte ermöglicht<br />
haben. Die Regeln für die Finanzbranche wurden gelockert und spekulative Anlagen erleichtert,<br />
ohne wirkungsvolle Kontrollen zu schaffen. Die Folgen bekommen nun wir alle zu spüren&#8220;,</p></blockquote>
<p>steht darauf (Quelle: <a title="LobbyControl: Flyer Finanzlobby [pdf!]" href="http://www.lobbycontrol.de/blog/wp-content/uploads/0903-demoflyer-finanzlobby.pdf" target="_blank">LobbyControl</a>).</p>
<p>Und wahr ist es &#8211; wer einmal genau hinschaut, entdeckt eine immense Verflechtung von Wirtschaft und Politik. Die Krise gibt einmal mehr Anlass, diesen Zustand kritisch zu hinterfragen &#8211; denn er ist eng verkettet mit Wirtschaftsethik und Werten, die unsere Gesellschaft prägen.</p>
<p>Wirtschaftsunternehmen haben riesige Budgets für die Beeinflussung der Politik &#8211; mitunter versteckt unter Bilanzposten wir &#8222;Sonderausgaben&#8220;, &#8222;Verschiedenes&#8220;, oder &#8222;Werbungskosten&#8220;. <strong>Im Deutschen Bundestag gibt es 612 Abgeordnete, die gewählte Volksvertreter sind. Doch sie entscheiden nicht alleine: Es gibt allein 6000 Lobbyisten, die sogar einen Hausausweis des Bundestags besitzen!</strong> Und auch vor den Türen des Parlaments warten sie, die Abgesandten von Pharma-, Tabak- und Rüstungsindustrie, von Vereinen und Verbänden, in Hundertschaften. Allzu einfach kann man es sich zwar nicht machen &#8211; nicht jede Interessensvertretung ist grundsätzlich zu verdammen. Fragt man Bundestagsabgeordnete, so erhält man häufig zur Antwort, dass kein Abgeordneter alles wissen könne &#8211; und deswegen Hilfe und Beratung durch Dritte benötigt. Doch die Frage bleibt trotzdem: <strong>Wird unser politisches System nicht durch die Verflechtung von Wirtschaft und Politik korrumpiert?</strong></p>
<p>Denn es geht weiter: Kürzungen von Haushaltsposten haben die Budgets der Ministerien zusammenschnurren lassen. Wie Organisationen wie LobbyControl oder  investigative Medienvertreter aufzeigen, gibt es etliche dokumentierte Fälle, in denen Mitarbeiter von Lobbyverbänden als &#8222;Berater&#8220; und &#8222;Hilfskräfte&#8220; an deutsche Ministerien &#8222;ausgeliehen&#8220; wurden &#8211; und so etwa Vertreter der Finanzlobby an Gesetzen mitgeschrieben haben, die die Finanzindustrie eigentlich begrenzen sollten!</p>
<p>Von aufmerksamen Beobachtern könnte sich die Öffentlichkeit &#8211; so sie denn hingucken würde! &#8211; über den &#8222;Drehtür&#8220;-Effekt unterrichten lassen: Politiker und hochrangige Entscheidungsträger etwa aus Ministerien wechseln schamlos direkt nach ihrem Ausscheiden aus dem politischen Dienst in Lobbyorganisationen. Sie nehmen Beraterverträge an und lassen die Privatwirtschaft von ihrem Insiderwissen profitieren &#8211; womöglich zulasten der Gemeinschaft.</p>
<p>Ein besonders krasses Beispiel stellt Bert Rürup dar. Der Wirtschaftsweise hat im Dienst des Staates die nach ihm benannte &#8222;Rürup-Rente&#8220; entwickelt,  und wechselte nun für eine vermutlich nicht unwesentliche Summe zum Finanzoptimierer AWD &#8211; der genau solche Produkte verkauft (<a title="FTD: AWD bewahrt Rürup vor Rente" href="http://www.ftd.de/koepfe/:Wechsel-in-die-Wirtschaft-AWD-bewahrt-R%FCrup-vor-der-Rente/441150.html" target="_blank">Quelle: FTD</a>).</p>
<p>Die Menschen, die ihr Kündigungsschreiben fassungslos das dritte Mal lesen und es immer noch nicht fassen können, es auf dem Küchentisch glattstreichen und erkennen, dass sie als 50-Jährige womöglich keinen Job mehr finden &#8211; sie könnten da wohl zurecht empört sein, und vor Wut in die Tischkante beißen.</p>
<ul>
<li>Mehr Informationen zum Thema:</li>
<li><a title="LobbyControl - Hintergrundpapiere" href="http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/hintergrundpapiere/" target="_blank">LobbyControl &#8211; Initiative für Transparenz und Demokratie</a>.</li>
<li><a title="APuZ (bpb) Lobbyismus [pdf!]" href="http://www.bpb.de/files/NVFQ8X.pdf" target="_blank">&#8222;Aus Politik und Zeitgeschichte&#8220; &#8211; APuZ &#8211; Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema &#8222;Lobbyismus&#8220;</a></li>
<li><a title="Zeit Online: Lobbyismus" href="http://www.zeit.de/online/2006/10/lobbyismus" target="_blank">Lobbyismus &#8211; Die fünfte Gewalt. Von Thomas Leif und Rudolf Speth | © ZEIT online, 2.3.2006</a></li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/173/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=173&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Welt-AIDS-Tag</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/12/01/welt-aids-tag/</link>
		<comments>http://greensocial.net/2008/12/01/welt-aids-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 19:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Welt-AIDS-Tag. Wir von green.social zeigen Schleife und betonen die Bedeutung und Gefahr von AIDS vor einem globalen Entwicklungshintergrund.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=137&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-138" style="border:0 none #000000;margin:20px;" title="aids-schleife" src="http://greensocial.files.wordpress.com/2008/12/aids-schleife.gif?w=455" alt="aids-schleife"   />Über 40 Millionen Menschen sind von AIDS betroffen. Eine so große Menge, wie sie die Bevölkerung von halb Deutschland darstellt.</p>
<p>Über zwei Millionen Menschen sterben jedes Jahr direkt an den Folgen von AIDS.</p>
<p>Die Zahl der Neuinfektionen steigt. Und: noch nie wurden mehr Neuinfektionen festgestellt als im letzten Jahr.</p>
<p>Aber auch eine große Zahl Kranker ist vielleicht heilbar &#8211; AIDS-Kranke jedoch nicht. Und das ist das wirklich schlimme:</p>
<p>AIDS ist nicht heilbar.</p>
<p>Die Immunschwächekrankheit, verursacht durch das HI-Virus (HIV), kann aufgehalten werden, aber nicht bekämpft. Betrachten wir es vor unserem üblichen, analytisch-trockenen Hintergrund der globalen Vernetzung:</p>
<p>Das ist schon in fortschrittlichen Ländern wir Deutschland eine Katastrophe: Nämlich zu wissen, dass viele hundert Einzelschicksale AIDS zum Opfer fallen werden, zum Teil ohne eigenes Verschulden, und schon nach dem &#8222;postiv&#8220;-Testergebenis in der Gewissheit, nie mehr ein unbeschwertes Leben führen zu können.</p>
<p>Doch in Volkswirtschaften, die sich noch in Entwicklung befinden, hat AIDS auch wirtschaftlich noch fatale Auswirkungen. Und das auf zwei Ebenen: Einerseits sind meist die Ernährer von Familien betroffen; im Falle der Erwerbsunfähigkeit oder des Todes bricht ganzen Familien die Lebensgrundlage weg.<br />
Und zum anderen sind soziale Sicherungssysteme dort nicht in der Lage, den Erkrankten sinnvoll beizustehen. Hinzu kommt, dass die Leistungsfähigkeit ganzer Länder durch AIDS entscheidend geschwächt wird.</p>
<p>Besonders in Afrika wütet die Epidemie, und das südliche Afrika ist am stärksten betroffen. In Swaziland, östlich der Republik Südafrika gelegen, ist der Staat nicht mehr lebensfähig:Um Alte und Kinder bereinigt, weiß <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lesotho#Aids_in_Lesotho" target="_blank">Wikipedia</a>, beträgt die Infektionsquote dort 63% [sic!]. Ein Kind, das dort auf die Welt kommt, hat eine Lebenserwartung von nur 34 Jahren &#8211; wenn es nicht der hohen Kindersterblichkeit unterliegt.</p>
<p>Im Hinblick auf internationale Solidarität haben wir eine große Verantwortung. Wir können zwar nicht heilen &#8211; niemand kann das -, aber helfen. Wir müssen unsere Pharmakonzerne an die kurze Leine nehmen. Denn diese versuchen mit AIDS-Medikamenten ein Geschäft zu machen.<br />
Die Herstellung sog. Generika (preiswerter, nachgemachter Medikamente) muss ermöglicht, unterstützt und gefördert werden.<br />
Die Bekämpfung der Krankheit muss weltweit verstärkt werden, Regierungen besonders betroffener Länder müssen verstärkt beraten werden.<br />
Die Benutzung von Kondomen muss weltweit weiter salonfähig gemacht werden, unermüdlich ist auf die Gefahren von AIDS hinzuweisen.</p>
<p>Und da kommen wir zu einem entscheidenden Punkt: Die Krankheit darf zum einen nicht stigmatisiert werden, auf der anderen Seite müssen ihre Gefahren verdeutlicht werden. Breitet sie sich wie bisher exponentiell aus (gleiches Prinzip wie beim <a href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/17/globaler-wandel-bevolkerungswachstum/" target="_blank">Bevölkerungswachstum</a>), so stellt sie reell eine unglaubliche Gefährdung der Menschen dar. Das müssen wir uns vor Augen führen: AIDS hat das Potential, der Pest-Seuche ähnlich, große Teile der Menschheit hinzuraffen!</p>
<p>Deswegen gilt: Alle Anstrengungen, die wir ergreifen können, müssen wir auch ergreifen. Aus Eigeninteresse und ethischer Verantwortung.</p>
<p>Den Papst, der die Verwendung von Kondomen aus einem überholten und unzeitgemäßen Weltbild heraus ablehnt, muss man in dieser Hinsicht scharf zurechtweisen.<br />
Wer von sich behauptet, der &#8222;Stellvertreter Gottes&#8220; zu sein und &#8222;ex cathedra&#8220; (mit dem Anspruch auf Unfehlbarkeit) spricht &#8211; und deswegen gleichzeitig einen hohen Einfluss auf Millionen von Katholiken und Christen in aller Welt hat &#8211; der muss so verantwortlich sein, die Folgen seines Handelns zu bedenken.</p>
<p>Gerade in Gebieten mit hoher AIDS-Rate ist ein fundamental katholisch-christlicher Einfluss besonders stark gegeben. Liegt nun die Situation wechselnder Sexualpartner vor &#8211; über die zu streiten nicht Sache dieses Blogs, aber auch nicht des Papstes ist! -, so gehört sich die Benutzung von Kondomen als selbstverständlich.</p>
<p>Doch der Oberhirte der Katholiken lehnt dies ab &#8211; und verschuldet damit indirekt Tausende Tote, jedes Jahr. Hunderte Tote, jede Minute.</p>
<blockquote><p>Wir brauchen mehr Engagement, mehr Emotionen &#8211; und vielleicht auch mehr Intelligenz &#8211; im Kampf gegen AIDS. Mögen wir siegen.</p></blockquote>
<ul>
<li>Mehr Informationen auch auf http://www.welt-aids-tag.de</li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/137/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=137&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Umweltethik und Klimawandel</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 13:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuletzt ging es um das gespaltene Verhältnis zwischen Umwelt und Wirtschaft. "Wir müssen unseren Umgang mit der Natur neu definieren", heißt es deswegen in diesem Post. Vor dem Hintergrund einer globalen ökologischen Katastrophe - dem Klimawandel - tun sich in den Spannungsfeldern unserer Zeit Fragen der Ethik auf, die es zu beantworten gilt.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=125&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund der Finanzkrise hatten wir zuletzt über eine <a title="Beziehungskrise Wirtschaft/Umwelt" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/11/03/beziehungskrise-wirtschaft-umwelt/" target="_blank">&#8222;Beziehungskrise&#8220; zwischen Wirtschaft und Umwelt</a> geschrieben.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wirtschaft und Umwelt müssen gleichberechtigt nebeneinander gepflegt und geschützt werden. Es gibt sie nur als Einheit&#8220;,</p></blockquote>
<p>war dabei das Fazit, zu dem wir gekommen waren. Das soll nun nocheinmal im Vordergrund stehen. Heute widmen wir uns zunächst den essentiellen Grundlagen und schreiben über die Umwelt; im nächsten Post werden wir uns dann der Wirtschaft zuwenden.</p>
<p>Die Natur ist schon in einem christlich-<a title="EKD-Synode Umweltthemen" href="http://ekd.de/presse/pm285_2008_schwerpunktthema.html" target="_blank">theologischen Sinn</a> Ursprung und Grundlage des Lebens <a title="1Mose Gen1,1" href="http://www.bibleserver.com/index.php" target="_blank">(1. Buch Mose, Genesis: Erschaffung der Welt)</a>. Weil Gott laut dem Alten Testament die Welt erschaffen und den Menschen überlassen habe, begreift die christliche Lehre die Umwelt als schützenswert. In anderen Religionen ist es ebenso. Und aufgrund des großen Einflusses gerade von Religionen auf Wert- und Normenbildung ist &#8222;Umweltvernichtung&#8220; gesellschaftlich generell eher diskreditiert.</p>
<p>Doch Religion hin und her: In einer Zeit, da Natur meist in Form von Parks oder Naturschutzgebieten wahrgenommen wird, spielt die sog. Ökosphäre (=Gesamtheit lebender Organismen; Pflanzen, Tiere, Menschen, auch Erde, Böden, etc.) eine geringe Rolle.<br />
Dabei bleibt festzuhalten: Auch aus wirtschaftlicher, ökologischer oder soziologischer Sicht ist die Natur vollkommen unbestritten Grundlage unserer Existenz.</p>
<p>Eben weil das selbstverständlich ist, bleibt es in der gesellschaftlichen Wahrnehmung oft außen vor. Diese Tatsache führt hingegen dazu, dass <em><strong>Umweltzerstörung zwar als eher negativ angesehen wird, ihr aber nicht die Brisanz zugemessen wird, die sie hat.</strong> </em>Denn durch sie zerstören wir unsere Lebensgrundlagen &#8211; wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen.</p>
<p>Der nachlässige Umgang mit der Natur macht die Umwelt zum Tatort eines der schlimmsten Delikte der letzten Jahrhunderte &#8211; der Prägung einer Gefahr für uns alle. Denn heute kennen wir vor allem eine ökologische Herausforderung:<br />
Den Klimawandel. Und diese drohende Katastrophe hat einen entscheidenden Nachteil: Sie wirkt sich global aus.  Und zudem haben wir keine absolut exakte Gewissheit über die näheren Umstände &#8211; wir können zwar Prognosen abgeben (die mittlerweile auch schon sehr exakt sind), aber letzten Endes müssen wir eben doch &#8222;abwarten&#8220;.</p>
<p>Damit unterscheidet sich der Klimawandel als drängenstes Problem unserer Zeit deutlich von lokalen, begrenzten Umweltproblemen, die sich nur auf einem bestimmten Gebiet in geringer Zeit mit wenigen Beteiligten und nicht so weitreichenden Folgen abspielen.</p>
<blockquote><p>Ursache der Problematik ist ein falsches Verständnis von Natur, das sich verfestigt hat: Nicht als Ursprung und Grundlage wird Umwelt begriffen, sondern als Produktionsmittel.</p></blockquote>
<p>Die Umwelt ist wie ein großes Lagerhaus, aus dem sich bislang jeder frei zur eigenen Bereicherung bedienen darf. Ein Fortswirt kauft zwar ein Stück Land, um die Bäume darauf zu fällen (er empfängt die Ware &#8222;gratis&#8220; von der Natur, muss nur den Abbau leisten) und zu verkaufen &#8211; doch eine Art &#8222;Abgabe&#8220; für ökologischen Raubbau muss er nicht zahlen.</p>
<p>Welche Lösungen zeichnen sich also ab? Viele, sei hier gesagt. Denn auf jedes einzelne Problem, vor dass uns die &#8222;Beziehungskrise&#8220; zwischen Wirtschaft und Umwelt stellt, verlangt eine eigene Antwort: Überfischung, Brandrodung, Abforstung, abnehmende Artenvielfalt, Tiersterben, Krankheiten, Seuchen, Klimaprobleme, Umweltkatastrophen &#8211; Wirbelstürme, Überschwemmungen, &#8230; &#8211; , etc.</p>
<p>Doch generell lässt sich vielleicht ein Ansatz finden, der auf die wirtschaftlichen Anreize zurückgreift. Mit einer  vollkommenen Änderung unseres Steuersystems wäre das gespaltene Verhältnis zu unserer Natur wieder ein Stück weit zu kitten:<br />
Dazu müssten a) sämtliche jetzt erhobenen Steuern aufgegeben, b) Steuern nur auf Produkte (Konsum) erhoben und c) Nutzung von Natur steuerlich sanktioniert werden. Der letzte Punkt hieße, sowohl Ressourcenabbau (also z.B. Holz fällen, Wasser entnehmen, Fische fangen, Erz fördern), als auch Umweltnutzung durch &#8222;Verschleiß&#8220; (also CO2-Emissionen, Abgase, Temperaturmanipulation, usw.) zu besteuern.</p>
<blockquote><p>Wir müssen, ohne Zweifel, unseren Umgang mit der Umwelt neu definieren. Das ist schon aus ethischen Gründen und existentiellem Erhaltungsdrang unserer Art notwendig.<br />
Aber dies muss in einem Rahmen geschehen, der sich mit einem (markt-)wirtschaftlichen System vereinbaren lässt, unter Berücksichtigung von Werten wie Demokratie, und zur Erhaltung von Stabilität und sozialem Standard.</p></blockquote>
<ul>
<li>Stichwort: soziale ökologische Marktwirtschaft</li>
</ul>
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