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	<title>green.social blog &#187; CO2</title>
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		<title>green.social blog &#187; CO2</title>
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		<title>Die Rechnung, bitte!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 15:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[greensocial.net proudly presents: "The Bill", Gewinner des Germanwatch Kurzfilm-Wettbewerbs 2009. Gezeigt wurde der von eco film produzierte Spot mit Benno Führmann in der Hauptrolle z.B. in den Bundesliga-Halbzeitpause des HSV und vor internationalem Publikum beim Klimaipfel in Kopenhagen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=322&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://greensocial.net/2009/12/13/thebill/"><img src="http://img.youtube.com/vi/rWfb0VMCQHE/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/322/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=322&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Klimakiller Urlaubsflug &#8211; Lösung naht?</title>
		<link>http://greensocial.net/2009/09/01/klimakiller_urlaubsflug/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 20:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrundartikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Allen guten Vorsätzen zum Trotz: manchmal kommt man einfach nicht um das Flugzeug herum, wenn man bestimmte Reisen machen möchte. Dass das klimamäßig eine ganz schön bescheidene Bilanz hat, weiß mittlerweile fast jeder: Einmal Frankfurt-Rom und zurück, der Treibhausgas-Jahresausstoß eines Zentralafrikaners. Heute kann man zu Emissionskompensationen greifen. Doch was ist das, und hilft es wirklich?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=252&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Sommer habe ich zwei Flugreisen gemacht. Dafür habe ich auch ausreichend schlechtes Gewissen &#8211; bin ich doch selbst jemand, der solche Auswüchse des Wohlstands gerne lautstark an den Pranger stellt.</p>
<p>Zwar war die Benutzung des Flugzeugs auch relativ konkurrenzlos, zumal in der mir zur Verfügung stehenden Zeit. Wer von Berlin nach London reisen möchte, kann dafür prinzipiell alle Arten der gegenwärtigen genutzten Mobilität verwenden: Er kann per Auto, Bahn, Schiff oder Fahrrad nach London kommen, er kann auch wandern, sich beamen &#8211; oder fliegen. Mit Ausnahme vielleicht der technologisch bislang unausgreiften Beam-Methode verursacht jeder Transport Emissionen. Da von der absoluten Mehrzahl der London-Besucher angenommen werden kann, dass sie nicht Wochen für die Anreise einplanen, scheiden auch die manuellen Transportmittel aus. Selbst mit dem Auto ist man doch recht langsam unterwegs, muss man doch auf Fähre oder Eurotunnel zurückgreifen.</p>
<p>Will man also nach London, empfähle sich dem klimabewussten Reisenden also die Bahn. Kein Problem, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Doch komfortabel ist anderes: Der Online-Fahrplan der deutschen Bahn veranschlagt durchschnittlich 13 Stunden für die Reise vom Berliner Hauptbahnhof nach London Victoria Station &#8211; und auch mit BahnCard-Rabatt muss der Reisende tief in die Tasche greifen und in der Regel mehr als 300€ auf den Tisch legen.<br />
Entscheidet man sich jedoch für das Flugzeug, ist es kein Problem, selbst mit der renommierten Lufthanse für knapp 100€ innerhalb nur wenig mehr als einer Stunde die Metropolen zu wechseln. <strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>Bequemer, schneller, günstiger &#8211; das Flugzeug bootet die Bahn-Konkurrenz zu häufig aus.  Das ist eine Schande, denn die Umweltbilanz des Fliegens ist verheerend. </strong></p></blockquote>
<p>Lange Jahre wurde auf die falsche Mobilität gesetzt. Statt in Hochgeschwindigkeits-Bahnnetze zu investieren, sahen alle die Zukunft im Flugzeug. <a href="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/09/co2-bilanz_europa-fluege2.jpg"><img class="size-medium wp-image-257 alignright" style="margin:15px;" title="co2-bilanz_europa-fluege" src="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/09/co2-bilanz_europa-fluege2.jpg?w=117&#038;h=300" alt="C02-Bilanz: zwei Kurzstreckenflüge" width="117" height="300" /></a>Schön und gut &#8211; wäre da nicht dieses Problem mit dem Klimawandel. Man muss gar nicht zu wissenschaftlich werden, um sich die Folgen scheinbar unbeschwerter Flugreisen vor Augen zu führen. Wie in der Abbildung rechts deutlich wird, erreichen die Emissionen von zwei innereuropäischen Kurzstreckenflügen (Beispiel Hamburg-Paris, Hamburg-London) zusammen mit der C02-&#8220;Grundbelastung&#8220;, die ein deutscher Bürger ohnehin hat, fast die verträgliche Emissionsquote. Und dabei sind direkte und indirekte Emissionen durch Autofahren, Nahrung, Konsumgüter, Heizen, Kochen, Waschen, Stromverbrauch etc. nicht einmal einbezogen.</p>
<p>Die rechte Säule ist die deutsche Durchschnitts-C02-Emission, aufgeteilt nach Konsum, Ernährung, Mobilität, Zuhause und &#8222;öffentlichem Konsum&#8220; &#8211; das ist die Grundbelastung, von der wir oben sprachen (also alle Emissionen des Landes, die nach Abzug von Privatkonsum übrig bleiben, umgelegt auf die ca. 80 Mio. Einwohner). Dieser &#8222;<a title="...erklärt im green.social blog" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/05/26/tragfahigkeit-grundlagen-fur-den-weg-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank">ökologische Fußabdruck</a>&#8220; eines Deutschen ist ohnehin zu hoch und liegt mit knapp 11t C02 p.a. deutlich über der verträglichen Quote von 2,2t C02 pro Jahr. Würden alle Erdbewohner so leben, wie der hier rechts abgebildete Bürger, bräuchten wir 4,4 Planeten.</p>
<p>Um weiter ein gutes Klimabewusstsein zu haben, müsste also der Passagier der zwei Kurzstrecken-Flüge für den Rest des Jahres jegliches Essen, Atmen, Bewegen einstellen. Geht nicht, ist klar. Einen Weg können klimabewusste Passagiere neuerdings  trotzdem beschreiten: C02-Kompensation.</p>
<p>Organisationen wie <a href="http://www.atmosfair.de/" target="_blank">Atmosfair</a> oder <a href="http://www.myclimate.org/" target="_blank">MyClimate</a> bieten sogenannte Kompensationen an. Der Klimasünder berechnet seinen Ausstoß, und bezahlt einen Beitrag, der in Klimaschutz-Projekte investiert wird &#8211; und genau die Menge des emittierten Treibhausgases wieder einspart.</p>
<p>&#8222;Ablasshandel&#8220; krakeelen Kritiker <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/ablasshandel-fuer-fluggaeste/" target="_blank">wie in der taz</a> gleich &#8211; und ganz unrecht haben sie wohl nicht.  Dass liegt nicht am Prinzip, auch wenn die Annahme, alles emittierte C02 anderswo &#8222;sparen&#8220; zu können, recht blauäugig erscheint. Und gefürchtet wird, dass nun nur &#8222;kompensiert&#8220; wird, statt wirklich etwas am umweltschädlichen Verhalten zu ändern. Doch wesentlich ist vielmehr: Bislang gibt es, auch wegen der zu laxen Handhabe der EU, keine effektive Zertifizierung der C02-Händler. Noch kann sich jeder hinstellen, und eine Tonne C02 verkaufen, wie er will.</p>
<p>Das wird sich jedoch mit der schrittweisen Intensivierung der Versteigerung von Emissionsrechten in der EU ändern. Dann darf nur noch emittieren, wer auch bezahlt &#8211; aus einer bisher kostenlosen Dienstleistung, nämlich Müllentsorgung in der Atmosphäre, werden plötzlich Kosten. Die sind betriebswirtschaftlich greifbar (&#8222;externe&#8220; Kosten wurden so &#8222;internalisiert&#8220;), und sollen so die Emittenten anregen, den Ausstoß zu verringern, um Geld zu sparen. Außerdem soll die Menge der Emissionsrechte immer weiter verringert werden &#8211; so dass die Ware knapper wird und damit der C02-Ausstoß teurer (und weniger lohnenswert).</p>
<p>Ein gutes System, das sich ganz die marktwirtschaftlichen Automatismen zunutze macht &#8211; nur müsste es auch ordentlich und vor allem schnell umgesetzt werden. Denn: uns läuft die Zeit davon. So schnell wie möglich müssten Politiker jedes umweltschädliche Verhalten mit Preisen überziehen und damit unrentabel machen. Doch der Kampf gegen die Windmühlenflügel der Lobby ist ermüdend und langsam &#8211; und so müssen wir wohl zunächst noch selbst tätig werden: Klimafreundlich leben, so gut es geht, Emissionen sparen. Und wenn dann doch mal ein Flug anfällt, Emissionen kompensieren&#8230; Besser als gar nichts! Habe ich auch gemacht.</p>
<p><a href="http://greensocial.files.wordpress.com/2009/09/co2-bilanz_europa-fluege.jpg"></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/252/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=252&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Klimawandel rückt erneut näher. Blick in die Presse</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/09/06/klimawandel-erneut-naher-presse/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 09:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzeintrag/Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[neue Erkenntnisse über Klimawandel, verständlich aufbereitet.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=93&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns erneut in der aktuellen Berichterstattung umgesehen. Hier dokumentieren wir neue Erkenntnisse und Entwicklungen in Sachen Klimawandel.</p>
<p>Das in Hamburg ansässige Max-Planck-Institut (MPI) für Metereologie war fleißig in diesen Tagen. Anfang September legte es eine Klima-Prognose für Deutschland vor, die <a title="SpOn - Klimamodell MPI Metereologie" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,575794,00.html" target="_blank">laut SpOn [Quelle]</a> mehr als &#8222;20-mal genauer&#8220; als die IPCC-Werte sei. Ermittelt wurden die Werte anhand eines Rastermodells, bei denen Deutschland quasi in Quadranten unterteilt wurde und Klimafolgen für diese Einzelgebiete ermittelt wurden.</p>
<p>Die Prognose sieht viele Veränderungen voraus &#8211; zum Teil relativiert sie aber geschürte Ängste. Die Nachteile im Überblick:</p>
<ul>
<li>sinkende Grundwasserspiegel im Sommer, insbesondere in Südwestdeutschland,</li>
<li>eine erhöhte Waldbrandgefahr, besonders in Südwestdeutschland und Nordostdeutschland,</li>
<li>eine Zunahme hitzebedingter Krankheiten vor allem in Süddeutschland,</li>
<li>eine Gefährdung der Kühlung von Atomkraftwerken im Sommer, auch dies insbesondere in Süddeutschland</li>
<li>eine größere Hochwassergefahr im regenreichen Herbst, vor allem an der Elbe.</li>
</ul>
<p>Auch Chancen werden von den MPI-Forschern für Deutschland prognostiziert:</p>
<ul>
<li>höhere Ernten in der Landwirtschaft vor allem in Norddeutschland,</li>
<li>eine ertragreichere Weinlese in Süddeutschland,</li>
<li>weniger kältebedingte Krankheiten+</li>
<li>einen Boom des Tourismus in Deutschland, insbesondere an der Küste.</li>
</ul>
<p>Nicht außer Acht gelassen werden sollte dabei, dass die Situation z.B. in Entwicklungsländer deutlich weniger chancenreich, mitunter dramatisch ist.<br />
Weitere Hintergrundinformationen von green.social zum Thema Klimawandel gibt es zum Beispiel<a title="Globale Ungerechtigkeit - Klimawandel" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/15/globale-ungerechtigkeit-klimawandel/" target="_blank"> hier</a>. Den <a title="SpOn-Bericht" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,575794,00.html" target="_blank">ausführlichen SpOn-Bericht findet man hier</a>, und die Studie im Auftrag des UBA (Umweltbundesamt) <a title="zitierte Studie" href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3513.pdf" target="_blank">ist hier abzurufen</a>.</p>
<p>Global gesehen hat der Klimawandel auch andere Auswirkungen, u.A. zählt die Erwärmung von Meerwasser &#8211; besonders an der Oberfläche &#8211; dazu. Dies ist physikalisch die Ursache für Hurrikanes. Forscher verschiedener Coleur hatten zuletzt dennoch darüber debattiert,  ob der Klimawandel als Ursache für eine steigende Anzahl von Stürmen heranzuziehen ist.<br />
Ja &#8211; sagt nun ein Forscherteam, und belegt die eigene Antwort mit aktuellen Zahlen. <a title="SpOn-Bericht II" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,576135,00.html" target="_blank">[SpOn berichtete, 4.9.08]</a></p>
<blockquote><p>&#8222;Den Berechnungen zufolge erhöht die Erwärmung der Meeresoberfläche um ein Grad Celsius die Zahl starker Wirbelstürme um fast ein Drittel &#8211; von weltweit 13 auf 17 im Jahr.&#8220;</p></blockquote>
<p>Auf die aktuelle MPI-Studie in Regierungsauftrag zeigen sich die ersten Reaktionen. Hans von Storch und Nico Stehr schreiben auf Spiegel Online über Maßnahmen, die ergriffen werden müssen &#8211; und die nicht mehr nur präventiv sein können. Denn schnell genug können wir gar nicht mehr reagieren, sagen sie: Wir müssen &#8222;nicht nur über CO2-Reduzierung nachzudenken, sondern (&#8230;) uns [auch] für das Unvermeidliche zu rüsten.&#8220;<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,576032,00.html" target="_blank">Ihr Artikel ist hier zu finden.</a></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/greensocial.wordpress.com/93/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/greensocial.wordpress.com/93/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/greensocial.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/greensocial.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/greensocial.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/greensocial.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/greensocial.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/greensocial.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/greensocial.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/greensocial.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/greensocial.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/greensocial.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/greensocial.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/greensocial.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/greensocial.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/greensocial.wordpress.com/93/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=93&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Energieverbrauch der USA</title>
		<link>http://greensocial.net/2008/07/19/energieverbrauch-der-usa/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 11:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Im letzten Eintrag haben wir, wie das in solchen Diskussionen üblich ist, anklagend mit dem Zeigefinger auf die USA gezeigt: Die haben einen viiiiiiel höheren Energieverbrauch! Das stimmt so, und eine Ausrede Entschuldigung lässt sich dafür nur schwer finden. Scot Stevenson hat es trotzdem versucht und schreibt in seinem Blog über Deutsch-Amerikanische Missverständnisse: &#8222;Die einzig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=greensocial.net&amp;blog=3736597&amp;post=42&amp;subd=greensocial&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Eintrag haben wir, wie das in solchen Diskussionen üblich ist, anklagend mit dem Zeigefinger auf die USA gezeigt: Die haben einen viiiiiiel höheren Energieverbrauch! Das stimmt so, und eine <span style="text-decoration:line-through;">Ausrede</span> Entschuldigung lässt sich dafür nur schwer finden. Scot Stevenson hat es trotzdem versucht und schreibt in seinem <a title="Energieverbrauch der USA" href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/03/20/einige-bemerkungen-zum-energieverbrauch-der-usa/">Blog über Deutsch-Amerikanische Missverständnisse</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die einzig sinnvolle Antwort [auf den höheren US-Energieverbrauch] lautet: well, duh, denn die Bedingungen sind anders. In Mitteleuropa würden Temperaturen wie in Minnesota oder Arizona als Klimakatastrophen eingestuft. Deutschland ist zwar eine große Nation mit großartigen Menschen, aber als Staat eher kompakt.</p>
<p>Schon allein wegen des Klimas und der Entfernungen verbrauchen die Amerikaner im Durchschnitt mehr Energie, und sie werden es bei vergleichbarer Lebensqualität auch immer tun. Selbst wenn die westliche Zivilisation morgen zusammenbrechen sollte, würden die Menschen in Minnesota mehr Brennholz verfeuern als in Hessen [...].&#8220;</p></blockquote>
<p>Bei allem Respekt für einen wirklich schönen Blog (der hier nur als Beispiel dienen muss): Das ist leider in der Tat nur eine Ausrede. Zwar wird im Folgenden versucht, Kanada als sinnvollste Vergleichsmöglichkeit darzustellen (Fläche, Wohlstand, Wirtschaftsentwicklung). Aber ganz stimmig ist das nicht.<br />
Zum einen könnten als Beispiel China oder Indien gewählt werden: Beides ebenfalls große Länder, mit florierender Industrie, vielen Einwohnern und verschiedenen Klimaten. Doch das ginge in die falsche Richtung &#8211; denn von beiden Ländern erwartet man, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft an das hohe CO2-Niveau der westlichen Welt heranreichen werden.<br />
Zum anderen ist ein bloßer Vergleich keine Begründung. Ja, mag sein, dass Kanada bei vergleichbaren Kennzahlen einen ähnlich hohen Treibhausgas-Ausstoß hat. Aber das darf nicht einfach hingenommen werden im Sinne eines &#8222;So ist das halt&#8220;. Denn hier kommt wieder die ethische Dimension zur Anwendung: Der US-Bürger, der mit seinem Straßenkreuzer über die Highways tuckert, trägt mit seinen Emissionen weiter zur globalen Erwärmung bei.</p>
<p>Doch bleiben wir rational: letzten Endes weiß man auch bei den &#8222;Kollegen&#8220; von &#8222;USA erklärt&#8220;:</p>
<blockquote><p>&#8222;Damit soll nicht behauptet werden, die USA würden absolut gesehen nicht zu viel Energie verbrauchen. Die Effizienz von vielen Dingen ist (räusper) ausbaufähig.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und genau da können wir aufgreifen, wie ein Lösungsansatz aussehen könnte: Die westlichen (Industrie-)Staaten kommen den Entwicklungsländern entgegen und man trifft sich in der Mitte. Dabei können die Entwicklungsländer den Ansatz des <a title="Weg vom Öl - Alternativen für die Zukunft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/10/weg-vom-ol-alternativen-fur-die-zukunft/" target="_blank">Leapfrogging</a> umsetzen, während die Industriestaaten entweder Umverteilung oder Hilfe über Marktmechanismen anwenden und gleichzeitig, z.B. durch Emissionszertifikate-Handel, einen finanziellen Ausgleich (&#8222;Klimarente&#8220;) schaffen. Dieser soll bereits verursachte Schäden kompensieren. Gleichzeitig müssen global Mechanismen installiert werden, die erneuerbare Energien fördern, Energieverbrauch senken, Effizienz erhöhen (3E).</p>
<p><a title="BBC G8 to halv greenhouse gases" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7494702.stm" target="_blank">Beim letzten G8-Gipfel</a> hat genau das leider <a title="G8-Gipfel Tokayo" href="http://www.welt.de/politik/article2193306/.html" target="_blank">nicht so richtig geklappt</a>. Weil die USA dagegen waren. Aber wer weiß, wie sich das <a href="http://www.barackobama.com/issues/energy/" target="_blank">entwickelt</a>.</p>
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