Wäre die Welt eine Bank…
…hättet ihr sie längst gerettet! Eigentlich wäre es das Gebot der Stunde, intelligente Lösungen zur Überwindung zweier Krisen zu finden – der ökologischen Klimakrise auf der einen, und der ökonomischen Wirtschaftskrise auf der anderen Seite. Ideen gibt es genug: erneuerbare Energien, Effizienz, Innovationen.
Und mangelnder Aktionismus ist nicht das Problem: Der Staat wirft mit Geld um sich, und die Schuldenuhr tickt weiter.
Doch was man tut, ist oftmals falsch, beklagen unsere Autoren, und stellen einmal mehr fest: Wirtschaft und Soziales geht nur mit Umwelt – und umgekehrt. Doch diese Erkenntnis fehlt in der Politik bisher, und von selbst bewegt sich nichts.
ein Plädoyer fürs Fahrrad
Das Fahrrad ist eine echte Zukunftstechnologie. Denn es trägt zur Lösung etlicher Probleme bei: ein überlastetes Gesundheitssystem, riesige erforderte Investitionen in Straßen, die Gefährdung durch CO2-Emissionen und Klimawandel, Feinstaub und Abgase, verstopfte Verkehrsinfrastruktur, teure Benzinpreise – all solche Probleme hilft das Fahrrad, zu umgehen.
Wir halten deswegen ein ausdrückliches Plädoyer für das Fahrrad – und stellen Forderungen auf, wie wir umweltfreundliche Mobilität schnell befördern können.
Rekord: der wärmste April!
Es ist erst Mitte April, aber es ist schon seit über einem Monat Wetter wie im Hochsommer. Im Stadtpark sind alle Bänke belegt, und auf dem Rasen liegen Menschen unter schattenspendenden Sonnenschirmen. Der Eisverkäufer hat Hochkonjunktur. Touristen freuen sich, und wechseln vom Pullover zum T-Shirt. Eine Einheimische setzt sich die Sonnenbrille auf und geht fröhlich durch den Park. “Irgendwie”, sagt sie, “hat der Klimawandel ja auch seine guten Seiten”.
Kein Zweifel – jeder genießt das sommerliche Wetter. Und keiner würde sich hier zum humorlosen Miesepeter hochstilisieren, indem er auf die empirisch belegten Risiken des Klimawandels verweist.
Der Blick in die Zeitung verrät, dass der Deutsche Wetterdienst es doch tut – und Recht hat damit.
“Der April 2009 trumpfte mit einzigartigen Spitzenwerten bei Temperatur, Sonnenscheindauer und gebietsweise auch mit Trockenheit auf. Er lag damit voll im Trend des Klimawandels, denn erst der April 2007 hatte hier neue, sensationelle Rekorde aufgestellt.”
Wirtschaft und Politik. Ein Lobbymärchen.
Einmal mehr gibt uns die Wirtschaftskrise Anlass für eine kritische Reflexion: Wir beleuchten das Verhältnis von Wirtschaft und Politik – das wohl allzu häufig von übergroßem Wohlwollen geprägt ist.
Korrumpiert Lobbyismus unsere Politik, und schädigt er nicht unsere Gesellschaft?
Ist es nicht eine Frage der Anständigkeit, als Politiker nicht gleich zum nächstbesten Beratervertrag zu hechten? Können wir solche Werteforderungen überhaupt an unsere gesellschaftlichen Eliten stellen? Oder ist es doch Gewissenlosigkeit, die die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik zulässt?
02 can do? Wasser für alle!
Das Weltwasserforum ist zu Ende gegangen – als „Schlag ins Wasser“, ergebnislos, wie viele kritisieren. Dabei ist das Wasser doch eine Ressource der Zukunft? Gelegenheit für uns, einmal einen differenzierten Blick darauf zu werfen.
Wir versuchen, was das Weltwasserforum nicht geschafft hat: vernünftige Antworten zu geben auf die Frage nach unserer zukünftigen Wasserversorgung und der Gerechtigkeits-Dimension von Wasser.
02 can do? Nicht bei allen, zeigt sich – denn schon heute leiden 40% der Menschen an Wasserknappheit. Und die Zukunft sieht auch nicht besser aus. Deswegen: Ein Menschenrecht auf Wasser!
ein grüner Aufschwung?
Die Welt steckt in der Krise – Zeit für einen grünen Aufschwung? Zweifellos. Doch wo stehen wir, und wie soll unsere Welt von morgen aussehen?
„grüner Aufschwung?“ ist die Einleitung zu einer neuen Serie: green.social startet eine Themenreihe über zukünftige Gesellschaftsmodelle – für ein Deutschland der Zukunft, und für eine Gesellschaft der Zukunft.
Weiterlesen 6. März 2009 at 16:19 Hinterlasse einen Kommentar
Demokratie in der Krise?
Wie entwickelt sich die Demokratie in der derzeitigen Krise? Oder ist ob Politikverdrossenheit und sinkender Wahlbeteiligung sogar unsere Demokratie selbst in der Krise? Aufgehängt an einem Kommentar Gesine Schwans, werfen wir einen umfassenden Blick auf unser Politikmodell und betrachten die Hintergründe.
…immer wieder Krisen?
Beim Blick in das Geschichtsbuch fällt auf: Immer wieder hat die Menschheit mit Krisen zu kämpfen. Wieso?, fragen wir uns. Und stellen fest: Die derzeitige Krise können wir nutzen, um uns für die Zukunft fit zu machen. Es ist langfristig notwendig, unsere Lebensweise noch mehr an weltweiter sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Kriterien auszurichten, ist das Credo unserer Ausführungen.
Weiterlesen 23. Januar 2009 at 18:44 Hinterlasse einen Kommentar
Wirtschaftskrise vs. Umwelt?
Eine Bestandsaufnahme. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise, die derzeit über uns hereinbricht, ist das bestimmende Thema dieser Wochen. Und wird es wohl auch bleiben. Deswegen widmen wir uns dem Thema und versuchen, den Umweltgedanken auch in der „Krise“ wieder voranzubringen.
2009 – die Krise meistern
Was wird das neue Jahr 2009 bringen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und sagen voraus, welche Themen besonders heiß sein werden. Alles Gute und die besten Wünsche für einen gelungenen Start ins neue Jahr 2009!
Katastrophenjahr 2008
Das Jahresende naht, und es wird Zeit, Bilanz zu ziehen. Die „Münchner Rück“ hat das getan – und kommt zu einem unschönen Ergebnis. Zeit, sich auch einmal mit den ökonomischen Zusammenhängen von Umwelt und Klimawandel zu beschäftigen.
Pendlerpauschale
Die Abschaffung der Pendlerpauschale wurde gestern vom Bundesverfassungsgericht kassiert. Wieso das aus Umweltsicht absolut falsch ist, wollen wir hier darlegen und gerne diskutieren.
Welt-AIDS-Tag
Heute ist Welt-AIDS-Tag. Wir von green.social zeigen Schleife und betonen die Bedeutung und Gefahr von AIDS vor einem globalen Entwicklungshintergrund.
Wirtschaft der Zukunft – Ökologische Marktwirtschaft
Soll hier ein neues Wirtschaftsystem erfunden werden? Nein, die Wirtschaft der Zukunft wird nicht viel anders aussehen als unsere heutige. Doch die Spannung ist trotzdem noch drin im Thema:
Denn heute verändern viele Prozesse unsere Welt. Die Globalisierung ist dabei von entscheidender Bedeutung. Aber, wie wir in den letzten beiden Einträgen ausgeführt haben, spielen auch ökologische Veränderungen eine Rolle. Genau darum soll es hier gehen: Wie kann Wirtschaft in den Bereich der Ökologie implementiert werden?
Umweltethik und Klimawandel
Zuletzt ging es um das gespaltene Verhältnis zwischen Umwelt und Wirtschaft. „Wir müssen unseren Umgang mit der Natur neu definieren“, heißt es deswegen in diesem Post. Vor dem Hintergrund einer globalen ökologischen Katastrophe – dem Klimawandel – tun sich in den Spannungsfeldern unserer Zeit Fragen der Ethik auf, die es zu beantworten gilt.


